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Francisci Philippi Florini ... Oeconomus prudens et legalis oder allgemeiner, klug- und rechts-verständiger Haus-Vatter : bestehend in 9 Büchern
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Fünfftcs Buch. 915

^ ^^ kommet.- anerwogen in dergleichen Fällen

^jtnge nicht allerdings von derFreyheit zu conrrakiren^cl^p.21. L. 1. undzu rek.ren auszuschliessm / L2ü>v.rj.I.n.z.Sc»iis.

den unterschiedlichen Larven der ^)ferd/ cl. I,n, 2s. 26. ibii^ue L>t3t/ 2elcl, omtiML» I, 9. ibl(iuö

^undrvas dabey sonderlich aus denen Rechten Ol). L. czui lekam. iacere poil. Gleichwie sie auch

5» beobachten ; ist von uns bey dem neundten wegen ihrer Mißhandlungen und Verbrechen ' 5o fern sie

Cspitel dieses 25uchs / §. 2. gehandelt worden. damals/ als das Verbrechen von ihnen begangen wcr-

^ci §. 2. k. den/ mir diesem Gebrechen nicht behalft gewessen ( wel-

(«?Eilenhier von der^elsnckczlie gehandelt / dabey chesdemnachzuerweisen)nichtgestrafft werden können/

>^aber dieses gemeldet wird/ daß diei-^omplexion des Vicl. omnino iarc Lsrp^. ö.gv. 145. n. z z. Lc teczcz.

Menschen und des Pserdes Temperament sich in etwas Diese Melancholische Personen aber/ welche noch

zusammen schicken müssen / als wollen wir hier von der einigermassen ihren Verstand > wiewol nicht allerdings

Uclsnckplie der Menschen etwas anmercken; Und die- vollkommen haben/vill.I. i.§. t.öel.2. K^cle -eclii.

ses um so viel desto mehr / als nicht allein in den Lonrrs- können reAuIsrirer weder von LnnrrsHen noch Testa-

Aidu5, sondern auch in denen 'I'ekzmentis und letzten menten ausgeschlossen werden / wie sie dann auch wegen

Willens-Verordnungen/ ja wol gar in den Verbrechen ihrer begangene Verbrechen einige/wiewo! ausser ordent«

und Mißhandlungen die Frag zum öfftern vorkommt / licheBeftrassung/ausstehen müssen. Lsrp?c»v. c. l.

rvas von der kielsnckoli'^orvm Handlungen zu ha!«- Lc leqy. S? ö.I. n. z 2. öc lelzq. Welches auch von

ten/ und wie derenselben Mißhandlungen und Ver<- denen iimplen Personen / so weder mit Verstand und

brechen zu beliraffen seyen? V,6 5>err. l^eij».2.qv. z8. Vcrnunfftgantzlich begabet/noch auch desselben gantz und

n. 2O. 21. Indem es aber unterschiedliche (Zrscius der gar berauber sind / a!u> zu verstehen ,st. c. l. n. 26.

Melancholey^gibt. V>cl.Lr/ck. clevemenciÄ Lc Gleisn- öc seqq.in lpecie vcsö.n. zo.Wiewolen ein kiuger Nich-

ckoliÄ.cIp. ^.§. y. 10. ü.k lleiß. c. l. n 22. Bey etli- ter ihren ^ionibu^ und Handlungen wol nachzu or«

chen Personen auch so i;ar eine Sinnlosigkeit darbey an- schen / und nachdem dieselbige der Sinnlosigkeit naher

Mrcffen /als ist zuwissen/daß die jenige/welche gar keinen tretten/ oder weiter von derselben entfernet sind / von

Verstand haben / weder einen Lvnrraäi schliessen / noch deroselben LonrrzÄen / Testamenten und Mißhandlung

ein Testament inachen / nach auch wegen einiger Miß- gm zu ttarulren hat. V>6. omnlno l^eiZ. cl. l. n. Z4. se

Handlung best! äffet werden können. Lsip?. prsx. Lrim. ieqcz. in lpecie v. n. 41. ubi vZria klelsnckolicoi-um

p.z.qv. »4s.n. 1.2. z. L! llleig.c.I.n.2z. Jedoch ^xemplaprcicjuc'r.^6^.oorar.ius,'6.2cIl..l.csp.z./.6»

muß man dabey wol acht haben / ob solche Personen mit Hcl euncl. §. vei k. in übrigen,

dergleichen Sinnlosigkeit immer behafftet/oder/ ob sel- ^Gn demGcheu seyn der Pferd / haben wir bey

biqe vielleicht von ihnen nachlasset/ und in wie weit solches ^ dem vierzehenden Capitel dieses Buchs- §. 4. ge,

belchiehet, desgleichen/ ob solches lang aussen bleibet/ oder handlet.

DaöXXIl.gapilel.

Von denen zweyfarbigen Pferden / von weissen ZeWn/

Blaffen / und weissen Füssen.

InnWt. mahlte Pferd inuner vor die Augen / solches zu begaffen/5..I. Was Schecken seyn. h. 2. Die weissen Zeichen. § z. stellen ; wodurch dann dessen l'k-inr^lis so eingenommenWarum siegul^ K. Z .DieBiassc». h >4 .Ote rvcissea Füsse. wild/und gewieser gerathet / als wann sich oieWeibel^ schöne Kinder in den Bett Himmel mahlen lassen.Je wir am Ende des vorgehenden zehen- §. 2. Die Natur der Schecken ist (wann man dieden Capirels zweyerley Gattungen der Farben für Verräther der Eigenschafften und Lomp/c.; zweyfarbigen gesetzt/so erklaren wir uns xionen achtet/wie sie dann auch genau zutreffen) viel bes-letzt also : daß sie entweder Schecken / ser/als anderer Pferde 1empergmenr;weilsie aus jedemoder Schimmel seyen. Von diesen ist l'empersmencetwas haben. Wann es nur Nicht ausschon oben gehandelt. Die Schecken/wer- jedem das schlimmste ist / oder heist: ln vmnib us sliczuicl,den >n zenersgenennt/ diejenigen Pferde/welche die obi- inroronikil. 2lus allen etwas/ überall nichts. Obgen 4. Haubr Farben fcheckicht durcheinander vermengt nun wol ihrer viel sind / welche/ das erst angeführtehaben. Weil nun viel Leute sind / die eine sonderliche Sprichwort/auf die Schecken reimen wollen; so sind sieFreude und Neigung / zu denen Bund fleckigten Rossen doch / mit dieser Ausflucht im geringsten nicht zu verwerf-haben: so finden sich allerhand Kunstgriffe / womit man fen;wann die Farben wol durcheinander gesprengt sind,der Natur an die Hand zu gehei pflegt. Etliche bedienen wenn sie zween oder drey weiss« Füsse/ schwartze Hufe/ einsich desvonGOtt gebilligtenKunstgriffs/welchen Jacob gantz schwaches Geschröt/ ohne unter gemengte anderezur Vermehrung seiner Scl'aaf Heer de wol angebracht/ Farbe/Haben/ und mir grossen schwartzen Augen versehenda er ihnen in denTrinck-Trog scheckigte Stäbe gelegt / sind. Was aber solche Schecken sind / die grosse Kuh-welche sich so liess in dieEinbildung oderBildung5 -Krafft Flecken und braun und weise oder eben so grosse schwartzsder trachtigen Sckaafe gepregt / daß sie denen geschälten Platze haben/die mag man kühnlicher zu GutscheÄossen/Stäben an Färb ädckiche Lämmer getragen. Aufgleiche als zierlich zu Reit-Pferden taugen lassen.

Weise lassen diese Pferde-Liebhaber /zu derZeit/wann §. z. Gleichwie die weisse Färb jederzeit eineglück,

man die <L7tutte beschellen läßt / ein scheckichtes grosses liche Vorbedeutung hat: also werden auch die weißae-

Pferd mitdem Unterschied der Farben und Flecken /wel- zeichnete Pferde/für gut gehalten: Die Naturkündiaer

che.s)tteambcstenanstehet/undmwelchensieein()sisi!ial geben Ursachen/die mit der Vernunfft und Erfahrung

haben moctten/ inahlen. Sind nun die Mutter-Pferde genau zutreffen. Denen nach sind die weissen Zeiten des-

von dem Bcscheller besprungen/so lassen sie ihnen das ge- wegen gut: weil sie die hitzig und truckne/oder Cholerische

Zzzzz- auch