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Cannabis.
Hanf.
Stammpflanze: Cannabis sativa L. Fam. nat.: Urticaceae.
Vorkommen: Der Hanf ist in Persien und Ostindien einheimischund wird in fast allen Kulturländern gebaut.
Angewandter Pfianzenteil und Bereitung der Arzneiform: Die frischenStengelspitzen mit den Blüten und Blättern, sowohl von den männ-lichen, als auch von den weiblichen Pflanzen, werden nach Vorschriftdes § 1 zur Herstellung einer Essenz benutzt.
Beschreibung der Pflanze: Der Hanf besitzt eine spindelförmigeWurzel und einen senkrecht stehenden, bis mehrere Meter hohen Stamm.Der Stamm ist rauhhaarig, verästelt und trägt ebenfalls rauhhaarigeBlätter, welche unten bis zu neunzählig, oben nur dreizählig oder ein-fach sind. Die Blüten sind klein, grünlich und stehen in achsel-ständigen Rispen.
Charakteristik der Essenz : Die Farbe der Essenz ist rotbraun, derGeruch und Geschmack eigenartig.
Der Arzneigehalt der Essenz ist gleich i / 2 .
Die Potenzen werden bis zur dritten Decimalverdünnung mit60 ^i gern, von der vierten an mit 90^igem Alkohol bereitet. Dieniederen Potenzen sind bis einschliesslich der zweiten Decimalver-dünnung in 1 cm dicker Schicht gelblich gefärbt.
Litteratur: Hahnemann, E. A. M. L. I, pag. 139. — Archiv XXIII, 1, pag. 172.— Allen, II, pag. 492.
Cantharis.
Spanische Fliege.
Ursubstanz: Lytta vesicatoria. Fam. nat.: Coleoptera.
Vorkommen: Die spanische Fliege lebt in Mittel- und Südeuropa.
Angewandter Teil und Bereitung der Arzneiform: Die getöteten