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Eine abgekürzte Therapie : Anleitung zur biochemischen Behandlung der Krankheiten
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dadurch vergrößern sich die Körperchen und demzufolge vollziehtsich eine Teilung derselben.

Die aus der Teilung hervorgegangenen kleinen Zellen nehmenbehufs Wachstums Bluteiweiß auf, welches durch phosphorsaurenKalk organisiert wird.

In dem Bluteiweiß ist das für die Blutkörperchen erforder-liche Eisen in genügender Menge vorhanden: In der normalen(roten) Blntzelle verhält sich das Eisen zu den Zellen dem Ge-wichte nach wie 1 zu 1000. (Viäs Seite 10.)

Wem? in einer Blutzelle Natron im Minimum vorhanden ist,kann sich, wie aus Obigem erhellt, in denselben kein genügendesQuantum Chlornatrium bilden; der Wassergehalt der Blutkörper-chen kann sich demnach nicht bis zu dem zu ihrer Teilung er-forderlichen Grade vermehren.

Ist im Jntereellnlarfluidum phosphorsaurer Kalk im Minimumvorhanden, so kann sich das zum Wachstum der juugeu Zellenerforderliche Quantum Eiweiß nicht organisieren.

In den Fällen, wo Chlornatrium sich nicht in den Blutzellenbilden kaun, mnß genanntes Salz in minimalen Gaben den betr.Patienten gereicht werden.

Das Chlornatrium des Jutercellularfluidums repräsentiert eineKochsalzlösung, welche für die Zellen zu konzentriert ist; es istdarum eine höhere Verdünnung erforderlich.

Wenn das Kochsalz des Blutes in die kranken und ge-sunden Blutkörperchen treten könnte, so würde die Teilungderselben zu früh sich vollziehen; es würden Teilungen auf Tei-lungen rasch bis zur schließlichen Vernichtung folgen, denn die ausden Teiluugeu hervorgegangenen kleinen Zellen würden zumWachsen uud Funktionieren keine Zeit haben.

Chlornatrinm und phosphorsaurer Kalk sind die Heilmittelder Bleichsucht.

Kann in einem gegebenen Falle nicht genau ermittelt werden,welches von beiden Mitteln indiziert ist, dann ist der abwechselndeGebranch beider Mittel statthaft.

Anämische Zustände, welche durch deprimierende Gemüts-affekte veranlaßt worden sind, erfordern zu ihrer Heilung Lalixliosxlwi'iLnin, weil dies Salz in den Blutkörperchen und imPlasma der betr. Kranken im Minimum vorhanden ist. DasAllgemeinbefinden der Kranken oder wenigstens einige Symptomehaben ihr Spiegelbild in der Charakteristik des Xali pkospAo-rioum. (Viäs Seite 16.)