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Deutsches homöopathisches Arzneibuch : Aufzählung und Beschreibung der homöopathischen Arzneimittel nebst Vorschrift für ihre Bereitung, Prüfung und Wertbestimmung
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144
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Bereitung der Arzneiform: Das Kreosot wird nach Vorschrift des§ 6b zur Herstellung von weingeistiger Lösung benutzt.

Litteratur: Archiv XYI, 2, pag. 152. A. H. Z. XIT ; pag. 33; XIII, pag. 229,255. Allen, Mat. med. V, pag. 408.

Lachesis trigonoeephalus.

Schlangengift.

Ursprung: Lachesis rhombeata. (Crotalus mutus L.) Fam. nat.:Reptilia.

Vorkommen: Crotalus mutus lebt in Mittel- und Südamerika.

Angewandter Teil und Bereitung der Arzneiform: Ein Tropfendes frischen Schlangengiftes wird mit 6,2 Gramm Milchzucker zurHerstellung von Verreibungen nach Vorschrift des § 8 benutzt.

Der Arzneigehalt dieser Verreibung ist gleich Y 10 o.

Litteratur: Archiv 2, pag. 9. Allen, Mat. med. V, pag. 432.

Lactuca.

Giftlattich.

Stammpflanze: Lactuca virosa L. Fam. nat.: Compositae.

Vorkommen: Der Giftlattich wächst wild in lichten Wäldern, nament-lich der niederen Gebirge in Europa und wird hier und da kultiviert.

Angewandter Pflanzenteil und Bereitung der Arzneiform: Die frische,ganze, zur Zeit der Blüte gesammelte Pflanze wird nach Vorschriftdes § 1 zur Herstellung einer Essenz benutzt.

Beschreibung der Pflanze: Der Giftlattich ist zweijährig, besitzteine Pfahlwurzel und einen aufrechten bis 2 Meter hohen Stengel, derunterwärts einfach, oberwärts rispig verästelt ist. Die Blätter stehenzerstreut, die untersten sind breit spateiförmig mit geflügeltem Blattstiel,die mittleren sind länglich eiförmig, die obersten pfeilförmig. Alle sinddornig, buchtiggezähnt. Die Nerven auf der Unterseite der Blätter