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Francisci Philippi Florini ... Oeconomus prudens et legalis oder allgemeiner, klug- und rechts-verständiger Haus-Vatter : bestehend in 9 Büchern
Entstehung
Seite
42
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Deskluaenlmd Nechts-verftöndiqm^aus'Vatterß

4^. ^

das Sellenilcchen >emm Laufs wann chen : Ätmm Cardobenedicten-Saamen/ Manen-Dl-

endet ^ /^movems) ausklaget/ stel Saamen/weissenOel-Magen. Saamen emesjeden

Brust ge,amielwu^v^ Fu-be'r/Beschwä- die Wasser hinzu/ biß'die Milch heraus gezogen ist /'diese

ne Hustsn /jtmckenden Uwe ^ Gegend des schütte von den zerflossenen Saamen ab/ und thue hmzu

"''SWt«g.piUv-r,.»H°ch.-K>->Ä Pfaffen-NSW-m-

Zwn'chfAchaufflgen ^ h Brust- oder Cardobenedicten-safft i.Loth. Als das ^»rer

tust zum Essen/und andel e U ^ ^ ^ beginnt ausgeworfen zu werden/ müssen feigende Mittel

Geschwar kan and^ abgehol^^^^^^^^^ ^ werden/welche den Aus^ffbeKdern: N.m

eineEröffmmgderB'ust^ frischesMandel-Oel 6.Loth/ Vey^afft..Loch/ver-

nen Wund-Artzt gelchehcn m b -> ^. ^eng-solches/und gebrauche es öffrers. dann es nicht

noch etwas bey Kraffttn/ um ^ allein den Auswurff befördert/sondern?s stille auch den

dann solle dte Schwm^ Schmertzen; Man kan auck das Mandel Oel allein ge-

wir oben gemeldet /et^ Schweiß / und beff- brauchen/ oder an start desselben das Lem-Oel. N'an kan

gleichen offterew..st ^ ef^hx-- auch Isop-Saffrund Lzllam. 8ulpl>ur anilsr.nnteinan«?ig.r B°u»ch / so wZd°'^«rmmW. w'd Um - dawn k-k-n, °d-,«n folgen-

liche ttcnst^chens'ist gleichfalls an-> den / nimm Süß-Holtz-Safft / Brust-Beerlem-.Safft /

' Veyl-Safft eines ,eden z.Loth/vermenge es. Amkerlichzustellen als in der ^

aende nock zuthun wollen. Nimm LardLd^i.edicten- nimmChamillen-Oel / Mandel -Oel / jedes 4. Loch,

Klc>vver^osen Holder-Blumen -WaPr eines jeden Saffran ein halbQuintl / Wachs/so viel vonnöthen,

Loch / Le?.osr linLtur so Tropffen / gepulverten machs zur Salbe-Oder/nimm Pappel Blatter/Stein-

Fechten-Kiefer ein Scrupel / Klapper, R )sen Sasst z. Klee / Chamillen-Blumen/ Holderblüe/ schneide es klein/'

Quintl vermenge es/und gebrauche es des Tags z.oder thue es mein Sacklein/ kochs in Milch/und legs warm

I^mal Oder nimm Pferd Koth 8. Loth / Cardobene- über: Oder/ nimm weiß Brod / koche es in Milch zum

dicken Wasser anderhalb Pfund / vermenge es / und laß Brey/ thue ein wenig Saffran dazu / streiche es auf ein

es twev Stund in einem geschlossenem Gefäß an einem Tuch / und leg es über.

warmen Ort stehen / Hernachmals treibe es durch ein §- s. Wahrender Kranckhcitsol! derparienr nichts

c>uch/und thue Hinzu8pirir.8sl.smmoviac. ein Quintl/ essen als Haber-und Gersten-Suppen : fein Tranck soll

Massen Röhrlein -Safft 4. Loth. Von diesem kan man seyn Gersten-Wasser/in welchem Hirschhorn undKlap-

dem l^rienren drey oder viermal des Tags Löffel geben. perRosen gekocht worden: Als es zum Auswurffkomt/

4>dernim gepulverte Grätvom Hccht-Kopff2.Quintl/ kan man zum orciinari Tranck ein Oecoü machen aus

Mocks-Blut/ S6)wefel-Blumen eines jeden ein Quintl/ Chamillen-Blumen / Huff Lattich / Jsop / Ehrenpreiß /

Zzl L.or^ cerv. volsr. ein halb Quintl/ vermeng? es/und Feigen/ Weinbeerlein/ Gersten/Süß-Holtz/ und derglei-

aib dem p-rienren dreymal des Tags ein halb Quintl chen. Man muß aber allen Tranck warm nehmendann

vavon in Klapper -Rosen-Wasser. Hat der p^r.cnr kei- in dem Seiten-Stechen nichts schadiichers als ein kalter

nen Schlaff kan er des Nachts folgende Milch gebrau- Trunck. Den Wein soll man gleichfalls fliehen.

Das XVI. Capitel.

Hertz-Klopssen.

^cNNhalt. werden / gesamlet worden / und das Hertz ausdehnte /

durch die Hertz-Kammerlein wieder völlig aus / biß es in

5. 1. Was essey. 5 .2.Dessenilrsach. H.?. Die ersicr-! Ursachen. folgender Zusammenziehung wiederge/ämlet wird. Diese

^.4. Obesein qef^i-i'^subcl/uiw waimeSju curiren. Ausdehnung wird nicht allein mit der Hand in der lincken

§. 5. Wieoel ?,roxylwur,u,llllen. Brust gefüllet/fondern man kan auch sehen / indem die

§. i. Kleider davon empor gehoben werden/ >a es ist umerwei-

len so groß und starck/daßes die herumstehenden nit allein

!Crtz-Klopffen/ pslpiratio cor6>5» ist eine hören/ sondern es werden auch die nächst angelegenen

. ungewöhnliche Ausdehnung des Her- Rippen dardurckentzwey gebrochen.

' tzens/ welche geschiehet / indem das Ge- /. 2. Diese Ausdeknung/Haden wir qejaget/ werde

blut / so in des Hertzens Zufammenzie- verursachet / weilen das Geblüt in des Hertzens Zusam-

hung / nicht völlig ausgeleeret wird/ menziehung nichtvMg könne ausgeleeret werden; dieses

... .. ^ Ende des Hertzens oder Ansang der aber geschieber, wann das Geblüt dick und zäh ist / da es

Pulß Adern sichsamlet/und das Hertz sehr ausdehnet; nicht so leicht aus den Hertz Kammerlein m die Pulß-

diese Ausdehnung aber ist nicht statig/ sondern geschiehet/ Adern kan gebracht werden/ als wann es flüssig und dünn

so offt sich das Hertz zusammen ziehet/ dann wann das ist,-dahero die Alten; ingleichen die mit dem Scharbock

Herk von seiner naturlichen Zusammenziehunq nachlast / und Verstopffungen des Monat-Flusses behafftet sind /

breitet sich das Geblüt / welches währender Zusammen- diesem Übel absonderlich unterworffen seynd / weilen de-

ziehung in dem Grunde der Herk-Kämmerlein / weiten es ren Geblüt aus dicken und zähen Safften bestehet,

nicht gleichbalden in die Pulß-Adern ausgeleeret konte §. z. Von den Ursachen/ so das Geblüt zäh und dick

machen/