Erklärung botanischer Kunstausdrücke.
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Allergie — Ueberempfindlichkeit gegen gewisse chemische, biologische und physikalische Stoffe (siehe Po -
lenallergie, Primeldermatitis V/.i 219, Urticaria, Dermatitis).
Allerweltspflanzen — Kosmopoliten (z. B. Phragmites, Carex rostrata, Potentilla ansenna,.
Allochorie (Fremdverbreitung) — Früchte und Samen werden durch fremde Kräfte verbreitet,allochorische Arten — heissen Pflanzen, die mehrere sich einander anschliessende Gesellschatten der-selben einheitlichen Landschaften besiedeln (Drude).
Allogamie (Fremdbestäubung) — Bestäubung einer Narbe durch den Pollen einer anderen Blüte derselben
Art (I/CXLI).
Allokarpie — Fruchtbildung als Folge der Allogamie.
ätiotrope Blumenbesucher - diesen fehlen besondere Anpassungen an die Bestäubung, weshalb sie für
die letztere von geringem Wert sind. . . . .
allotrophe Pflanzen (= diatrophe, dichotrophe, heterotrophe Pflanzen) — sind chlorophyllfrei; sie neh-men die organische Nahrung von aussen auf (II 323).
Alluvionen — durch Vermittlung des Wassers zur Ablagerung gelangte Gesteinsbildungen.
Alluvium — siehe Geologische Formationen.
Alm (Almboden, Kalktuff) — ein an kohlensaurem Kalk sehr reicher Boden (bis 980/0); ist oft in Wiesen-mooren anzutreffen (V/4 2301).
Alp (Alm) — als solche wird im Gebirge ein meist oberhalb der Grenze der ständigen Wohnungen ge-
legener, grösstenteils aus Viehweide bestehender Landkomplex bezeichnet,alpigene Arten — haben den Schwerpunkt ihrer Verbreitung oberhalb der Baumgrenze.
alpine (eualpine) Stufe der Hochgebirge — erstreckt sich von der oberen klimatischen Baumgrenze aufwärtsbis zur klimatischen Schneegrenze. Unterstufen: a) Legföhren-, b) Zwergstrauch-, c) Wiesen- und) subnivaler Pionierrasengürtel, (a und b fallen öfters zusammen und bilden mit dem Kampfgurtel denStrauchgürtel).
Alternieren der Staubblätter — I/CXXV.
alternierende Blattstellung — I/CXXVI. . „711 u-
altozeanisches (= australes) Florenreich — findet sich vorherrschend im antarktischen Waidgebiet vonSüdamerika, im südlichen Neuseeland, in Australien, im Kapland, auf Tristan d Acunha, au enKerguelen usw.
Ambrosiagallen (Ambrosiapilze) — IV/3 1187.
Ameisenpflanzen (Ameisenwanderer) — I/CLIV; siehe auch Myrmekochoren.
amentum (lat.) — = Kätzchen (siehe auch Kätzchensucht). .
aminoide Düfte — diesen liegen primäre, sekundäre oder tertiäre Amine zugrunde, u. a. 1 rimet y amin
( Birnbaum, Weissdorn und andere Rosaceen, Schneeball usw.;.
Aminoorganismen — ziehen insbesonders Asparagin dem Ammoniak (NH S ) vor.
Amitose (direkte Kernteilung) — I/XIX.
Ammoniakpflanzen — III 173 (siehe Lägerpflanzen).
Ammoniumbildung (Ammonifizidrung) — erfolgt durch Spaltpilze (besonders Bacterium mycoides) undPilze (Mucor, Aspergillus, Fusarium usw.) im durchlüfteten Boden. Als Produkt der UmsetzungenvonStickstoffverbindungen entsteht das Ammoniumkarbonat [(NH 4 ) 2 C0 3 ], welches das .- Ubganj,;>n tder Nitrifikation (siehe dort) bildet. _.
amphibische Pflanzen bezw. Formen — leben im Wasser und auf dem Lande (V/i 537>
Amphikarpie (Hypokarpie) — neben oberirdischen Früchten treten solche auf, die ihre Samen im Boden
reifen (z. B. Cardamine chenopodiifolia IV/i 335; IV/3 ' 1 3^)-amphikotyl (amphisynkotyl) — Keimblätter sind beiderseits ± miteinander verwachsen,amphikribrales Leitbündel — siehe hadrozentrisches Leitbündel.
Araphimyxis (geschlechtliche Fortpflanzung) — Vereinigung von Vererbungssubstanzen zweier n ivi uen
im Momente der Befruchtung,amphistomatisch — heissen Laubblätter, die auf der Ober- und Unterseite Spaltöffnungen au weisen,amphitrope (krummläufige) Samenanlage — I/CXXXI.
Amphitrophie — Förderung eines Sprosses auf den Flanken,amphivasales Leitbündel — siehe leptozentrisches Leitbündel.
Ampullen — VI/i 162.
Amygdalin — IV/2 1056, 1091.
Amyloid — I/XXIV.
amylophylle Blätter — siehe Stärkeblätter.
an (lateinisch) — = ob? , f nir hten.
Anabionten (= polykarpische Gewächse) — Dauerpflanzen, die mehrmals u en „„v,i;e««lirh
Anaerobionten — können ohne freien Sauerstoff leben; die obligaten Anaerobionten sin
auf ein Leben ohne freien Sauerstoff angewiesen. . ber zu
analoge Organe (Analogie) — heissen Organe von verschiedenem m° r ph 0 l°gischen ^ ' Aehnl i c hkeit
folge gleichsinniger Anpassung die gleiche Funktion ausführen und des a o