Erklärung botanischer Kunstausdrücke.
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Bailisten — Pflanzen bezw. Früchte werfen, ohne einen selbsttätigen Schleudermechanismus zu besitzen,
infolge eines äusseren Anstosses, die Samen auf einige Entfernung hinweg.
Balsame (Balsamharze, Weichharze, Terpentin) — in Pflanzen vorkommende Lösungen von Harzen inätherischen Oelen, dickflüssig oder sirupdick, zuweilen an ätherischen Oelen reich und an Harzen arm(V/i 83).Bandblatt (zosteroides Blatt) — Blatt bandförmig, an der Spitze abgerundet, ganzrandig; steht mit denStrömungen und der Tiefe des Wassersim Einklang (siehe Strömungsbiätter).
Basalt — ist ein basisches, ziemlich schwerverwitterbares Ergussgestein mit einemKieselsäuregehalt unter 5 5 °/o .basifixe Anthere — I/CXXIII.basifugal — = akropetal I 137.basipetal — I/CXXXIX.basiphile (ausgesprochen) Arten bezw. Ge-sellschaften — Boden basisch. Wasser-stoffzahlen >7,5 bis 7,0.basiphil-neutrophile Arten bezw. Gesell-schaften — Boden neutral bis basisch.
Wasserstoffzahlen 7,5 bis 6,7.
Bastard (Hybride, Mischling) — wird dasProdukt, welches aus der Kreuzungzweier oder mehrerer verschiedener
Typen (reine Linie, Rasse. Varietät, u . . , ... . . w .
. 3l ^ . ' ' o* i_ 1058. Betula nana L. (links) X Betula verrucosa Ehrh. (rechts)
Art,Gattung)hervorgeht, genannt. Siehe — B.Plettkei Junge (die beiden Zweige in der Mitte). Siehe Bd. III, 85.Tripel-, Quadrupel-, intermediärer, go- Phot. Dr. K. Magnus, Braunschweig,
neokliner Bastard, Blendling (I/CXLII;
V/2 852; V/3 1727; VI/2 863, 906; VII Fig. 1058). Siehe auch Waisen, Halbwaisen, Garten-Bastard.Bastfasern — I/XLIII, XLIV.
Bastzellen — I/XXXVII; V/i 431.bathybisches Plankton — Plankton der Tiefsee.
Bau des Holzkörpers — I/XC; III 508 Fig. 660.
Bauchnaht (sutüra venträlis) — heisst bei Früchten die samentragende, der Blütenachse zugekehrte Naht.Bauchsammler — langrüsselige Bienen, beidenen sich der Pollen auf der Unterseitedes Hinterleibes in den starren Borsten-haaren (Bauchbürste) sammelt. SieheSchienensammler.
Bäume (siehe Gehölze) — sind Holzpfianzenvon meist hohem Wuchs, die einen Haupt-stamm besitzen; letzterer erneuert sich nurnach katastrophenartigen Eingriffen durchAeste oder durch Wurzelbrut (I/LXIX).
Baumgrenze (obere) im Gebirge — Verbin-dungslinie der obersten hochwüchsigenEinzelbäume (siehe Krüppelzone); siewird durch die Baumart, klimatisch, oro-graphisch und wirtschaftlich bedingt.
Baumwürger — V/i 500.
Becher (cüpula) — I/CXII; VII Fig. 1050.
Becherrost — IV/i 8.
Bedeguar — siehe Schlafäpfel (VII Fig. 1140).
Beere (bäcca) — I/CLI; VII Fig. 1059, 1066, .
s Fig. 1059. Cucumis sativus L., Gurke (VI/1 321), einjähriges Kletter-
I I 13, II ÖO. kraut mit vielsamigen Beerenfrüchten. Phot. Dr. G. Hegi.
Beerenzapfen (galbulus) — die paarig oder
zu drei quirlig stehenden Deckschuppen des Zapfens verbinden sich völlig und bilden ein 1" ruchtfleisch,das bis 3 hartschalige Samen einschliesst (Wacholder, I 91).
Befall — siehe Infektion.
Befruchtung — I/CXLVI, CXLVIII.
Befruchtungssäule (gynostömium) — I/CXXIV; II 322.behöfte Tüpfel — siehe Hoftüpfel (I/XXIV).
Beiknospen (accessorische Knospen) — mehrere Knospen treten in einer Blattachsel auf (I/LXIX).Beiknospen, kollaterale — diese stehen in einer Blattachsel in einer Querreihe nebeneinander.
Beiknospen, seriale — diese stehen in einer Blattachsel übereinander (I/LXIX).
Beiwurzeln — siehe Adventivwurzeln (V/2 897).
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