ausgeschweifte Laubblätter — sind mit seichten, bogenförmigen Zacken und Einschnitten versehen,ausgesperrte Aeste — I/LXXXV.
Ausläufer (stolönes) — 1/LXXXfII; V/4 2418,2421; VI/2 1185; VII Fig. 1057 und 1103. Siehe auch unge-schlechtliche Vermehrung, Wurzelbrut usw.
Ausschlagvermögen — III 75.
Aussenkelch (calyculus, invo-lücrum) — Blattbildungen(paarweise verwachsene Ne-benblätter der Kelchblätteroder Vor- bezw. Hochblätter),die dicht ausserhalb des Kel-ches gelegen sind (I/CXI1,
CXIX; VI/l 279).
Aussenrinde— I/XXXV, LXXXV.australes Florenreich — siehe
altozeanisches Florenreich.
Autoallogamie — manche Indi-viduen einer Art sind fürAutogamie, andere für Allo-gamie eingerichtet,autochor — heissen solcheVerbreitungseinheiten, derenTransport sich durch Eigen-bewegungen vollzieht.
Autochorie (Selbstverbreitung)
— Verbreitung der Früchteund Samen durch die Mutter-pf lanze ohne Mitwirkung an- Fig. 1057. Scirpus radicans Schkuhr mit oberirdischen, an der Spitze wurzelndenderer Kräfte. Ausläufern (Bd. II, 32). Phot. J. Plankenhorn, Dettingen an der Erms (Württemberg).
autochor-myrmekochore Pflan-zen — neben der Myrmekochorie kommt Autochorie vor (Viola-, Euphorbia-, Mercurialis-Arten, Saro-thamnus).
autochtone Pflanzen — im Gebiet urwüchsige, spontane, wilde Arten.
Autoekologie — Lebenshaushalt der Einzelart.
autoezische (autoxene) Pilze — diese machen ihre ganze Entwicklung auf einer Wirtspflanze durch (Ge-gensatz ist heteroezisch).
Autogamie (homokline Blüten, Selbstbestäubung) — I/CXLI.
Autokarpie — Fruchtansatz als Folge der autogamen Bestäubung.
autonom (autogen, spontan) — nennt man solche Vorgänge des Stoffwechsels, der Gestaltung oder Be-wegung, welche durch die Eigentätigkeit des Organismus ausgeführt werden,autonome Bewegungen — siehe Variations- und Schlafbewegung,autonome Nutation — siehe Nutation.
Autoplasten — siehe Chloroplasten.
autotrophe Pflanzen (Autophyten) — sind chlorophyllhaltig, leben selbständig und decken normalerweise
den ganzen Bedarf an organischer Nahrung durch Photosynthese.
Autumnalform (autumnale Rasse) — spätblühende Rasse saisondimorph gegliederter Arten (V/3 1983;VI/ 1 84).
Auxesis — ungleiche Organförderung (dorsiventrale Produktionstätigkeit),axilläre Seitensprosse — I/LXIX.
Axillarblüte — diese gelangt im Gegensatz zur Terminalblüte in der Achsel eines Tragblattes zur Ausbildung.Axillen der Kakteen — V/2 681.
azidiphile Arten bezw. Gesellschaften — sind kalkfliehend. Boden ist sauer. Wasserstoffzahlen 6,7 bis3,8 <. Extrem azidiphile (pH 5 bis 3,8), mässig azidiphile (pH 6,2 bis 5) und schwach azidiphile(pH 6,7 bis 6,2) werden unterschieden,azyklische Blüten — I/CXXXIV.
B.
bäcca — Beere (I/CLI; VII Fig. 1059, 1066, 1113, 1160).
Bacillariaceae — Kieselalgen (Diatomaceen). Siehe VII 137.Bakterienknöllchen — I/LVI; IV/3 1116, 1187 Fig. 1330; V/2 736; V/3 171 5.Bakteroiden — IV/3 1117.
Balausta — V/2 762.
Balg — Hüllspelzen (glümae) der Gramineen (I 168).
Balgfrucht (folliculus, follicärpium) — I/CL; III 453 Fig. 633
Erklärung botanischer Kunstausdrücke.