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um! nach dem Trocknen gepulverten Käfer werden nach Vorschrift des§ 4 unter Verwendung von 90^igem Alkohol zur Herstellung einerTinktur benutzt.
Beschreibung der Droge: Die zur Anwendung gelangenden spani-schen Fliegen müssen der Beschreibung und Anforderung des DeutschenArzneibuches entsprechen.
Charakteristik der Tinktur: Die Tinktur zeigt ein spez. Gew. von0,842—0,846 bei 17,5°. 10 Gramm Tinktur sollen nach dem Ein-dampfen und Trocknen 0,40—0,60 Gramm Rückstand hinterlassen.Wird dieser Rückstand in geeigneter Weise (§ 13) mit Petrolätherextrahiert, so sollen nach dem Abdunsten des Petroläthers 0,20—0,35Gramm eines grünlichgelben, bei gewöhnlicher Temperatur erstarren-den Fettes hinterbleiben. Die Tinktur ist von bräunlichgrüner Farbeund brennendem Geschmack.
Der Arzneigehalt der Tinktur ist gleich 1 / 10 -
Die Potenzen werden mit 90 3? igem Alkohol bereitet. Die niederenPotenzen sind bis einschliesslich der zweiten Decimalverdünnung in1 cm dicker Schicht gelblich gefärbt.
Litteratur: Hartlaulb u. Trinks, E. A. M. L. I, pag. 63.
Capsicum.
Spanischer Pfeffer.
Stammpflanze: Capsicum annuum L. Farn, nat.: Solanaceae.
Vorkommen: Der spanische Pfeffer ist in Mittel- und Südamerikaeinheimisch und wird in Südeuropa kultiviert.
Angewandter Pflanzenteil und Bereitung der Arzneiform: Die reifen,getrockneten Früchte werden nach Vorschrift des § 4 unter Verwen-dung von 90^ igem Alkohol zur Herstellung einer Tinktur benutzt.
Beschreibung des angewandten Pflanzenteils: Die reifen Früchte müssenden im Deutschen Arzneibuche gestellten Anforderungen entsprechen.
Charakteristik der Tinktur: Die Tinktur zeigt bei 17,5° ein spez.