44 Des klugen und Nechts-verstündi gen Yaus'-VatterS
ret und verringert worden / so können sie entweder gar zum Einfluß nöthigen / und wird dieses endlich seinernicht/ oder nur in einer gar geringen (^smicät einfliessen: Bewegung völlig beraubet. Die allzustarcke Aufwallungdahero last das Hertz/samt andern Theilen des Leibes von aber des Geblüts kan gleichfals Ursach geben zurVerhin-ftiner Bewegung ab/ und treibet das Geblüt nicht in die derung der Hertz-Bewegung/dann wan das Hertz zu weitÄdern- Unt?rweilen seynd zwar die Seelen Geister vor- durch das starck-auswallmde Geblüt ausgedehnet wird /Handen/können aber in die Nerven des Hertzensnicht ein können solches die Seelen Geister nicht mehr durch Hülffestießen / weilen diese an einem Ort entweder von einer der Fasern zulammenziehm / sondern müssen in ihremGeschwulst/oder von was anders also zusammen getru-- Amt erliegen/und so lang das Hertz nicht zusammen ge-cketsind/ daß sie die Seelen-Geister nicht können durch- zogen wird/so !ang ist auch keine Äustheilung des Geblütslassen. Zum öffrern geschiehet auch / daß die Seelen- und der Seelen-Geister zu hoffen / und dahero entstehetGeister allzuhäuffig in gewisse Theile einfliessen / wann zum öffrern eine Ohnmacht/ wann man sich sehr erhitzet/sie nemlichdurchgrosseSchmertzengleichsam dahin ange< ingleichen wann Dinge/so einen starcken Geruch von sichreitzet werdc n/verlaiftn aber dardurch das Hertz/welches geben / für die Nasen komen. Letztlich wird der Laust desalsdann/weilen es sich nicht Wen bewegen kan / son- Geblüts verhindert / wann eine grosse Adern um dasdern alle Bewegung von den Seelen Geistern erlanget/ Heitz/ oder in der Lungen/in^leichen die Holen desHer-das Geblüt in Theile zu treiben aufhöret / dahero entste- tzens selbsten von einem Gewächs/ Stein oder sonst har-hen zum öffrern Ohnmachten / wann schwere Wunden ten ^srerievestopffet werden;und dahero ist/ daß einigegesäubert und verbunden werden / indem solches ohne zum öfftern/ ohne äusserlich? Ursach in eine OhnmachtSchmertzen nicht verrichtet kan werden. Wie bißhero fallen / welche wieder vergehet/ weilen die Verstvpffendedas Hertz das Geblüt nicht fortgetrieben / weilen es dar- Klscerie vondem Geblüt zertricben / und zertheilet wor-zu mit keinen Seelen Geistern ist verseifn worden / also den / welche aber/ wann sie so harr worden / daß es vongeschieht unterweiien/ daß das Geblüt still stehet/ weilen dem Geblüt nicht mehr kan überwunden werden/zuletztdas Hertz von einen allzustarcken und hefftigen Einfluß eine tödrliche Ohnmacht verursachet,der Seelen Geister so zusammen gezogen wird/daß es von §. s. So habenwir nun bißhero gesehen /wieumdem eintringendenGeblür nicht kan ausgedehner werden/ terschiedlich/ so wol der Einfluß der Seelen-Geister / alsund weilen also das Hertz kein Geblüt in sich bekommt / des Geblürs kan verhindert werden; so unterschiedlich eskan es auch keines den andern mittheilen. Der heffrige aber gewesen/ so unterschiedlich muß auch die Cur seyn:Einfluß aber der Seelen Geister wird erreget / wann die Wann demnach die Ohnmacht wegen Mangel der See-Nerven von scharffen SWen angereitzet werden / es ge- l?n-Geistcr entstehet/ so muß man dahin trachten/ wie die«schehe solches gleich in von dem Hertz emscrneten Theilen/ selben so wol durch äusserliche als innerliche Mittel ver-als Magen/Gedärmen / Gebähr-Mutter/ oder in dem mehrer mögen werden; jene sind 8pirir.8g!is^mmonigc.Hertzen selbsten/dann wann die Nerven von scharffen und welcher für die Nasen kan gehalten werden / Schlag-sauern Safften oder andern Dingen beginnen verletzet Balsam / mit welchem man die Schlaff und Nasen sollezu werden/ wird dardurch eine hefftige Bewegung in den bestreichen/ Rosen-Wasser, Rauten Esiig/ das AngesichtSeelen-Geistern erreget / welche dardurch alsdann nicht damit zu besprengen / aus die Pulß und Hertz-Grübleinallein hauffig in die Nerven / so verletzet werden / sondern kan man 5pu irum vim csmpliorst. legen. Innerlich kanauch in alle andere einfliessen. Dahero kommt öffters zu man folgende Uixrur nach und nach gebrauchen: NimmMagenweb, Lolic, Mutterwehe eine Ohnmacht/inglei- Zimmer-Wasser 4. Loth / Melissen - Wasser / Fenchel-chen entstehet selbige/wann das Wasser/so in dem Hertz- Wasser eines jeden 2. Loth/8sl. volacilis oleoii, Menr.feil enthalten / scharff ist' oder wann Wurme das Hertz eines jeden 1. Quintl/ LonteÄ. ^Ikcrmes ein
nagen und bcissen / welches auch unterweilen pfleget zu halb Quintl/8yr.Lwsm. r.Loth. Oder man kan fol-geftbehen. gende gebrauchen : Nimm Zimmet-Wasser / Krausse-
§. 4. Bißhero haben wir gesehen/wie die Ohnmacht Müntz-Wasser eines jeden z. Loth / Llix. Vir. ^srr/iiot.entstehet/wann das Übel zuerst die Seelen-Geister in sich 2. Quintl / Lssenr. ^mbr. 1. Quintl/Zimmet-T'mSurbögen/und das Hertz von seiner Verrichtung abhalten/ ein halb Quintl / 5yrup. lüinam. i. Loth / vermenge es.nun wollen wir auch betrachten auf wie vielerley Art das Wann die Seelen-Geister wegen ZusammentruckungGeblüt samt dem Hertzen in seiner Bewegung zuerst ver- der Nerven nicht können einfliessen / müssen erstgedachtehindert werde / und die Verhinderung des Einflusses der Mittel zur Hand genommen werden / damit die Seelen-Seelen-Geister nach sich ziehe. Wann das Geblüt we- Geister endlich so weit vermehret werden / daß sie die zu-gen seiner Zähigkeit und Dicken / oder wegen Verstopf- sammengetruckte Nerven auswärts dchnen/ und alsofung der kleinen Krantz-Blut-Adern / durch die Krantz-- dem Hertzen die bißbero unterlassene Bewegung wiederPulß-Adern nicht frey pstl?ren kan / und allda gesamlet können mittheilen. Wann die Seelen Geister zur Ohn-wird/ werden die Fasern/ aus welchen das Hertz bestehet/ macht Ursach geben / indem siehäuffig zu den äussern oderusammen getrucket/ und also die Seelen-Geister / welche andern Theilen wegen grossen Schmertzen fliessen / dasdie Bewegung des Hertzens solten verrichten / ausge- Hertz aberverlassen/muß man diesen unordentlichen Lauffschlössen / und indem das Hertz kein Geblüt zu den Hirn in etwas stillen / und die Seelen-Geister vermehren / da-schicket/ werden auch keine Seelen-Geister gezeuget / und mit sie nicht allein zu den schmertzhäfften Ort / sondernst also samt dem Einfluß des Geblüts/ auch der Einfluß auch den Hertzen mögen tringen : Solches geschiehetder Seelen Geister verhindert. Ein gleiches geschiehet durch folgende ^ixrurNimm Aimmet-Wasser /Me-wann das Geblüt wegen seiner Zähigkeit zur innerlichen lissen-Wasser/eines jeden 4 -Loth/Oykz'lor. mornan.Bewegung undAufwallung untauglich ist / dann wann pr-ep^rirte Krebs-Augen eines jeden 1. Quintl / Lorn.die Bewegung des Hei tzens recht soll geschoben/so müssen cer v. pki/o/opt,. pr»>psrsr. ein halb Quint/ I-surZan.die Fässern desselben gleichsam mit einem Schmertzen opist.L Gran/vermenge und gebrauche es Löffel-weiß;auswärts getrieben werden/welcher die Seelen Geister Aufgleiche Weiß kan man sich auch folgender bedienen:völlig zum Einfluß zwinget; wann derowegen das c»e- Nimm Zimmet-Wasser 4. Loth / Linden-Blüe-Wasser /blut wegen seiner Dicken nicht aufwallet/kan es das Hertz Rosen Wasser / Melissen-Wasser eines jeden 2. Loth/auch nicht recht ausdehnen / und die Seelen - Geister 5pirir 5»l. ^mmoniac. ein Quintl / pr-cparirte Perlen /
kkor.