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Charakteristik der Tinktur: Die Tinktur zeigt bei 17,5° einspez. Gew. von 0,918 Ibis 0,922. 10 Gramm Tinktur hinterlassen nachdem Eindampfen und Trocknen 0,18 bis 0,25 Gramm Rückstand. Wirddieser Rückstand mit 1 Gramm Wasser angerieben, mit 10 GrammGips gemischt und mit Petroläther extrahiert (§ 13), so hinterbleibennach dem Abdampfen des Petroläthers 0,03 bis 0,06 Gramm eines dick-flüssigen, fetten Oeles. Die Tinktur ist im durchfallenden Lichte grün-lichbraun oder nach längerer Aufbewahrung bräunlichgelb, im auffallen-den Lichte zeigt sie eine starke, blaue bis purpurrote Fluoreszenz.
Der Arzneigehalt der Tinktur ist gleich i / i0 .
Die Potenzen werden bis zur dritten Decimalverdünnung mit60^"igein, von der vierten an mit 90^igem Alkohol bereitet. Die nie-deren Potenzen sind bis einschliesslich der zweiten Decimalverdünnungin 1 cm dicker Schicht gelblich gefärbt.
Litteratur: Halmemann, K. A. M. L., III. pag. 314.
Strontiana carbonica.
S trontiumearb onat.
Ursubstanz: Strontiumcarbonat, SrCO ;) .
Beschreibung der Ursubstanz: Strontiumearbonat bildet ein feines,weisses Pulver. Wird eine Probe Strontiumearbonat mit Wasser ge-kocht, so darf die filtrierte Flüssigkeit nach dem Abdampfen keinenRückstand hinterlassen. In verdünnter Salzsäure soll das Präparatunter Aufbrausen und Kohlensäureentwicklung vollkommen löslich sein.
Wird ein Teil der filtrierten, salzsauren Lösung mit einem halben Teil Al-kohol und mit verdünnter Schwefelsäure imUeberschuss versetzt und nach24stiindigem Stehenlassen filtriert, so darf das Filtrat beim Abdampfenkeinen Rückstand hinterlassen. Wird ein Gramm der vierten Decimal-verreibung mit einem Tropfen Salzsäure und 5 Gramm 90^' igem Weingeistfünf Minuten geschüttelt, die filtrierte Flüssigkeit abgedampft und derRückstand in fünf Tropfen Wasser aufgenommen, so soll ein mit einerPlatindrahtschlinge herausgenommener Tropfen dieser Lösung, nach