,04 Des klugen und RechtGveMndlgen Haus Gatters
feiten / welche die Glieder-Kranckheiten entstehend ma- ^ ^ ^ ^chen- Man kau sich auch/an statt des Saltzes/des Zpiricus LpintUS kormic^ruiLl, Ameisenbedienen / welcher erlanget wird / wann man das Saltz Gcit?bey km «.eÄikcürion so lang in dem Helm laßt / biß es '"von nachkommendem ptiiesmare zu e.ncm Geist aufge- Sammle/ zur SommersZeit/ Ameisen in eine eu-loser wird/ und m emerwasserlgen Form in die Umlage curbic, und zwar auf folgende Art: Nimm eme(.ucu?-übergehet. Dieses Geistes kan^man sich auch äusserlich , jn welche ein Stücklein Käs geleaer worden / >ctzebedienen / nemlick m Glieder-^chmertzen/ Zähmungen/ s^ige in einen Ämeijen-Hauffen/ in welchem sich gro;,eund andern dergleichen ausserlichen Zufallen / so von einer Ameisen befinden / und wann eine sattsame Menge ver-sauern entstehen. ^ Lucurdic gesammlet worden / so lan^e Mit.... . . . einem spitzigenHoltz das vocheroenMizleStückieinKas^llliepccies , pi'SLPÄrirte heraus / und schütte drey Finger hoch über die Äütt'i.en
Nakeb oder MeiMÜrme. Brandwein / und nachdem es eine Mang geitanden /
' ' so cleliillire den Geist von den Ameisen / hernach schütte
Nimm Naßel<Würme / so viel als beliebet / wasche solchen wieder über frische und lebendige Ameisen / lasse
selbige in weissen Wein , und thue sie hernach in einen es gleichfalls wieder an einem warme» Ort stehen / und
starcken und Feuer-standigen wohi-verlutirten Hafen/die- ciettillire es wie vorhin / jo wird der Geist mn dem flüch--
pzrirteWel Wurme/ . ... . .
gen durch / öffnen / saubern / trocknen / und haben einen leidenden Theil / und das Ruckgrad / nemlich in dersonderlichen Nutzen in den Verstopffungen der inwendi- Lahmung / schmieret / und warm
gen Theile / die rsrrsnschen Zähigkeiten zu zertheilen/und einreibet,
den in den Nieren gewachsenen Stein aufzulösen, auch V
andere Unreinigkeiten durch den Urin auszuleeren.
nhang
EttiKr bewährt-besmldener Arzney-Mittel vor unterWrdW?
Kranckhciten deö menschlichen Leibes und desselben Gliedma^n/
Nach dem äipkabcck.
Wann daö Angesicht bißweilen mit harten um sich fressenden Rufen beflecket ist / so
tonnen solche/ ohne hinlerbleibende Maasen / durch folgende Salbe
gehetlet werden.
N dem Majen nehmet die Netze von den schmirgeln oder alt werden / so verneuerts wieder mit demjungen Kitzlein oder Geiffen/ legets in ein Balsam-Oel. Wann jemand nun harte Rufen unterneu irden glasirtes Geschirz / und gießet dem Angesicht / oder sonsten hat / so streiche es diese Sal-
Harn von einem Knaben daran / lassets ben gar lubcii um die Rufen / und nicht datauf/ alsdann
zwey Tag und eine Nacht darinnen lie- löset sich die Rufen allgemach umher auf; sireichet man
gen / darnach henckets auf/ und lassets folgends mehr der Salben aussen herum / so heilet die
trocken werden; Nehmet alsdann ein ander glasirt irden Maafcn / und wird je länger je enger.
Geschirz/leger ein Netz auf das andere darein/zwischen ^ ^
ein jedes derselben streuet allemal gestossen Zimmet / Ne- Vor dtt ftatckt aUMyige Rothe UNt(k
gelein und Rosmarin-Kraut. Wann ihr sie alle also ein- dem Anaetlcbt
geleget habt / so gießet einen alten guten starcken Wein v ? / «
daran / und ein halbe Maas Spicanarden-Wasser/ daß Brenne? Weinstein-Wasser / und bestreichet das
es wohl über dieNetze gehet; lassers vier Tage und Näch- Mgesichr damitzum öfftern/es hilfft.
te also stehen / alsdann hencker die Netze wieder aus/ lasset
sie trocken werden / schneidet» klein / thuts in ein messmges Des Angesichts Mackel UNd Flecken /Wie
Becken / setzet dasselbe auf emen Kessel mit siedendem auek der^ände / und deö üanben.öelbes
Wasser/daß das Becken darinnen schwimme; wann die uua. oe ^
Neye zergangen/so schöpsset das Fette fein gemach herab/ '
durch einweisses Tüchlein/in ein irden glasirtes Geschir:/ ManmmmtgutealteVenedischeSaissen/ lassetsie
lasset selbiges nicht gestehen / biß es alles zusammen kom- Bein-dürz werden / schavts darauf gar klein / und giejset
met / alsdann so giesser Balsam-Oel / wie mans in der Rosen-Wasser daran / so viel / daß es im Ai.zwieren wie
Apothecken Heisset/darein/und zwar so viel/ alsmanum ein Breywird / alsdann setzetmans auf ein^el nd Kohl-
8.; o. oder i s. Kreuzer kausset / rühret das Fett und Oei !?eu?r / und lässets wohl zersiehen / zwingt durch ein
wohl untereinander / lassets gestehen / so ist die Salbe be- Tuch / thuts in eine grosse irdene Schussel / (dan - kein
reitet; diese bleibet 6. oder 7. Jahre gut; wann sie wollte metallisch Geschw hierzu tauglich ist) rührets stech um/
tamit