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Gibt man den durch Eisenverlust erschlafften Muskelzellenneuen Ersatz, so stellt sich das normale Spannnngsverhältnis wiederher: die Ringfasern der Gefäße verkürzen sich auf das richtigeMaß, das Lumen der Gefäße wird wieder ein normales und dieHyperämie wird ausgeglichen, das Entzündungsfieber hört dem-zufolge auf.
Das Eisen heilt:
1. das erste Stadium aller Entzündungen;
g' Bwtnngen! ! ^ Hyperämie bedingt sind;
4. frische Wunden, Quetschungen, Verstauchungen :c., indem esdie Hyperämie tilgt.
Die dem Eisen entsprechenden Schmerzen werden durch Be-wegung vermehrt, durch Kälte gebessert.
In den Mnskelzellen kommt das Eisen als Phosphat vor;daher ist ?orruin xüosxlroriouiQ therapeutisch anzuwenden*).
Phosphorsaure Magnesia.
Phosphorsaure Magnesia ist in den Blutkörperchen, in denMuskeln, im Gehiru und Rückenmark, in den Nerven, Knochennnd Zähnen enthalten.
Wenn die Bewegung ihrer Moleküle in den Nerven eineStörung erleidet, so entstehen Schmerzen, refp. Krämpfe, anch Läh-mungen. Die betr. Schmerzen sind gewöhnlich blitzartig schießendoder bohrend, oft mit dem Gefühl des Znsammenfchnürens ver-bunden oder wechselnd; sie sind manchmal wandernd. DurchWärme und Druck werden sie gebessert, durch leise Berührungverschlimmert.
Die phosphorsaure Magnesia heilt Kopf-, Gesichts-, Zahn-nnd Gliederschmerzen von der oben beschriebenen Art, sernerMagenkrampf, Bauchschmerz, gewöhnlich von der Nabelgegend aus-strahlend, dnrch heiße Getränke, durch Zusammenkrümmen, durchDruck mit der Hand auf den Bauch erleichtert, manchmal begleitetvon wässerigem Durchfall.
Sie heilt Krämpfe verschiedener Art: Stimmritzenkrampf,Krampfhnsten, Kinnbackenkrampf, Wadenkrampf, Schlnchsen, Starr-krampf, Veitstanz, krampfhafte Harnverhaltung :c.
Weiteres über die phosphorsaure Magnesia findet man unter„Skrofulöse und Tuberkulose".
*) In Betreff der Dosis viäö die Anmerkung unter der 12. Seite.