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Francisci Philippi Florini ... Oeconomus prudens et legalis oder allgemeiner, klug- und rechts-verständiger Haus-Vatter : bestehend in 9 Büchern
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40
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^ Des kluaen und Rechts - verstündigen Haus - VatterS

§76^Di^ trockne Engbrüstigkeit erfordert solche Kraußemünz-Wasser eines jeden 4. Loth / 8»>. volsr^

Mittel als dieFraiß/weilen es mit derselben die Ursach corn. cerv. einen halben Scrupel / Lp-rir. 8sl. ^mmo.

gemein hat; dergleichen aber seynd - 8pirir. 8»!. ^mmo nizc. Bibergeyl ^mÄur, eines /eden 1. Scrupel/ l'in.

nisc. ^in<Iurs cstturci, 8sl. volst. corn. Lervi, 8zi. 6iur. »noä^n. zo.Tropffen/ Syrup von Hufflanig 1.

voisr. I^umbric. rerrettr. 8pirir. cornu ccrvi, 8piric. Loth. Dem Patienten sollen Blasen gezogen werden/wel-

8angu. kumsn. ImHur. snoclyn. gegrabener Zinnober che die Seelen-Geister sowohl von den scharffen ^äfften/

und dergleichen : Aus welchen folgende Klixmr kan zube- als ungestümmen Emfluß befreyen. Mehr hiervon besie-

reitet werden / damit der psr enr etliche Löffel voll davon he das Cap. von derHraiß.nach und nach gebrauche: Nimm Hyßopen-Wasser/

Das XIV.Sapitcl-SZWiNdsuZt.

Innhalt. und saures Fließ Wasser/ welches jedem von dem Geblül

hauffig abgehet / und sich in die Lunge senckn/ diese zer-

tz.l. Wastsscy/Wieesanfängt/ und nach unt>nach zunimmt, fnsser/und unterschiedliche Geschwür darbmch verursa-

2. Auf was Kranckheiten es pflege zu folgen. §. z. Der- ?>ann weilen aedachtes Mek - mir

dert undverdickert/ kan dieses/enes nicht bey sichbehal,^ l - ten / sondern laßt es allenthalben von sich / und wann es/AZ^5/?7?Chwindsucht/ plnilis, ist eine Ausdörrung dann eine schwache Lunge antrifft / die nicht widerstehendes gantzcn Leibs/welche entstehet von ei- kan/ sencketes sich in selbige ein/und zwar in einer so gros-nem Göschwar in der Lungen / welches sen Menge / daß es Nicht kan ausgeworffen werden / undHusten / Ausspeyen / so anfänglich blutig/ indem es in der Lungen still stehet / wird solches zäher undhernach eyterig ist/ schweres Athem holen/ schärffer / und also mehr bequem die Lunge zu verletzen.Fieber und arosse?)iattigkeit erreget.Jm Daß aber die Theile des Leibes ausdorren/ sind die Ge-Anfang aber beklagt sich der I'-rienc nur wegen einiger schwär der Lungen nicht so wohl Ursach / als das scharffeMattigkeit / bey welcher der äpperir sich bald mehr bald Fließ-Wasser/welches den Nahrungs-Safft untauglichminder verlieret.Alsdenn spürer er/daß m denen Gliedern macht / den Theilen des Leibes beygelegt zu werden,das Fleisch weich und luck wird/und wird nach und nach §.4. Das Fließ-Wasser wird scharffgemacht/wannzu einem trocknen Husten angereihet/ in dem Mund süh- man grobe Speisen haussig isset/ welche/ indem sie vonler er einen gesaltzenen oder faulen Geschmack / absonder- dem Magen nicht können verdauet werden/ ein dickes Ge-lich morgens / da er vom Bette aufstehet; nachdem die blut verursachen/aus welchen dann ein dergleichen dickesKranckheit eine Zeit lang so gewähret/ so wird der Husten und scharsses Fieß Wasser zubereitet wird. Ein gleichesnach und nach vermehret / absonderlich bey Abend / oder geschiehet/ wann inan zuviel wachet/und seinen Gemürhs-nachdem man sich ins Bette begeben / zu solcher Zeit kom- -ülkeüen Raum gieber/dardurch die Seelen-Geister vonmet ein klein Fieber f welches aber kaum gespüret wird/ dem Einfluß in die Nerven und derselben Fajern / so inabsonderlich nach dem Essen) wobey aufder Brusteinige der dritten Haut des Magens sich befinden / abgehaltenBeschwernus / und in dem Angesicht eine flüchtige Nöthe werden / ohne die Seelen-Geister abei kan keine Däuungsich zeiget. Unterdessen wird die Husten bey Abend-Zeit geschehen. Zum offrern wird die Schwindsucht von El-sehr vermehret/ und fängt der Athem an schwerzu wer- tern geerbet / wann leibige nenilich indem sie mir derden / wird auch eine zähe und weisse Materie ausgeworf- Schwindsucht behasstet sind / beedes ein schai jfes undfen. Wann nun zu dieser Zeit dem Übel noch nicht vor- zur Zeugung der Schwindsucht bequemes Geblüt/ undgekommen wird / so wird die Hitze nach dem Essen / und eine in ihrer Iexur schwache Lunge mittheilen,die Husten taglich vermehret / und entstehet bey Nacht §. s- Die Schwindsucht wird insgemein für eineein starckerSchweiß/ dieweisse Materie/fo bißhero aus- Kranckheit gehalten / so nicht zu euriren/ Ursach dessengcworffen worden / wird gelb / und endlich in etwas aber ist / weilen der parienr entweder aus Geitz oderstinckend/zuletzt aber wird Eyter durch die Husten aus- Nachlässigkeit keine Hülsse eher suchet/b ßes in die aus-geworffen. Die Husten wahret zu solcher Zeit den ganzen ferste Gesal r mit ihm gekommen/ dagew-ßlich keine Hoff-Tag / doch absonderlich morgens und abends / und wird nung zm Genesung mehr übrig / weiche im Anfang mitzu früh mehr Materie ausgeworffen als abends / die Aus- leichter Mühe erlanget hatte können werden / weilen nochdörrung / schweres Athem holen / Ausbrechung des kleine Geschwär in der Lungen vorhanden / dann so ein-Schweißes bey Nacht-Zeit / und Mattigkeit nehmen mal dergleichen entstanden/ist es fast unmöglich zur völli-auch Uberhand / und so bald der parienr die Augen gen Gesundheit zu gelangen/ und obschon sich einige rüh-schlieffet / ist er voll Schweiß. Endlich gehen die Haar men dieses erlangt zuhaben/ so ist es doch keine Schwind-aus / und nachdem alle Krässren erschösset / und die Hu- sucht gewesen / woran sie darnieder gelegen / sondern nursten samt dem Auswerffen aufhöret / wird der Krancke ein so befftiger Fluß/der Lsrsrrk. In etlichen machet dieerstecket / oder es bringet ihm endlich ein Durchlauff/ Schwindsucht bald ein Ende / in etlichen aber geht siewelcher bey vielen zu entstehen pfleget/den Tod. sehr langsam / und »mciret etliche Jahr/absonderlich/§. 2. Unterwelten folget die Schwindsucht aufdas wann sich der pariene den Regeln der vi«r gemäß halt.Seitenstechen / Blut-speyen und andere Kranckheiten/ Welche die Schwindsucht erblich besitzen / können un-und kan man dessen versichert seyn/ wann eine Husten und möglich befreyet werden / und ist bey selbigen eine kleineFieber samt Ausdörrung nach gemeldten Kranckheiten Husten mehr zu befahren / als bey andern eine starcke. Soübrig ist. der Durchlauff zur Schwindsucht sich qeseller / so wird§. z! Die Ursach der Schwindsucht ist ein scharffeö der parlenr bald gar durch den Tod verschwinden.

§.6.Wei«