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7 (1931) Gesamtregister
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Erklärung botanischer Kunstausdrücke.

besitzen (z. B. die Ranken von Vitis und Vicia). Siehe homologe ||«

Ananasgallen (Kuckucksgallen) kommen durch hyperplastische lgij|fu. jL/lj

Veränderung zahlreicher nebeneinanderliegender Organe zustande JaHn

Anaplasten siehe Leukoplasten.

Anastomose Verbindung von Blattnerven.

Anatomie Lehre vom innern Bau der Organismen.

anatrope (umgewendete, gegenläufige) Samenanlage I/CXXXI.

Ancyluszeit (postglazial) folgt auf die Yoldiazeit mit subarktischem

Klima. Durch Hebung des Landes wurde der Zugang der Ostsee A y M^^r

zum Weissen Meer unterbrochen; die Ostsee wurde allmählich aus- " V' w// Jttia

gesüsst und zum Ancylussee (benannt nach der Süsswasserschnecke N\

Ancylus lluviätilis Müller). %

Androdioezie I/CXXXII. '

androdynamisch VI/2 680.

Androezeum Gesamtheit der Staubblätter (I/CXXII).

Androezie heisst das ausschliessliche Vorkommen von männ- u y £-

lichen Blüten auf demselben Individuum.

Androgynie männliche und weibliche Blüten befinden sich in einem

und demselben Blütenstand (III 14).

Androgynophor IV/ 1 490; V/i 490, 658.

Andromonoezie I/CXXXII; V/2 938.

Androphor stielartige Verlängerung der Blütenachse zwischen

Blütenhülle und Androezeum (Capparidaceae, Passiflora).anemochor-hydrochore VerbreitungFrüchte bezw. Samen dersel- Fig. 1051.Ananasgalle" an der Fichte verur-ben Art werden durch den Wind und das Wasser verbreitet (AI. sacht durch Che vK" <Ade ' geS) abietUnus, Eriophorum, Typha).anemochor-myrmekochore Verbrei-tung Pflanzen sind gleichzeitigan die Verbreitung durch denWind und Ameisen angepasst(Polygala-, Centaurea-, Cirsium-,

Knautia-Arten usw.).

Anemochorie (Windfrüchtler)

I/CLIII; II 186.

Anemophilae (Anemogamae) Wind-blütler I/CXLIII.

Angelhaare IV/3 1617, 1626.

Angelhaken-Typus IV/2 914.

Angergräser siehe Hungergräser.

Anisokotylie Ungleichblätterigkeitder Kotyledonen (V/2 889; VIIFig. 1052).

Anisophyllie IV/2 545; V/i 261,

265; VI/i 178.

Anisostylie Ausbildung kurz- undlanggriffeliger Blüten bei der-selben Art bei gleichzeitiger phy-siologischer Wirksamkeit beiderGeschlechter.

Ankerhaare, zweizeilige siehe Schiff-chenhaare (VI/2 682, Fig. 339).

Ankerkletten Klettfrüchte, derenankerartige Fortsätze die Früchteim Schlammmboden befestigen(z. B. Trapa). Siehe auch Wasser-kletten. 1Ankömmlinge siehe Ephemerophy-ten.

Anlaufen der Samen Samen, dieaufgehen bezw. künstlich zum Kei-men srehrarht werden Fig. 1052. a Strepto carpus Wendlandi (Gestieriaceae) ah Bäispiel liir° 'Anisokotylie'* (eines der beiden Keimblätter wächst zu einem großen Assimi-Anlockungsantheren IV/3 113 1 - lationsorgan heran), b Fruchtknoten mit Kelch.