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Deutsches homöopathisches Arzneibuch : Aufzählung und Beschreibung der homöopathischen Arzneimittel nebst Vorschrift für ihre Bereitung, Prüfung und Wertbestimmung
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74
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Lösungen nach Vorschrift des § 5a benutzt. Die zweite, dritte undvierte Decimalverdilnnung wird mit Wasser, die höheren Verdünnungenwerden mit 90 % igern Weingeist bereitet.

Beschreibung der Ursubstanz: Goldchloridchlorwasserstoff soll inWasser, Alkohol und Aether vollständig löslich sein. Wird eine Probedes Präparates im Porzellantiegel geglüht und der Glührückstand mitverdünnter Salzsäure gekocht, so darf die abfiltrierte Flüssigkeit wederdurch Zusatz von Schwefelammonium gefärbt werden, noch nach demAbdampfen und Glühen einen Rückstand hinterlassen.

Litteratur: Hahnemann, Chr. Kr. II, pag. 241. A. H. Z. XXIX, pag. 372. Neue Zeitschi'. f. hom. Kl. IV (VIII), pag. 208. Allen, II, pag. 14.

Baptisia.

Stammpflanze : Baptisia tinctoria. ß. Br. Fam. nat.: Leguminosac.

Vorkommen: Baptisia tinctoria ist in Nordamerika einheimisch.

Angewandter Pflanzenteil: Die frische Wurzel mit der Binde wirdnach Vorschrift des § 3 zur Herstellung einer Essenz benutzt.

Beschreibung des angewandten Pflanzenteiles: Baptisia tinctoriabesitzt eine kurze, holzige Wurzel. Dieselbe ist aussen schwarz, innengelblich, und trägt einen dicken Wurzelkopf und viele Nebenwurzeln.

Charakteristik der Essenz : Die Farbe der Tinktur ist rotbraun, derGeruch erdig und der Geschmack herbe und etwas beissend.

Der Arzneigehalt der Essenz ist gleich 1 / G .

Die Potenzen werden bis zur dritten Decimalverdttnnung mitOO^igem, von der vierten an mit 90^ igern Alkohol bereitet. Dieniederen Potenzen sind bis einschliesslich der zweiten Decimalver-dtinnung in 1 cm dicker Schicht bräunlich bis gelblich gefärbt.

Litteratur: A. II. Z. LXXVIII, pag. 38. Ilale, N. 11., pag. 123 (OehmesUebers., pag. 75). Allen, II, pag. 31.