— 205 -
vorsichtigem Verdampfen in eine farblose Gasflamme gebracht, dieletztere rot färben.
Bereitung der Arzneiform: Strontiumearbonat wird nach Vorschriftdes § 7 znr Herstellung von Verreibungen benutzt.
Litteratur: Hartlaub u. Trinks, E. A. M. L. III, pag. 72. — Allen, IX,pag. 224.
Strophanthus hispidus.
Stammpflanze: Strophanthus hispidus D. C. und Strophanthus KombeOliver. Fam. n'at.: Apocynaceae.
Vorkommen: Die beiden offiziellen Strophanthusarten sind in Ost-afrika einheimisch.
Angewandter Pflanzenteil und Bereitung der Arzneiform: Die Stro-phanthussamen werden nach Vorschrift des § 4, unter Verwendung vonGütigem Alkohol, jedoch im Verhältnis 1 : 50, zur Herstellung einerTinktur benutzt.
Beschreibung des angewandten Pflanzenteiles: Die Strophantlius-gamen müssen den im Deutschen Arzneibuche gestellten Anforderungenentsprechen.
Charakteristik der Tinktur: Die Farbe der Tinktur ist blassgelb,der Geruch nicht spezifisch und der Geschmack intensiv bitter.
Der Arzneigehalt der Tinktur ist gleich i / 100 .
Die Potenzen werden bis zur dritten Decimalverdünnung mit GQ% igem,von der vierten an mit 90^"igem Alkohol bereitet. Die niederen Po-teuzen sind bis einschliesslich der dritten Decimalverdünnung in 1 cmdicker Schicht gelblich gefärbt.
Sulphur.
Schwefelblüte.
TJrsubstanz: Gereinigte Schwefelblumen.
Beschreibung der Ursubstanz: Die Schwefelblumen müssen den im