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Beschreibung der Ursubstanz: Das gelbe Quecksilber]odür bildetein schweres, grünlichgelbes, amorphes Pulver, das mit 20 Teilen Wein-geist geschüttelt in demselben kaum in Spuren löslich ist. Die filtrierteFlüssigkeit darf daher durch Schwefelwasserstoff nicht dunkel gefärbtwerden. Mit Mangansuperoxyd und Schwefelsäure erhitzt, stösst esviolette Joddämpfe aus.
Bereitung der Arzneiform: Gelbes Quecksilberjodlir wird nach Vor-schrift des § 7 zur Herstellung von Yerreibungen benutzt.
Litteratur: Allen, Mat. med. VI, pag. 269. — Pharm, germ., Ed. II, pag. 137.
Nlercurius jodatus ruber.
Eotes Jodquecksilber.
Ursubstanz: Rotes Quecksilberjodid, HgJ 2 .
Herstellung der Ursubstanz: Rotes Quecksilberjodid wird dargestelltdurch Fällen einer filtrierten Lösung von 4 Teilen Quecksilberchloridin 80 Teilen Wasser mit einer Lösung von 5 Teilen Jodkalium in15 Teilen Wasser. Der entstehende Niederschlag wird mit Wasserausgewaschen und bei gelinder Wärme getrocknet.
Beschreibung und Prüfung der Ursubstanz; Das rote Quecksilber-jodid muss den im Deutschen Arzneibuch gestellten Anforderungenentsprechen.
Bereitung der Arzneiform: Das rote Quecksilberjodid wird nachVorschrift des § 7 zur Herstellung von Verreibungen benutzt.
Litteratur: A. II. Z. LIV, pag. 36. — Allen, Mat. med. VI, pag. 282.
Mercurius nitrosus.
Quecksilberoxydulnitrat.
Ursubstanz : Quecksilberoxydulnitrat, Hg 2 (N0 3 ) 2 -j- 21I 2 0.
Herstellung der Ursubstanz: 10 Teile Quecksilber werden mit15 Teilen Salpetersäure von 25# einige Tage an einen kühlen Ort