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Francisci Philippi Florini ... Oeconomus prudens et legalis oder allgemeiner, klug- und rechts-verständiger Haus-Vatter : bestehend in 9 Büchern
Entstehung
Seite
103
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Achtes Kuch. ic>z

alle Verstopssungen / absonderlich so in dem Hirn gesche- alier Ilnremigkeit und Fetten / Hernach feile es >ehr klein/

hen / und Schlaffsucht/Schlagflüsse/ und andere derglei- und nachdem diefesgefchchen / so reibe ev nnl Hccymblu-

chen Kranckheiten verursachen; absonderlich sind sie treff- men-Wasser aus einen» Reibstein zu einem subtilen Pul-

nch zu gebrauchen in der Fraiß; selbige curiren auch die ver/welches getrocknet/ und zum Gebrauch aufgehauen

Lieber / und sonderlich die viertägige / pr «lerviren vor soll werden. Dieses Pulver / oder die p-eparirte Hi.n-

der Pest / und widerstehen allen Faulungen. Die L)oli> schaale/ dampftet diesauern Feuchtigkeiten/ so sich in das

von diesen Saltzen ist 6. biß i s. Gran. Hirn und in die Nerven begeben / und allda Verstopft

funden verursachen / auch die Seelen-Geister zu ei nem un-

volatile uriNX, flüchtiges gestümmen Einfluß zwingen/ jenes geschiehet in dem .

Schlag und Lahmung / dieses aber in der schweren Noch.

Aufdiese Weise werden auch die wilden Schweins-Ni'mm frischen Urin/ von 8. biß 12. jahrigen Km- Zahne/soin dem S-itensteeben absonderlich gutendem/oder von einem gesunden jungen Menschen/ fülle tkun/pr-psnrt/ausser/ daß an statt des Meyenblumen-damit unterschiedlich erdeneLucurbicenan/ lasse selbigen Wassers / Cardobenediccen. oder Klapperrosen-Wasserausrauchen / biß auf dem Boden eine gleichförmichte genonimen soll werden / welches aber eine vergebene8ubstzn? verbleibet; diese nimm / und thue solche in eine Sorgfalt zu seyn scheinet / wie wir bereits aa einem an-Lucurkic, setze einen Helm darauf/ lege einen wohl-ver- dem Ort gemeldet,wcirten keciplencen für/und^ettillireim Sand Feuer

alles/washerübergehen kan; erstlichwird ein^ki^m» (^ornu ccrvi line iZneoder Wasser / und darnach das flüchtige Saitz anfangen . 5,^9 prX pÄi'jNe

herüber zu steigen / und wird sich das fluchtige <5altz mit ^ ^ ^

ein wenig stinckendem Oel / in dem Helm anlegend / in den -pMjcyyorn.k-ecipienren rinnen/und sich darinnen auflösen; wann 5.^«. ..

nichts mehr herüber gehen will / höre mit der Oekillsrion ^ irfchho: n / schneit, e selbige m etwas grosse

auf/ öffne d.e Gesäße/ nachdem sie erkaltet/ so wirst du Stucke / koche jo.cke en weder m gememem Brunnen-auf dem Boden der Lu^ui-bike eine fchwartze Materie W^ll.r. o^er in weichem etwas von ^Zeii^leni-Saltz auf-finden/ den 5j.-r!mm und das flüchtige Saitz scheidet man gelost worden, bch ,.e we.ch werden / hernach sondere m.tvon dem stinckenden Oel/ indem man des warmen Was- e> ^'.n Me^cr das innei Uche oder A.mck/ und die äusserefers so viel in den kecipienren .qiesser, als viel zu der Auf. Uvartze Rinden oder Haut ab/und trockne das ubngelösung des darinnen befindlichen flüchtigen Saltzes von- Weiste zum Gchlauch auf. Diese^ pr«p»?irte H>rcy-Nöthen -stD-ev^-mion t^icr.re darnach dureb e.n born dampsiet alle^aure/ und führet solche durch denFließ Papier/ so mit Wasser angefeuchtet worden/ als Schwe.fi aus/absonderlich, bey umgenK.ndern/ derenin weichem das Oel verbleiben wird; nach diesen mache melMsie.xranckheittii e»ii??ehen, es

durch das Papier ein Loch / und lassedieses stinckende Oel ^lrd auch nützlich gebraucht in ^en^i<bern/und min ein Glas laujfen / darinnen hebe es auf. Das aufge- "15/" ^ , kranckheiten / welche zu ihrer Lu^ emmlöste Ealtz aber von dem ölichten Gestanck zu befreyen/ Schweiß erfordern,und in die Form eines Saltzes zu bringen / fo vermenge l. ^ »

gedachtes aufDclöstes ^altz nachdem es durch das kurri-ren von dem Oel abgesondert worden / mit gesiebter

NimmBib-rg.°I^k°IH/ schn-id- s.Ibig- ... kl°!n«nes fluchtiges i^altz/so sich an dem aufgejetztenHelman- s^ütreda'u' au v^nl.iouore >1 rri Kx»

legen wird / bekommen / dieses hebe in einem wohl ver- .^r,,

machten Glas auf/ dann sonsten würde es sich / wegen ^seiner 8 ^c-I.tät / nach und nach verlieren. Dieses subcile ° ^ Ä

Sa!tz hat/ fo wokl innerlich als anss > lich / sehr grosse Tu- fr' ^ ^

genden: Es eröffnet alle Verstopssungen/ widerstehet

und c°rr-kiret alle saure Saffte / bringet dem Geblüt /Z L.' .ni

m'denÄmden^ /Äckl'iaflu/^ch^ aus. Diese Lssen- ist An sürtreffliches Mittel / welches die

,ng!-.chm.nmalm-ru..dtt-id-,IM.« denNmm- und VMVW«!«., b««

^ enr'^0^!k e ^ ^ ^-aii^ ^leuss'! Icb^ui 'bren k.ffeÄ wird sie uin so viel mehr verrichten / wanu siemm, «j br«^W'aIImNm^^«ZmÄ>. «mwMmrd.

des/abjonderuch zu den Gelencken und Fugen/wie auch ^

alle harte Knotten und Geschwülsten zu zertheilen und da! VOMtUe ^umdricorum , fMcyttgeSaufzulöseil / so es in gemeinem Brandwein / der neinlich VON AegeN?)VurmM.

auch rectikLirt worden, aufgelöset und mitTüchlein über- . ^ ...

geleget wird. Nimm Regen-Wurm / so viel als beliebet / trockne

selbige und fülle damit ein starcke Kumten biß fast den

Lranium kumanum prXparatUM, ka'benTheil an /setze selbige in den Ofen/und gib nach und

^ ^ ^ ^ nach Feuer / so wird das Saltz mit dem pklegmsrr und

te^>:rN^cl)^!cNvc>M Kecipienren/welchersoll wohiverluriretwer«

tNensthm. den/übersteigen/ das Oel sondere von dem l^leAmar« ab/

und i-e<Aii?cire das Saltz /wie wir von dem Hirnschaalen-

Nimm die Hirnschaa'en von Menschen / welche ei- Saltz gelehret haben ; dieses Saltz treibet durch den

Nks gewaltthätigen Todes gestorben/säubere Mge von Schweis und Urin/ absonderlich die rsrr»rische Feucbtiq-

»