Mercurius cyanatus.
Cyanquecksilber.
Ursubstanz: Reines Cyanquecksilber, Hg(CN) 2 .
Beschreibung der Ursubstanz: Das Quecksilbercyanid muss den imDeutschen Arzneibuche gestellten Anforderungen entsprechen.
Bereitung der Arzneiform: Das Cyanquecksilber wird nach Vor-schrift des § 5b zur Herstellung von wässriger Lösung benutzt.
Litteratur: A. H. Z. LXXVIII, pag. 19.
Mercurius dulcis.
Calomel,
Ursubstanz: Reines Quecksilberchlorid, Hg 2 Cl 2 .
Besehreibung der Ursubstanz: Der Calomel muss den im DeutschenArzneibuche unter Hydrargyrum chloratum vapore paratum gestelltenAnforderungen entsprechen.
Bereitung der Arzneiform: Der Calomel wird nach Vorschrift des§ 7 zur Herstellung von Verreibungen benutzt.
Litteratur: Ilahnemann, K. A. M. L. I, pag. 422. — Allen, VI, pag. 266.
Mercurius jodatus flavus.
Gelbes Jodquecksilber.
Ursubstanz: Gelbes Quecksilberjodür, Hg 2 J 2 .
Herstellung der Ursubstanz: Das gelbe Quecksilberjodür wird dar-gestellt durch Verreiben von acht Teilen Quecksilber mit fünf TeilenJod unter öfterer Besprengung mit Alkohol, bis keine Quecksilber-kiigelchen mehr wahrgenommen werden können und das Pulver einegleichmlissige, grünlich-gelbe Farbe angenommen hat. Das Pulverwird darauf mit Alkohol ausgewaschen und im Dunkeln getrocknet.