Erklärung botanischer Kunstausdrücke.
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(gefiederten, gefingerten usw.) Laubblattes
bipolare Pflanzen — IV/2 891.
Bitterstoffe — Pflanzenstoffe schlecht- oder unbekannter Konstitution, sind wohl in glykosidische und nicht-
glykosidische zu trennen; alle besitzen einen bitteren Geschmack,biziliate Pteridophyten — Spermatozoiden besitzen 2 (bis 3) Cilien (Lycopodium, Phylloglossum, Sela-ginella).
Blähfrüchte — IV/3 1404, 1457; V/i 261.
Blättchen (folfola) — Teilblatt eines zusammengesetzten(I/XCIV).
Blasen (der Utricularien) — I/CIX; VI/l 163.
Blasenflieger — Früchte bezw. Samen von annähernd ku-geliger Gestalt, mit luftgefüllten Hohlräumen und des-halb von geringem spezifischem Gewicht.
Blasenfrüchte — der Luftraum liegt inner- oder ausserhalbder blasig aufgetriebenen Frucht (Physocarpus IV/2680, Koelreuteria V/i 308, Cardiospermum V i 307,
Trifolium fragiferum, Ostrya, Astrantia).
Blasenhaare — III 225.
Blasenkelche — besorgen wohl zum Teil als Windfang
die Verbreitung von Früchten (siehe V/4 2582).
Blasenzellen — siehe Gelenkzellen.
Blastomanie — siehe Kladomanie.
Blattabänderungen — I/CXV.
Blattadern (v&iae) — I/XCVII; III 135, 25.
Blattbau — II 6, 146, 158, 171, 226; III 337, Fig. 592;
V/ 1 506, 564; V/4 2519, 2551; VI/2 679.blattbürtige Blüten — V/i 650; V/2 1539.blattbürtige Knospen bezw. Adventivsprosse — I/LXX;
!V/i 56, 321, 344 Fig. 820 k.
Blattdimorphismus — I/CXIV; I 130; IV/i 261; V/i 371.
Blattdivergenz — I/LXXII, LXX1II.
Blattdorn — I/CVI; IV/i 7; V/i 58.
Blattentwicklung — V/2 1016, Fig. 2376.
Blattfläche (Blattspreite, lämina) — I/XCIV.
Blattformen (Blatt-Typen) — I/XCIV; III 45Blattgelenke — siehe Gelenkpolster.
Blattgrün — I/XIX (siehe Chlorophyll).
Blattgrund (bäsis fölii) — I/XCV.
Blatthäutchen (lfgula) — I 130 Fig. 58; I 167, 168; II 5.
Blattkeimer — siehe Dicotyledones (I 3; III 5; VII 74, Fig. 1109).
Blattkissen — I/XCIV.
Blattkletterer (Blattklimmer) — Teile (Stiel, Spreite, Spitze) des übrigens nicht modifizierten Laubblattes
besitzen die zum Ranken erforderliche Reizbarkeit (I/CVII).
Blattknospen — I/LXIX; IV/2 727, Fig. 1053; VII Fig. 1062.blattlose Sprosse — siehe Aphyllie.
Blattmosaik — Anordnung der Blätter eines Sprosssystems im Sinne einer möglichst geringen gegensei-tigen Beschattung (Geum Trapa, Aristolochia usw.).
Blattnarbe — Insertion des Laubblattes an der Stengeloberfläche.
Blattnektarien — Sekretionsorgane an Blattgebilden (z. B. bei Pteridium).
Blattnervatur — I/XCVII.
Blattohren — V/t 665; VI/ 1 406.
Blattpolster — siehe Gelenkpolster.
Blattpolymorphismus — V/2 919 (siehe auch Heterophyllie).
Blattquirl — I/LXXII (siehe auch Scheinquirl).
Blattrand (mdrgo fölii) — I/XCVI.
Blattranker — das Blatt bezw. ein Teil desselben dient als Ranke (I/CVII); siehe auch Blattkletterer.
Blattrippe — siehe Blattnervatur.
Blattrosette — I/LXVII.
Blattscheide (vagina) — I/XCIII.
Blattscheidenranker — II 280.
Blattschläuche — siehe Ascidien und Kannenpflanzen.
Blattsegment (segmönta foliörum) — heissen die Abschnitte bezw. Lappen einfacher Blätter.
Blattspitze (äpex) — I/XCV.
Blattspitzenkletterer — das Ranken erfolgt mit der Blattspitze.
Blattspreite — I/XCIV.
Fig. 1062. Sagina nodosa (L.) Fenzl (III, 388). ImHerbst bilden sich in den Blattachseln kleine Blattknospen(Kurztriebe) aus, die durch Absterben der heurigen Sprossefrei werden, überwintern und im Frühjahr zu neuen Pflänz-chen heranwachsen.
452; IV/2 641, Fig. 979; V/i 663, Fig. 2097.