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Francisci Philippi Florini ... Oeconomus prudens et legalis oder allgemeiner, klug- und rechts-verständiger Haus-Vatter : bestehend in 9 Büchern
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916
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916 DcS klugen und Rechts-verstündigen Haus Vatterß

auch die kalt mW lmckn^oderÄ/eia-icholilcheEtgen Schertz - weiß gesprochen. Unglücklich sollen auch oie

seyen: Es wird es auchem/eder mir mir erfahren/ daß ren^ui- V'.

die Pferde von allerhand/der eintzlen Färb/welche ohne amlincke^^

weisses Zeichen befunden werden / untreue / widerspen-- die Farben im^utt.>r.) .'!l^>',

stig- und scheue Pferde seyen Ob sie'Unglücklicher als an, Creutz-weiiZ a/l/n^n i> ^ ^

deredavon will ichnichts sagen: weil bey mir das Glück der Zusammen - ^a>>er n, 5 >

oder Unglück/ eine Unwissenheit der Ursachen ist. Auch sie ^ ^üsse imr^'i- b .in » ,e ^ nehmen / r sie

zu viel Weisses ist ü-chls nütze: Daher vei werff ich die und daher srenlicb^>k> ^ ^

grossen weissen Blassen/ die hohenweisse Füsse: dieHuf ^ teurer gefahl iichheMn-

abermagichweiß gar nichtlciden: wann sonderlich das AtOtv - NNMtl

Pferdeiner bleichen matten Färb ist. Die grosseBlasse ^ ^

entdecket ein feuchtes und kaltes Hirn: Und diese Pferde x s 22.

4,, ^em ^rben^^ec^c / 6e1ure circa (^otores,

smdgewißlich gar zu sehr mit i.cncn^rancri)UleN/welchl Dtip.L>.<I!kriiil2ril1'kvmstttsnnv l68z-

auskalt-und feuchten Hirn entsteyen/vesaae.l. je^prjl.ll.ipitsekLdir. Vonderichwartzen^arb/

§. z. Die Blasen und weisen ^üj!^. s!l!dn>.ch wo

«5?iX Mddch°.1->b^d°rz-i,v°,u»gIÜMÄ,A°«>-,s,.Mw

wegen wollen wir ihm die übrige zween Absätze dieses Ca- ^egen vor glucklich gehalten wordet^vici.^up^r sci ^or.

vitels gönnen. Die Blassen anlanaenv/ so werden mit ^ ^el cli^cie^okilir i.csp. z.§. 7.

/ ander ^rirn/ beleast/ ^clci.vinni^o ^l liu.emss. 6e LuNlii. csp. f.udläe vurus

und unter die besten dieiemge angeschrieben / welche ihren -ö"- - ^vii weieyer ^srer.e wir an emen oe-

Ansang wol über denen Augen nehmen / zwischen denen- "Minen Orrh zu handlen gesonnen sind. Ob aber aus

selben herab gehen/und sich allgemach in eine Spitze also 5/" ^^en ein gervlfsis Zeichen der Tuqend oo.r

verjchmalern/ daß sie sich endlich gar verlieren. Einer ,"?^"Lend herzunehmen? davon besikekuperr. »6!^.

Hand breit unter denen Augen hören sie aus/ berühren lult. 9.549.

aber das Äug nicht. Gut ist das Zeichen / wann die -^/

wann sie von oben herab schmal / biß aufs Maul gehen, tt. cle V. 8.S:i. s. (^.cje vc6tißa!. zu entscheiden / allwoEs gibt Leute / welche auch was Gutes/ von denen Blas- nur von den jenigen Sachen/ mit welchen man Handlungsen / welche das Maul und die Stirn bedecken / halten treibet / ein Zoll zu bezahlen befohlen wird ; Welchem-wölkn; ich aber kans nicht thun/weil mich die Erfahrung nach dann auch die Pferde zu verzollen / wann man diefel-gelehrer daßeinweisses Maulmt wol zu zäumen sey. Die bige ausRoßmarck/ oder anders wohin zum VerkausfPs.rde/ welche ausder Stirn enie weisien runden Stern/ treibet/>. ?.L.cle ve6tigsI.oder mit welchem die Führ-end ausser diesem kein Zeichen haben/sind hitzig von der LeuthWahren indasLandführen/v.j.6i.§.8.K'.It)car.Stirn / und eigensinnig ; aber wann sich der Stern et- ikique Vivnyl.lZorosr.llr.v.^öchköppen. cj« fo.c.n 22.was nach der Lange dehnet / da hat man nichts Böses Lont. ommnö /mcborsn. Lonf. 264. per ror. Spei-zunminiren Ist die Blässe getheilt/ also/ daß der erste clel. voc. Pferd, qv. r.n .88W »ewolenheutzuTagauchAnfang ober dem Aug/ und das End ein wenig unter dem von diefen Sachen/mit dene man keineHandeischassr tret-^lug ist; hernach der andere Anfang oberhalb den Nasen- bet/ und solcher Gestalten auch von denen Pferden / dar-

Löchern / biß aufs Maul herab gehet; so gilt sie für ein auf jemand reitet / ein Zoll abzustatten »'/?. Vi6.8rruv.

schlimmes Zeichen. Die Blässen die krumm und über- Lxerc. scl 59. rk. 47. Xoppen. 6ec. ,0. n. zo. öc leqcz.

quer gehen/taugen auchnichts. DieBlasse welche ein Loccr.öekeßgl.csp.- n.202.Lcle^. V ^urmser.Rxerc.

Pferd unter dem Aug so groß hat/als wenn es Milch He- 7.rk. is.kcL.^.^.I.i^ z9 .rir4 .rk. 10. ins. nach wel-

truncken/oder den halben Kopff in Milchram gesteckt hat- chen man sich auch um so viel desto mehr zu richten/ als bey

te/sind wegen des bald zu verwundenden Mauls nicht den Zöllen ohne dem auf das Herkommen zu sehen besoh-

vielSchatzwerth. . len wird / in I.4. F. f. ss ^epub.icsn. k ve <Äiggl .^ci6.

§. 4. An denen Füssen ist das beste/wann der Hintere kumeiin.g^.ö.p.l.M z.csp. 10. js. 21. solche Her-

Fufi nicht hoch weiß iss Gut ist es / wann beyde Hintere komm aber mit diesen leichtlichen jukikcirer werden 5an/

Füsse sind/und das Pferd vor der Scirn den in z §. dieses daß aufdie kepsrirung der Brücken / Weg und Steeg

Capitels beschriebnen Stern hat. Glückseelig solleit die ebenfals grojse Unkosten gewendet werden müssen/koce--.

Pferde seyn / wann sie von der Natur mit drey weissen cle reZsl.c.2.n.2c>>-.Le 206 .dcchero dann ein jeder der über

Füssenmcht hoch hin an/begäbet. Man halt die Pferde die Rhembrucken zu Straßburg gehet / fahret oder

für schnell und gehorsam/ aber unglücklich / welche allein reitet/ (wenig ausgenommen /) den Zoll abstatten muß:

den reckten vördern s? weiß haben. Hingegen der Locer.cie kegsi. csp. 2. n. 205. 8e ?ccr. krici. t ^-ncisn.

lincke vordere weisse Fuß allein tauget nichts. Eben so U 2. cle msn6sir. csp. 4^. n. 6. Und dahin hat auch der

wenig/ als wann die rechteFüsse auf der vordern und hin- Sachsen Spiegel I_ib. 2. sre. 27. gesehen/ wann daselb-

rern Seite desLeibs weiß ist. Alle vier Füsse weiß gefallt sten hiervon also verordnet. Ein jeglicher Mann M

vielennit; wiewol einAlres unwahres Sprichwort ist: auch Zoll-fre^ st^n/ er fahre / reite/oder gehe wo

vier Füsie mit dem weissen Zeichen/ er Schiffs oder Drücken nicht bedarff. kumelin.sci

Dörfsen keinen Zoll abrelchen. ^ k.p. i .^ils .z.rk. 24. Weilen aber die Aoll Gerech-

Welches etliche so verstanden haben / daß man von allen tigkeit ein vornehms keAale ist. cir. cap. 42.

Wahren /die ein Pferd welches weisse Füsse hat / tragt/ n. s .pr. Als wollen wir hiervon in dem änderten Theil

keinen Zoll geben darff- Welches die Alten aber dieses I'rsÄÄrs etwas weitlaufftiger handlen/>c.

Das