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DeutscheKenennungen.
Vorkomme», Kereitung, Eigenschaften.
Anwendung:
Oelgrün-
einen großen Theil - von Deutschlaud, Süd- undNord-Europa, Amerika se. mit Oblaten. InDnrlach, Magdeburg, Wien, Halle zc. sindnun auch Oblatenbäckereien. Frankreich liefert in-dessen immer die ausgezeichnetsten Oblaten.
Unter Oelgrün ist wohl nichts anderes zu verstehen, alsein Grün, welches sich zur Oelmalerei eignet, und einsolches Grün kann nnn verschiedener Natur seyn, entwe-der Chromgrün, oder grüner Zinnober, odergrüner Ultramarin.
Orseille.
Pariserblau.
Parisergelb
oder
Mineralgelb.Patentgelb.Turnergelb.Casslergelb.Beronesergelb.MontpelliergelbNeapelgelb.
Parisergriin.Pariserlak.
Ein röthlicher oder violetter Farbteig von eigenthümlichem Man benutzt sie zum Roth-
und Blaufärbennnter Firnisse.
und auch
Geruch uud kalischem Geschmack, der aus gemahlenenFlechten durch Gähren derselben mit saulem Harn be-reitet wird. Man muß ihn stets mit Harn feucht er-halten gleich dem Orlean, da sonst die Güte durch Aus-trocknen leidet. Die Bezugsquellen sind Bergamo,Auvergne in Frankreich, England, Hollandund Wien. Diese Farbe wird dnrch den Persio fastverdrängt.
Das ganz feine Berlinerblau, das wenig oder gar keine! Wegen der Anwendung siehe
Thonerde enthält, nennt man P ari ser blau. (Siehedeßhalb B e rli n erb la u).
Ist eine citronen- oder dunkelgelbe, matt metallisch, außenoft perlfarb, glänzende, blätterige, oder krystallinischeMassen bildende Farbe. Man bereitet sie durch Zusam-menschmelzen von Mennig mit Salmiak, seltener durchGlühen von salzsaurem Bleioxyd. Es wird bei Hru.Wilhelm Sattler und bei Hrn. Georg Hess-in an n in Schweins»rt sehr schön feurig und äußerstgut geschlemmt, bereitet; ebenso in den weiters noch ge-nannten Städten und überhaupt in allen Farbenfabriken.Wird Casslergelb u. s. w. verlangt, so gibt manimmer Mineralgelb ab, es ersetzt alle vorgenanntenSorten. Den Namen Turner- oder Patentgelb er-hielt es von dem Erfinder Turner, der in Englandein Patent nahm, und es daher Patentgelb nannte. DasMineralgelb ist unter den gelben Farben, was der Zin-nober unter den rothen.
Hat Aehnlichkeit mit dem dunkeln Mineralgrün.
Nennt man auch öfters ganz feines Pariserblau, wenn esso schön in seinem Aussehen wie Lak ist; gewöhnlich aberversteht man darunter den Earminlak. (Siehe deßhalbCarminlak.)
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ierlinerblau.
^s dient als Schmelz- undAnstreichsarbe und deckt inOel oder Wasser gleichgut, mit Berliner- und Mi-neralblau kann man es zuallen Schattirungen vonGrün vereinigen und somitden grünen Zinnober er-setzen.
Es dient als Anstreichfarbe.