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Deutsches homöopathisches Arzneibuch : Aufzählung und Beschreibung der homöopathischen Arzneimittel nebst Vorschrift für ihre Bereitung, Prüfung und Wertbestimmung
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verbrauchen. Die Tinktur ist von dunkelbraunroter Farbe, angenehmweinartigem Geruch und bitter adstringierendem Geschmack.

Der Arzneigehalt der Tinktur ist gleich 1 / 10 -

Die Potenzen werden mit 90^,'igem Alkohol bereitet. Die nie-deren Potenzen sind bis einschliesslich der dritten Decimalverdünnungin 1 cm dicker Schicht gelblich gefärbt.

Litteratur: Hygea X, pag. 148. Jonrn. de la soc. gall. IV, 2, pag. 182.Allen, IV, pag. 460.

Graphites.

Eeissblei.

Ursubstanz: Der in der Natur vorkommende Graphit.

Reinigung der Ursubstanz: Das in der Natur vorkommende fein-gepulverte Eeissblei wird durch Schmelzen mit einem Gemisch vonNatriumcarbonat und Kaliumcarbonat, Auslaugen der Schmelze mitWasser, Auskochen des gut ausgewaschenen Rückstandes mit Salzsäureund nochmaliges Auswaschen mit Wasser gereinigt und darauf getrocknet.

Beschreibung der Ursubstanz: Der Graphit bildet ein schwarzes,stark abfärbendes Pulver. Wird eine Probe Graphit im Sauerstoffstromstark geglüht, so verbrennt er und darf hierbei nur sehr wenig Aschehinterlassen.

Bereitung der Arzneiform: Der Graphit wird nach Vorschrift des§ 7 zur Herstellung von Verreibungen benutzt.

Litteratur: Halinemaim, Chr. Kr. III, pag. 291. A. II. Z. XVIII undXXXXVII. Allen, IV, pag. 4fi7.

Gratiola.

Gottesgnadenkraut,

Stammpflanze: Gratiola officinalis L. Farn, nat.: Scropliulariaceae.

Vorkommen: Das Gottesgnadenkraut ist verbreitet auf Sumpfwiesenin ganz Mitteleuropa und in Asien.