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Deutsches homöopathisches Arzneibuch : Aufzählung und Beschreibung der homöopathischen Arzneimittel nebst Vorschrift für ihre Bereitung, Prüfung und Wertbestimmung
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vertatur; id quod circiter latice ad dimidias abstracto etiamnum contingit.Vitrum, quod aquae unciis sex repletur, liujus spiritus non nisi uncias quinquecapiet.«

Da die Ilahnemannsche Arzneibereitung für uns massgebend ist, so dürfen wiruns auch keines stärkeren Weingeistes, als des von ihm benutzten, bedienen. Fiirsolche Mittel, welche sich in niederen Potenzen nicht in diesem Weingeist halten,benutzen wir gewässerten 60X igen Weingeist, da viele homöopathische Aerztesich niederer Potenzen bedienen, während Hahne mann fast ausschliesslich höherebrauchte.

b. Gewässerter 60 % iger Weingeist. Sieben Gewichtsteile des Wein-geistes, spezifisches Gewicht 0,83, werden mit drei Gewichtsteilendestillierten Wassers vermischt. Der 60 % ige Alkohol muss den imDeutschen Arzneibuch unter Spiritus dilutus gestellten Anforderungenentsprechen.

c. 45 % iger Weingeist. Gleiche Gewichtsteile 90^ iger Weingeist undWasser werden gemischt. Die Mischung zeigt das spez. Gew. 0,93.

2. Destilliertes Wasser.

Gutes Brunnen- oder Leitungswasser wird einer zweimaligen De-stillation in nur zu diesem Zwecke zu verwendenden Appa-raten unterworfen. Die dabei zu beobachtenden Kautelen sind so be-kannt, dass sie an dieser Stelle übergangen werden können.

Das destillierte Wasser ist sofort in ganz gefüllten, mit Glas-stöpseln versehenen Flaschen aufzubewahren, damit kein Staub das-selbe verunreinigen kann, denn es muss frei von organischen Substanzensein. Gutbereitetes, auf diese Weise aufbewahrtes Wasser hält sichnach unserer Erfahrung Jahre lang.

Das zu verwendende destillierte Wasser ist nicht bloss auf anorganische, son-dern auch auf organische Substanzen zu untersuchen, zu welch letzterem Zwecksalpetersaures Silberoxyd zu empfehlen ist. Das destillierte Wasser für homöo-pathische Zwecke muss den im Deutschen Arzneibuch gestellten Anforderungenentsprechen und ausserdem, mit salpetersaurem Silberoxyd versetzt, sich im Sonnen-lichte farblos halten.

3. Milchzucker.

Guter Milchzucker in Trauben wird in möglichst wenig destil-liertem Wasser gelöst, filtriert und mittelst Weingeist präcipitiert. DerNiederschlag wird gesammelt, von der etwa noch anhängenden Mutter-lauge durch Abspülen mit Weingeist befreit und schnell und vor-sichtig getrocknet.