Aurum.
Gold.
Ursubstanz: Metallisches Goldpulver.
Herstellung der Ursubstanz: Zur Herstellung von Goldpulver wirdeine wässrige Lösung von reinem Goldchloridchlorwasserstoff mit einerfrisch bereiteten Lösung von reinem Eisenvitriol zersetzt und dasGoldpulver gut ausgewaschen.
Bereitung der Arzneiform: Goldpulver wird nach Vorschrift des§ 7 zur Herstellung von Yerreihungen benutzt.
Beschreibung der Ursubstanz: Goldpulver bildet ein feines, mattes,braunes Pulver, welches im Mörser unter dem Druck des Pistills leb-haften Glanz annimmt. Es soll in Königswasser völlig löslich sein. Wirdeine Probe Goldpulver mit verdünnter Schwefelsäure gekocht, so darfdas Filtrat mit Rhodankalium keine Rotfärbung geben. Wird eineProbe Goldpulver mit verdünnter Salpetersäure gekocht, so darf dasFiltrat weder durch Zusatz von Salzsäure getrübt, noch durch Zusatzvon Ammoniak im Ueberschuss getrübt oder blaugefärbt werden.
Charakteristik der Verreibungen: Die in den Yerreibungen unterdem Mikroskop bei ca. 200facher Yergrösserung erkennbaren Gold-partikelchen sollen einen Durchmesser von 0,001—0,002 mm besitzen.
Litteratur: Hahnemann, Chr. Kr. II, pag. 218. — Allen, II. pag. 1.
Aurum muriaticum.
Goldchlorid.
Ursubstanz- Goldchloridchlorwasserstoff AuCl. + HCl-j-411,0.
Herstellung: Die Herstellung des Goldchloridchlorwasserstoffs ge-schieht durch Auflösen von Gold in Königswasser und Eindampfender Lösung.
Bereitung der Arzneiform: Goldchloridchlorwasserstoff wird zur Her-stellung von Verreibungen nach Vorschrift des § 7 und von wässrigen