Gew. von 0,848—0,852. 10 Gramm hinterlassen nach dem Eindampfenund Trocknen 0,30—0,50 Gramm Rückstand. Wird dieser Rückstandauf geeignete Weise (§ 13) mit Petroläther extrahiert, so hinterbleibennach dem Abdunsten des Petroläthers 0,20—0,40 Gramm eines har-zigen, klebrigen, brennendscharfschmeckenden Körpers. Die Tinktur istvon gesättigt gelblichroter Farbe und brennendscharfem Geschmack.
Der Arzneigehalt der Tinktur ist gleich l J l0 .
Die Potenzen werden mit 90^igem Alkohol bereitet. Die niederenPotenzen sind bis einschliesslich der dritten Decimalverdünnung in1 cm dicker Schicht rötlich bis gelblich gefärbt.
Litteratur: Hahnemann, E. A. M. L. VI, pag. 83. — Allen, II, pag. 540.
Carbo animalis.
Tierkohle.
Ursubstanz: Die aus Rindsleder lege artis bereitete Kohle.
Beschreibung der Ursubstanz : Tierkohle bildet ein feines, schwarzesPulver, das auf dem Platinblech erhitzt ohne Flamme verglimmt undkeinen oder nur sehr schwachen brenzlichen Geruch verbreitet.
Bereitung der Arzneiform : Die Tierkohle wird nach Vorschrift des§ 7 zur Herstellung von Verreibungen benutzt.
Litteratur: Hahnemann, Chr. Kr. III, pag. 1. — Hahnemann, K. A. M. L. VI,pag. 1827. — Allen, II, pag. 549.
Carbo vegetabilis.
Holzkohle.
Ursubstanz: Die gut ausgeglühte Kohle von Rotbuchen- oderBirkenholz.
Beschreibung der Ursubstanz: Werden zwei Gramm Ilolzkohlen-pulver in einem Platintiegel verascht, so sollen nicht mehr als 0,04Gramm Asche hinterbleiben. Sie muss im übrigen den im DeutschenArzneibuche gestellten Anforderungen, entsprechen.