ilzo Des klugen und RechtsNtständigenHaus-Vallers
bedienet/ und sich des einen auch zum mittlern Stren- wiedergebunden/ und dasandet Band / welches»«nen gebraucht. den Strennen / da er noch aufdem Haspel gewesen / ge«
Gefiel es aber/ daß man aufeinen Strennen/wiewirs hefftet war/ wird abgelöst. Der Slrennen aber zusam«dann vor erst in eines jeden Belieben gestellt haben / nur mengelegt/und wieder mit einem Band umknüpfet/ da«ein halb Pfund Seiden haspeln / die Seiden > Winver- bey abermal dasHaspel-Band abzulösen / und zu einemin aber mit drey Strennen ode? drey PfunSen / den Tag Aushang-Band/ wann der Nagel den Strennen tragenüber/zurecht kommen sollte/ so müssen nur unterschied- soll/angewendet. Endlich pfieget man in der Mitte/woliche Haspeln also an der Hand seyen/ daß/wann der eü der Strennen zusammen gebogen ist / wieder ein Bandne volle auS-der andere leere eingehoben würde: Dann herumzulegen : damit allerseits zu verhüten/daß die aufman darfdie Strennen erji des andern Tags / wann sie dem Strennen so steiffe Seide /dannoch nicht unrerein«trocken worden/vom Haspel abnehmen. ander verwittt werde. Diese Unterbindung lässt sich im
5» 4- Stehet der Haspel / 'wie es bißweilen zu neunten Kupsser-Stich bey D. unter der Wage liegend/Schulden kommt / sttil? so muß die Abwinderin fertig und oben am Nagel an e>n Büschel gerichiettt Seidenseyn/ dieFloM'Seide/ oder was sich sonst unsaubers haNgendsehen.IurAuszierungfinoetslchswon einMack-imAufhaspelnmitangehängt/miteinerSteck^Nadelab- ler^mit demSeidemMustermcer Hand. L.bedeu»zuziehen/ dieSeidezureinigen/ wann sie nvchnaß ist/ ^et einen Land-Mann mit einem SackSeiden. L. stelltda die Unsauberkeit am leichtesten davon abgesondert den Kauf-Herm für.
wird. Dann wann der am Haspel rrucken/ so §. So v»el man ferner an der/ wie erst berichtetlasst er sich ehe zerreissen/ als läubern: Zugeschweigen/daß worden/zum Unterbinden gebrauwren Seiden üvrigdie Reinigung bey truckenen Aaden nur den Glantz be« hat/ so viel kan man davon zum verkaussen / und zwar innehmen wird. Das zum Aufwinden Unnütze/welches eben dem Werth/als die Seiden-StrenNen, anwenden,sichvon denen Hausleinanden kleinenBesen/unterdem Wofern sichaberdieserunterbind -^eivew gar viel sän«Umrührin/im Kessel angehängt/muß nicht eben wegge« de /daß mansie nicht süglich zum Glvrauchriedmenkvn«schmissen/ sondern es kan noch zum Unter, und Zusam- te/ so wird sie mit der Zloret-S^ide kariaticht/ und wiemenbinden der Strennen gebraucht werden. Welches der Flachs gesponnen. Da dann gar inchis daran zuUnter-undZusammenbinden zum wenigsten zweymal ge- Verliehren ist: Wiewohl man vssters/ an unterb.nd-Se>«schehen soll / eh die Strennen vom Haspel genommen den/ ehe Mangel haben witd/ wann die Seide «o wohlwerden. Alles wohl zu thun. So ziehet man die so un- gerathen / daß sie gantz fein ist: Wie dann diese seinetergebundene Strennen vom Haspel ab/ legt sie doppelt Häuslein kaum soviel Floret-Seide von sich fahren las.zusammen/ hisstet jevesOrt wieder fest/ nimmt das erste sen/ daß man ewige tüchtige Unterbande davon nehmenUnterband / womit der Strennen aus dem Haspel ge- könnte. In solcher Creignung ist es bey denen Sei-bunden gewesen/hinweg/ und braucht es/damit nichts Nn-Würmern eine gemessene Erlaubnus/gemeinen kla«umkomme/zu einem Aufhäng'Band/wann derStren- ren Zwirn/oder subtiles Garn zu nehmen/doch nicht zuneden Nagel beschwehren soll. Gegen die Mitte / zu viel: weil dieses Garn oder der Zwirn/ für Seide mit««dreyen quere fingerbreit wird nach diesem der Streune gewogen/ und auch so gut als jene bezahlrwird»
Bas x». Aapitcl.
Wie man die Florer-Seide ttactirm und zubereiten soll.
Imchatt. zum Ende sich neiget/ohnangefthen des aufsichtigen Ms-
- ^ ^ . > - fts^ doch noch immer etwas hangen bleibet/welchesnicht
s. i. DasubngeistzuRachzuyalten. §. Unterschied derfei- »umlekten^aslein abaedasvelt werden kan: das
nmundFloret-S«den. §. z. Äle man mit dem/was man zar vlv zum letz en
insgemein Floretnennt/ferner verfahre- s- 4- Sie wird in dann /wo <s Nicht umkbt^en soll/zur Hivrel <veivezij
eine saubere Lauge geworsstn. s. f. Die Floret-seidene Zeu> nehmen ist. Wer aber doch emen alles so genau nehmen«
ge/sind in gewisser Maas so gut/als von feiner Seiden. §. den filtzigtenFleis anwenden/ und die HaUsleiN blß auf
6. Seiden-Watte. 5. 7. Man soll/wanns möglich/ alle das lekteMselein abzuhaspeln trachten wollte/der würde
8 SndW^^^ ^ diekaus Kinden,und aus der Hautein Golleth machen
8. Veränderungendcö^uven.Wurms. jaffenwollem Besser ists/ das kleine daran hängende
H. '7. Restiein zur Floret-Seive zu schlagen/und sich mit verge«
bener Bemühung nichtauszuhalten.
Anndie Warte der Würmer und derer Sei, /. -. Das Hauptwerck / wormnen die Floret-
den-Hauslein wohl beobachtet worden / so und die feine Seideuntekschieden sind/bestehet darinnen/
hat man nicht zu fürchten / daß man zu viel daß die feine Seide abgehaspelt werden ran; dieFloret«
Floret-Seiden abzuziehen / odersonsten zu Seide aber nicht/ und gesponnen werden^ muß. klorer-
verarbeiten bekommen werde. Nichts de- ro ist die Blume oder Blühe/ die feme <Deldi aberist die
siowemger/ weil doch bißweilen auch die scharfsichtigsten nach derselben kommendeLrucht. Wie man dann alleö
Augen / mit einem Dunst umnebelt; die subtilsten Hän- dasjenige /wann es auch seine Seide wäre/ mit dem Ti»
de bald zu hart greifig werden/ so geschich'tS/ daß man ü- tel Floret nennt / was sich nicht vom Häuslem winden
der die ordetttlich-am Seiden-Hauslein befindliche Sei- lasst/ was verwirrt / vder dmchftessen ist. Wann das
de an der Feine was verliert/ und/wo man sie nicht gar Hausiein mil der Scheele ausgeschnitten ist. Was die
verössigen will/ unter die Zloret-Seide schlagen muß.Ja Sekdenwinderinausdem Kessel klaubt/ und womit man
»vergär obenhin mit dieser Seiden-AbhandlUng versah« die Strennen unterbindet. Diefeine wirdüus demKel-
ren wollte/ der könnte stch gar Mcht so glücklich machen/ sei gleich überden Haspel aufgedreht/dieft aber/muß vor«
daß er mit lauter FlorekSeide heimgeschickt würde. Zu« her / wie Wolle gekartätschel /und ebtNwie diese/ vdev
geschweigen/daß/wann das Abwinden eines Hausleins Watte sGonnen werden. . .
/. z» Man