Achtes Buch.
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Das XX. Kapitel.
Bon der Nasen.
Innhalt- Seiten abgestiegen / wird es in die Flügel ausgebreitet/
damir es selbige voneinander ziehen kan. Das andere
h.t. Dit a'usserltche Theile der Nasen. 5 2. Derselben ManS» kommet her von dem nächst-gelegenen Beine der oberen
lcin. §.5. Die innerliche Theile und wie der Geruch ent, Kinnbacken/und steiget abwärts/theils zu dem auswen-
' ^ digen Nasen-Flügel/theils zu dem höhern Sitz der obern
' , Lestzen/deßwegen es auch beyde Theile füglich bewegen/
klhier werden wir nicht nur von dem ausser- und aufwärts ziehen kan. Die Nasen-Flügel werden er-' lichen und erhabenen Theil/fo in der Mitte weitert von zweyen kleinen Mäuslein / welche um diesel-des Angesichts stehet / und insgemein die ben entsprungen / und überzwerch nach dem rundlichtenNasen genennet wird/ Meldung thun/ son- Theil der Nasen laussen. Diesem sind entgegen gesetzet/dern auch von denen innerlichen Theilen/ innerhalb der Flügel / zwey an Große gleiche Mauslein/als welche die fürnehmste Ursach des Ge- so von dein äussersten Theile der Nasen-Gebein: herrüh»ruchs sind: Der äusserliche Theil bestehet meistens aus ren / welche in deroseiben Flügel auf beyden Seiten aus-Beinen und Kröspeln: Der Beine sind drey/zwey davon gebreiter werden / um dieselbe sansstzu ziehen-machenden obern und harten Theil der Nasen / und sind F. z. Innerhalb der Nasen befinden sich RöhrleindasviertePaarvon den Ober-Kiefer-Beinen; oberhalb von Beinen (olla curtzinÄrs,) welche aus den Wandenwerden selbige durch eine kleine Fug mit dem Stirn-Bein der Na, en entspringen und allgemachs dicker werden / al-vereinbaret/ unten aber seynd sie ungleich / damit die Kro- so daß sie einem Kegel gleichen; selbige sind schwammicht/spetn desto fester angesetzt können werden. Das dritte und mn vielen kleinen Holen begaber. Diese Beine / wieBein scheidet die Nasen in die rechte und lincke Höle. Die auch die gantze mwend'.ge Nasen umgiebet ein subtilesKrospeln seynd den Beinen sürgesetzet worden / damit sie/ Pergan.ems Haurlein/ durch welches vielkleine Äestlein/so was hartes an die Nasen solte stossen / weichen / und so von den. ersten Nerven - Paar kommen / ausgebreitetalso die Beine / so sich leicht spalten / beschützen könten; werden; welche / indem sie die unterschiedliche AusflüsseDieser Krospeln/ welche den untern Theil der Nasen ma- von den Sachen in sich nehmen / den Sinn des Geruchs
/ ynd sünff/ z. untere und 2. obere: Die Nasen erwecken. ,
wird abgetheilet in den Rucken / welches der beinerne Unter dem Hautlein / welches die Nasen umgiebet/
Theil ist / und die Seiten / so die Flügel genennet werden; befinden sich Drüßlein / welche die überflüßigen Feuchtig»
Der äusserste und bewegliche Theile wird das Kügelein keiren ausleeren; dergleichen auch von dem Hirn/ den Au-
genennet. . gen und den Ohren durch besondere Gange in die Nasen
§. 2. Die Nasen hat vier paar Maußlein überkom-- geführet werden / damit sie allda ihren Ausgang mögen
wen. Das erste derselben ist fast dreyeckicht/ entspringet nehmen,von dem vdern Theil der Nasen/ und nachdem es an deren
Baö XXI, Capitel,
Von dem Muno und dessen Theilen.
Innhalt ; Fleisches des obern Kinnbackens/ und werden inwendig
mit dei gemeinen Haut des Mundes bezogen/und in das
tz. I. Der äusserliche Mund und der Lesszen gemeine Mäuslein. Zahnfleisch des untern Kiefers eingesetzt / da es dann / in-
AK »«?>»»,dl-Zäs->lein jusammen ziehe» / die Backe».in-
Zunge und derselben 5ul>k-m2. §.5. De6 Zungen Beines warts treiben. ^ ,
unterschiedliche Mauslein. h. S. Die Mauslcm der Zun« §. L. llNter den eigenen S.Paar-Mauslem hebet das
M. h.?. Der Zungen Nutzbarkeit, h. 8. Die Zähne» erste die Ober-Lesszen auf. Seinen Ursprung hat es vom
. obern Kinnbacken / und steiget abwärts zur obern Lesszen.
^ ' Nahe bey diesem entspringen vom gleichen Ort des obern
Er Mund wird abgetheilet in de» inmrli- Kinnbacke»« / da« a»dere Paar Mäu-ilel»/ so,»gleich
chen undäusserliche»: Diesen machen die duimundhrettm pieober^efje» emgeienckerwird/wel-
i!x,ssre» weiche au« einem -« a»swart« ireher, Da«^drM-rsi laagbcht r»»d/
F><>sch,somit-in-mdü»».»HSutl-in»m- kommet «on, Joch formrge» Mrrsatz des erste» Bern«
gebmisi/ bestehen. Sie werde» unter- deSober»Äief-rS/u»dgehet schlenim-SWcg« »achden
schi-dlichbew-g-t / und iwar durch I, ge- vnMchmbwdkr x-ssim/die es aufwar,z nach den Sei.
meine und S, eigene Paar-MauSlei»/ d,e gemeine sind die ten ju- und ab;.chel. Da« vrerte Paar hat seme» Ursprung
« vierdteund dre Back-»M-U«lei»: Jene sind eine Aus- an den >D->t-n «o» dem unlersten Tbe>l des untern K>e-
d bmmg durch etliche steischichte schlemme Zäserlei» ge- W / uu« wird .» d.e Selten ju äusserst der untern k-ff-
mach, hat einen breiten Ansanz «o» dem Brust Beine/ N -MMsiautzet/welch- e« Nl-d-rwarS abgehet. Das
vom Schlüsselbein/ HalSodeiSchulterblat/ und e»di- tznssre Paar entspringet von der mMlern Gegend des
mtsichwdasKmn / woselbst e« an dem untersten Ki«- «mnS/undlauffen m>-g<rad-nFas-in°uIwartS .urmt-
?-r hänget / welchen es mit den angeknüpfften »heile» tern k-ffj-n /welche e« m-d-rd-uck^ D esen ,st beygefu-
n?ede?wärtS riebet; Diese oder dieBacken-ÄIauSlei» g-t da« guschnur-Mauslemd-rk-ff!-»/welches mltser-
babe» ch-en Ursprung von der höchste» E-z-nd des Zahn- n-mKr-lö-runuenFas-rnd-nMundjusammenit-h-t,
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