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gekerbt, die untersten ± 4 mal, die obersten + 2 mal so lang wie die Blüten, die obereneinen oft weinrot bis violettrot gefärbten Schopf bildend. Sdieinquirle aus 2» meist 4= (3=bis 6=) blütigen, in Vertiefungen des Stengels sitzenden Cymen gebildet, zu 8 bis 12 (bis 19)dichte Scheinähren bildend. Blüten ± 10 bis 18 mm lang. Kelch glockig, zottig; Kelchzähnei so lang als die zuletzt kugelig aufgetriebene Röhre. Krone mit langer, enger Röhre, hellviolettblau, bald verbleichend, trocken stets rosa bis hellbraun. Staubblätter kahl, meist unterder Oberlippe nicht vorragend. Nüsschen 2 1 /« mm lang, eiförmig, stark netzig=runzelig, feinbehaart, dunkelbraun, meist zu 2 oder 3 durch die als Elaiosom funktionierenden, mit denKlausen abfallenden Achsenteile verbunden bleibend. — VI bis VIII.
In subalpinen und alpinen Magerwiesen, Weiden, Hochstaudenfluren und Zwerg»strauchheiden in den Zentral» und Südalpen sehr verbreitet und häufig, besonders auf kalk»
armer Unterlage, seltener in denNordalpen, Mittelgebirgen und imFlachland. Am verbreitetsten von1300 bis 2200 m, doch auch tiefer(in Tirol bis 860 m, im Tessin bis600 m, in Norddeutschland bis indie Ebene hinunter) und höher: inTirol bis 2270 m, in Steiermarkbis 2300 m, im Tessin und Wallisbis gegen 2500 m, in Graubündenbis über 2700 m.
In Deutschland sehr zer»streut: im norddeutschen Flachland inder Rheinprovinz (Aachener Wald; dieAngabe von Hagen in Westfalen beruhtauf Verwechslung), Hannover (Egels inOstfriesland, Hitzacker, Aurich, Cux«haven, vielleicht überall erst nach 1800mit fremdem Kiefersamen eingeschleppt),Nordschleswig (Taarning bei Haders»leben, Teuringkratt), Mecklenburg (Mi«row, Fürstenberg), Brandenburg (Perle»berg, Kyritz, Templin, Oranienburg, Nauen, Potsdam), Pommern (von Stolp an im Osten ziemlich verbreitet),Westpreussen (ziemlich verbreitet) und Ostpreussen (auf dem samländischen Höhenzug im Kreis Fischhausen,sonst nur noch bei Mehlsack, Gerdauen, Osterode und im Kreis Oletzko). In den Mittelgebirgen in Schlesien(Ziegengrund bei Strehlen), Sachsen (bei Leipzig und Moritzburg), Thüringen (bei Kursdorf, Eisenach, Schwarza,tal, Waltershausen, Dölauer Heide bei Halle a. S., Osterburg, nicht bei Erfurt), Anhalt (Zerbst), Unterharz(zwischen Meiseberg und Selkesicht im Selketal), Hessen.Nassau (Westerwald), Rheinprovinz (nördlich bis zurEifel), Pfalz (Wadienheim, Kaiserslautern, Niederhausen), Vogesen (Lautergebiet, angeblich bei Ottersweilerund Rappoltsweiler, schon ausserhalb der Elsässer Grenze^, Schwarzwald (Badenweiler, um Oberweiler,Schweighof, Laufen), Allgäu (Pointalpe und Odisenalpe), in den Bayerischen und Salzburger Alpen sehr zer»streut (an der Weissach bis Kreuth hinunter). — In Oesterreich in den Alpen ziemlich verbreitet (inden Zentral» und Südalpen häufig, in den Nordalpen selten, östlich bis zum Wechselgebirge und zur Rax«alpe, angeblich auch bei Fischau), sonst nur nodi in Böhmen (Böhmerwald, Erzgebirge, Luschnitzgebiet). —In der Schweiz in den zentralen und südlichen Alpen sehr verbreitet, in den helvetischen Kalkalpen seilen,fehlt dem Mittelland und Jura (dagegen schon bei Genf [Vernier, Mornex]).
Allgemeine Verbreitung: Westirland, Schottland, Hebriden und Orkneyinseln,ganz Skandinavien (an der norwegischen Küste nördlich bis Vannö 70° 6' nördl. Breite, an derschwedischen bis Umeä 63° 50' nördl. Breite), sehr zerstreut in den Mittelgebirgen von Frankreich,Belgien, Limburg, Deutschland, Böhmen, Polen und in den baltischen Ländern bis Oesel, Süd»