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Francisci Philippi Florini ... Oeconomus prudens et legalis oder allgemeiner, klug- und rechts-verständiger Haus-Vatter : bestehend in 9 Büchern
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Achtes Buch. 67

Da6 XXXv. Kapitel.

SZwere Geburt.

Jnnhalt. Geburt dann ferner >n befördern/ müssen erstlich die Mez

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schwermachel. h.z. Wonndielchwere Geburl tödtüch wird. e^.oder ^ilieN-Oel/ Mgleichen,^Sjen-^)cl/ so sie/wieL>4. Was für Mittel sollen gebraucht werden, tz.s. Wie auch der Nabel und Lenden damit bestreichen werden. Zudie Hinterbliebene Nachwehcn fortzutreiben, h. 6. Wie der diesen End kan man auch ein Clysticr von weiß Lilien-st-rcke Nachwehen-Zluß zu si-lien. Wurtz/ EMch-Wurtz/ Krausse-Müntz. Melissen / Po-§ ^ ley / Beyfuß / Chamillen-Blumen / Lorbeeren und der-gleichen bereiten : damit aber die Mutler und das Kind»Chwere Geburt' partus rliSicilis, ist eine gestarcket möge werden kan man öffters etliche Löffel von. schmertzhaffte und beschwerliche Enrbin- Zlmmet-Wasser/Carfunckel-Wasser/Melissen-Wasser/A dung der Leibes--Frucht/also daß so wohl ^qv. v,rse Mutier, oder von ^. vslicr reichen; die Na-D' der Mutter als des Kindes Leben dar- tur aber zum auscreiben anzureihen / kan man in einemdurch in Gefahr stehet. Es befindet sich von gedachten Wasser eines von folgenden Pulver ge.zwar allezeit der Schmerken bey der Ge- brauchen: Nim Venerischen korsx i. ^uintl/ Sassranburt/doch wahret er nicht über 24. Stund/da er in der cm halben Scrupel/Zimmet-Oel i.Tropffen/theileö inschweren Geburt etliche Tag zum öfftern dauret/und er- gleiche <he!l;als daß eine von dielen Pulvern keinen Ls.strecket sich nicht unter sich gegen der Mutter / sondern gethan kan man 2. Stund hernach das andere ge-über sich gegen den Lenden. brauchen- Bey dem Gebrauch aber dieser anreihenden

§. 2. Die Ursach ist unterschiedlich/ dann unterwei- ^-c-m«men muß ^

len ist die Mutter kranck/ oder sonsten Ichwach und zart / ^ ^ bequemet^obnenuich eine

daß sie nicht so viel Klafften bey sich hoget/als zur Aus- O^Ünu ng ge>cheh/ und ob es keme wilde ^chen ,eyn.

stossung der Geburt vonnöthen; unterweilen sind auch die Pulvers kan man auch / s-biß 20. ^ropffen

Gängezueng/ öderes istd.eGeburt zu groß/ ingleichen von 8pmru c.orn.(..lv oder 8p.nm gebrau.

lieget unterweilen die Geburt nicht / als es sich geziemet/ von Agtstuii -Oc« m Po-cy-

und kan deßwegen nicht füglich ausgestossen werden/ oder Hasser. Olc -.^ber von einem Aal so mit der <^al» auf»

es ist in die Nabel-Schnur verwickelt / oder es ist sehr girret worden/ kan man gleichtals gebrauchen,

schwach / oder gar todt/ daß es das Seimge zum Aus- §- 5. In zurückgebliebenen Nachweben kan man

gang nicht mehr beytragen kan. die erstgedachte Artzney g eichfals gebrauchen; in auf-

s. z. Wann die Gange zu eng sind/so ist es gefahr- dorenden Flüssen der K.ndbettermmn kan man einen

lich/wann aber schweres Athem holen/kalter Schweiß/ ^anck von Zlttwer / (^>a!aant / ^eli^en / I^oßma-

Obnmachren / Gichten und dergleichen mir der Geburt "N / Nagele.n / Saftran und dergleichen bererten / oder

«Zvereinboren/sobedeutetesemmtödtttchenAusgang: ^n kan etliche Tropffen von 5I.x. P^pr.er. oder von

entstehet einNiessen/so ist es ein gutes Zeichen/ und so der^mÄur.^yrik. gebrauchen,

lang die ?)!utter bey Krässten kan man gute Hoffnung §. 6. Wann gedachter Fluß zu starck/kan man sich fol-

fassen. genderLarwergm bedienen/ und zweymaldes Tags einer

'§. 4. Wann das Kind an das Schamm-Gebein Nußgroß davon nehmen : Nimm gepüiverre Tormen-

angeschossen/odersonslensich nickt füglichzum Ausgang till-Wurtz). Quintl/l.sucl.c)piar.4.Gran/87rup?von

s6)icket /niuß e5 durch die Hebamm zurück in die Mutter Wegerich so viel a!? zu einer Latwergen nöthig. Über die

schössen / und in die rechte polirur gebracht werden. Lenden kan man ein Pflaster/so von Ruß und Wein-Essig

Wann die innern Weg zu eng sind / welches gemeiniglich gemacht / überlegen. Mehr hievon besitze daö

geschiehet bey denen / so das erste mal Mütter werden / Capitel von überflüssigen Monat-

'muß ein verstandiger LKirurKus scikibirt werden. Die Ziuß.

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