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Francisci Philippi Florini ... Oeconomus prudens et legalis oder allgemeiner, klug- und rechts-verständiger Haus-Vatter : bestehend in 9 Büchern
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38
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zx Des klugen und Rechts '.verständigen Haus-VatterS

oder es endet sich nach und nach in eine Schwindsucht/ Nuß groß davon bedienen : vcimm ^v,en-

wetcker man doch unterweilen kan fürkommen. Das Wallwurtz - Lonlerv eines jeden 2.Loth/Bil,en-Saa-

Mut-Ausspeyen / so von einer äusserlichen Ursach / als men i. qu. Blutstein / rothe Corallen eines jeden ein halb

Springen / Schreyen und dergleichen entstehet / ist nicht qu. prsepsrirte Krebs Augen i. Scrupel / Syrup von

sogefahrlich/ weilen es nicht allein in keine Schwindsucht rothen Rosen/soviel zu emer Latwergen noch>g. Man

sich endet / sondern auch nicht so leicht wieder kommt/ kan auch / wann nemlich das Blut-Auswerften nicht zu

äleichwiees geschehen pfleget/so die Kranckheit von einer starck/ftuh undabendsnur einqu. pr«p^rnre rothe Eo-

innerlichen Ursach entspringet. rallen/oder soviel von derlei oder

§.4. In der Cur dieser Kranckheit muß nicht allein men. in warmen Bier oder Tvrmenrill-Wajjer nehmen;dabin gesehen werden / wie man den psi-ox/lmum möge ingleichen kan man zum osstern Älen Ro»en - Zucker ge-stillen / sondern auch wie nach Stillung desselben dem brauchen. An statt des Trancks kanman folgenden !->e-Geblüt seineDicke oder Schärffe möge benommen wer- coäi sich bedienen: Nimm Wallwurtz/ Sußhvltz/ Tor»den / damitweder der l>aroxylmu5 wieder komme / noch mentill-Wurtz einesjeden 1 Loth/Ehrenpreiß/Wegtritt/eine Schwindsucht erfolge. Als die Eröffnung der Adern Sinau/ Sanickel eines jeden 1. Handvoll / rothe Rosen/von grosser Menge des Geblüts / welche aus der Auf- Blumen von kleinen Maßlieben eines jeden eine halbeschwellung der Adern/ Röthe des Gesichts/ Unterlassung Hand-voll / rothes Santelholtz 1. Loth / koche es in 4.der Aderlaß kan abgenommen werden / sollte kommen/ Maas Wasser so lang / biß der halbe Theil ewgekochr.kan man alsbalden eine Ader öffnen / um den p-roxys- §. 5. Nachdem durch diese Mittel das Auswerffenmummstillen. Sollteaber dieScharffe oder Zähigkeit gestillet/mußmandahinsehen/wiedasgeronneneBlut/des Geblüts Ursach seyn/ muß solches unterlassen werden/ so m der Lungen verblieben / möge zerrheilet werden / 5a-und kan man an statt dessen entweder die Armen und Füs, mit keine Schwindsucht oder das Blut speyen von neuense starck binden/ oder in ein warm Wasser setzen : Inner- entstehe/solches aber verhindert absonderlich dieGundeklicb kan man auf dreymal folgende X5>xrur gebrauchen: Reben / es seye gleich ein Lonler v .Wasser oder veco.Nimm Wegerich - Wasser / Burgel - Wasser / Nessel- Hum davon gemacht / oder man kan solgendeLanvergenWasser eines jeden 6. Loth / prxpsrirte Krebs-Augen/ gebrauchen: Nimm Gundel-Reben - ^onlerv 4. Loch/

pr «parirte rothe Corallen eines jeden 1. qu. gegrabenes Kreb^.A>m-n/>vnr,»'^^ n>.. ^

Einhorn ein halb qu. l^piaci 4. vr. Klapper- ou

Rofen-Safft l. Loth. Oder man kan von folgenden Pul- dem Geblüt nicht allem Die,es benimt

ver i. qu. mit Wegerich - Wasser/ des Tages 2. oder ? aück ?/me Scharffe / sondern heilet

mal/nachdem es d,e Noth erfordert/gebrauchen: Nimm de ^n man auck diesem En-

Natter -Wurtz/ Tormenrill-Wurtz/zansmn.Ö^con ^uc"r?nekm/n^ von

ro.heCorMn, Lärmen, g.g.^nes und sau-m

ein bald Gran von !.»>>-»»>> rymi, vva man orauu)-n, oo>

kan folgend« Lalwergen gebrauchen / und sich alieM einer öffterS speisen.

Das Xlll. Kapitel.

Engbrüstigkeit.

tsNNhalt. terschieden: Dann der Steckfluß/welcher / tvie wi'rkl/rtz

vorhero vernommen / von gehlingen Stillstehen des Ee-

t » Mas es sen, und wie es von andern Kranckhcitm / die ein blüts in der Lunge entstehet / innerhalb wenig Stunden

' schweres Athem holen verursachen/ zu unterscheid den Garaus machet; die Engbrüstigkeit hingegen nimmt

D-,s-id-° UANN«nicht aUein langsam ihren Anfang, sondern-Kcir, auch

ena'brMq 'keit. L. 4- Ob es ein gefährliche Kranckheit? den psnenten eine geraume Zeit. Die Braune wird

und was es für einen Ausaang pflege zu haben ? 5- 5. Die leicht erkannt/ und von unserm HKcS unterschieden / wei-Sur der feuchten Engbrüstigkeit, h. 6. Der Trocknen. ^ mit Geschwulst in dem Halß Schmertzen und Fie-

- . der vergesellschafftet wird. Bey dem Seitenstechen be-

' findet sich ein Fieber / welches bey der Engbrüstigkeit ab-

»Ngbrüsti 'gkeit / äKkms . ist ein schweres wesend ist. Die ein Brust-Geschwar bey sich Hägen / ein-

^ und verletztes Athem-holenwann nemlich pfinden aufdiefer oder jenen Seiten nur eine Beschwar,

der ?»rienr entweder sehr ossr doch ohne nus- Die Wassersucht/weiche des Zwerchfells freye Be-

Pfeisen / oder mit starcken Keichen und wegung verhindert / und deßwegen ein schweres Athem-

Meisen / oder gar nicht Athem holen kan/ holen verursachet / kanman aus der grossen Ausdehnung

- es sey dann/ daß er aufrecht stehe oder des Unter-Leibes erkennen. DleMutter-Kranckheit enr-

sike / bev welchen sich gemeiniglich eine Husten befindet/ siehet in dem Unterleib / und befinden sich gemeiniglich

!^t>»,k,-rlick ben Nacht / da der parienr öffters meinet/ bey derselben krampsichte Zusammenzichungen und Be-

^ftecket zu werden. Es seynd zwar noch sehr viel wegungen der Glieder.

k-n welchen sich ein schweres Athem-holen befindet /als /- -- Die Engbruftlgkett hat seine Grad / dann un-

^ Steckfluß / Braune / Seitenstechen / Brustge- terweilei. wird der p^.enr nur gezwungen zum öffrcm

' ? /Wassersucht / und Mutter-Kranckheit/ weilen Achem -u bolen / ist au.y kein sonderliches Keichen und

aber nicht allein von einer andern Ursach herrüb, Pfei'en darbey / und wird der genennet

/ ändern auch in andern Theilen des Leibes ihren ab- In dem andern Grad / welchen man nennet / ist

s^V-ri cken Sitz haben, als werden sie auch leicht von der bey dem schweren und zum ofttern wiederholten Arhem-

Nnabrüstiakeit / von welcher wir hier handeln / leicht un- holen / siarcke Husten / mgleichen starckee Keichen und. " Pseisen.