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Eine abgekürzte Therapie : Anleitung zur biochemischen Behandlung der Krankheiten
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und anderer, leicht oxydabler Spaltungsprodukte in Schwesel-cisen übergeführt und mit den Fäees ausgeschieden. Die Verbin-dungen der Eisenoxyde mit organischen Säuren müssen sich ganzebenso Verhalten. Zu den organischen Säuren sind auch die Eiweiß-körper zu rechnen. Die Eisenalbuminate werden durch die Salz-säure des Magensaftes gleichfalls sofort unter Bildung von Eisen-chlorür oder Chlorid zerlegt."

Unsere Nahrung muß also ganz andere Eisenverbindungenenthalten, Verbindungen, die iin Verdauungskcmale nicht zerstörtwerden, resorbierbar sind und das Material zur Hämoglobiubildungliefern."

Aus obigem erhellt, daß das Eisen und die künstlich erzeug-ten Eisenverbindungen die Bleichsucht nicht direkt heilen können.

Diejenigen allopathischen Aerzte, welche jetzt Salzsäuregegen die Bleichsucht anwenden, erzielen damit bessere Erfolge alsdiejenigen, welche auf das Eisen nicht verzichten wollen. DieSalzsäure wirkt günstig ans die Magenverdauung, das Eisen ver-dirbt den Magen, wenn man es in allopathischen Gaben ver-abreicht.

Wenn die Labdrüsen der Bleichsüchtigen nicht ein genügendesQuantum Salzsäure liefern, wird die Funktion des Magens herab-gestimmt.

Bunge sagt Seite 9S seines Lehrbuchs:Die Hauptbedeu-tung des Magensafts besteht wahrscheinlich in der antiseptischenWirkung der freien Salzsäure. Ist die Meuge der Salzsäureungenügend, so gelangen Pilze und Bakterien in den Darm, ins-besondere auch diejenigen, welche die Buttersäuregäruug hervor-bringen. Bei der Bnttersäuregärung aber wird Wasserstoff freiund durch die reduzierende Einwirkung des naszierenden Wasser-stoffes bilden sich aus den Schweselverbindnngen der NahrungSchwefelalkalien. Diese zerstören die organischen Eisenverbindun-gen. In dieser Hinsicht ist die neuere Angabe beachtenswert,daß Salzsäure eiu noch wirksameres Mittel gegen Chlorose sei alsdas Eisen."

Ter Schwefel der Schwefelalkalien entzieht den im Darmrohrebefindlichen Speisen Eisen, mit welchem es Schwefeleisen bildet.Dieser Eisenverlnst hat eine Verminderung des zur Bildung vonHämoglobin erforderlichen Materials zur Folge.

Wird Eisen in großer Gabe in den Magen, resp. Darm ein-geführt, so verbindet dasselbe sich mit dem Schwefel der Schwefel-alkalien. Das Eisen der Speisen bleibt von dem Einflüsse des