ZünsftesBuch.
blasen. MitdenenKnien und Schenckeln halt er sich wolim Sattel; doch daß er nicht mit gebogenen Knien reite'
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p.z. qv. 90. per cot. gelesen werden. H^.P.H.O.'rt.i,6. Ibi: iLin jeder boßhasftcr überwundene Rau^
und
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§. s. k.
I ^cÄiontt an ihne sehen die doch wol UN bequem zu rettenglauben. Nachdem nun dieses alles von uns erinnert wor-den /so müssen wir nun auch das andere Stück der obi, ^ ^ ^ ^ ^°„4.h-.wng,das^di°Sk-m.n„sd«.Pf«d°»b.
von welchem er gewust / daß er weder zierlich noch»wshl reiten tan, dieser aber durch sein Reiten v.,sPferd verderbet und zu Schanden gemache ob er
handeln / so sey dann das 20. Cap. :c.
ReEts-Anmerckungen.
d,ax>. XlX. §. 1.
As derjenige vor eine Verantwortung auf sich la-de/der kein Pferd zuregiren weiß / und sich doch
von dem iLntlehner zu einem Abtrag angehaltenwerden könne? Welche Frag ö^ilws in l. c^uocj die»va. ff. 6epoliri. mit Haltung dieses Unterschieds beant-wortet; Gbdiesir Schad von des Reuters Unwiß
darauf gewaget / Hernachmals aber ein Unglück ^heie und Ungeschicklichkeit herrühre / oder ob
darmit angerichtet hat / ist abermalen aus denen An-- y„silbige vsn seinemUnflelß/ Unachtsamkeit oder
merckungcn über das achte Cap.o»ejes^)ucys avzu- andern Verjckulden herkomme? Da dann im ersten
nehmen- :c. ^ Lall derselbe zu keinem Abtrag angehalten werden könne/
-in 'm andern Fält aber dem Entlehnet einen Abtrag thun
^ci §. z. vers. ein Krieg ooer l^uell. ^ Entscheidung bestehet hierin,
AK die Duells in allen Rechten verbstten / auch "e" ' daß wann der Entlebner gewust/ daß derjenige/ dem
die provocanten mit wUlkührlicherStraffe ->' k-n ^..wrn.5.
er das Pferd gelebnt/ (gleichwie bey den Schülern öf-ters zu geschehen pf.eget) nicht reiten könne / er sich selb-sten zu impueiren habe / daß er ihm das Pferd gelehnt;da hingegen der Reuter / wann er vielleicht dem I'ferdkein Futter geben lassen / oder solches zu hart abgemüdet/aberfolches an einenunsichernOrtgelassen^:c. sich keines
5 Vk >rk oder/wann manaufderStraft Weges entschuldigen kan/ sondern dem Entlehner eineneuncl. §. verv. oocr/ iv Abtrag zu thun/wohl angehalten werden mag. »66.8pei-
sm angepaßt nmo. Zpecul. juris. voci Pferd, gv. I. n. 117. immasseN
zu belegen/ kan ausiX 'M Larp?ov. Lrim. p^v. 29. n. 70. sc mulr. leq-z. weitläuffuZ ersehen werden,^clcl. (ZeorK. Obreckt.tr. clönecei!. clesens. e. n. n.ZI.Li le^. Se ttcnricus Locer. lib. 2.Duell. csp. z.
Straßen anzupacken gewohnt ist / und deren Bestraf- ten einen dritten Schaden zugefüget bat. v.^lotat^uricj.siing/ eben der vorangeführte Larx-ovius in l>r. Lrim. säcsp. 19. §. i.k.libr. k sä cap.Z.chicl.
Das XX. Capitel.
Bon denen unttrWedliKen Nationen der Pferden.
Innhalt.
^ >. Die wilden Pferd zu fangen. §. 2. Teutsche Rosse tnsge,wem. Was ihre Gute verderbe. §. Cngl. FrieSIandische/Holland. Flammisch- Wesiph -lltsch und Geldrische. 4.Bremisch- Holsteinisch» Böhmische» H. Polnisch«undMuscow. H-6. Spanische. H. 7. Französische. Wel-sche. N-avslilanische.zc. §.8. Asiatische, Pers. Armenian.ArabM/Turck- §.9. Asricanilche.
F. 1.
;Ann man die Einteilung der Pferde inZahme / welche in den Stüttereyen erzo-genwerden; und in wilde / welche man inGehölken und Feldern / in Polen / inSchottland sonderlich findet/da die Bau-ren und Jäqer in den Nordischen Gebür-gen Athol und Baden noch bißweilen wohl 500. Halff-tern und Spann-Seile auszuwerffen wissen / wann siedie wilden Pferde durch Geschrey und Bellen der Hundein sumpfichte Oerter zusammen treiben. Die man auch/wie andere Bestien/ aufbefondere Art wie in Polen/ Tür-
ke») und ^srics fängt: gestalten eine dergleichen Jagd vottdem Chur-Fürsten zu Pfaltz im Düsseldorfischen dieses170 l. Jahr angestellt worden. Wann/sage ich/diese Ein-teilung der Pferde angemercket/ so gehet man billig / zubesserer Erkanntnus derselben / auf ihre unterschiedliche5l zliones und Lands-Arten fort-Jch muß doch vorher diealte Art die wilden Pferde zu fangen anführen. Manmacht ein langes GeHage / welches vornen wohl eineViertel Meil Wegs weit/hernach je weiter es fort gehet/immer nach und nach anger wird / biß es am Ende einWinckel wird. Daselbst zäunet man einen runden unddabey ho^enZaun/etwan 6. Schritt breit/ in dielen ge-het ein Eiu, mq/ durch den ein Pferd pMrsn kan-Wanndieses alles vor^."itet/ so kommen die Jager/Bauren/und Hunde / mit Geschrey / Getoß und Bellen / und trei-ben etliche Pferde im Holtz auf/denen man so lang zMel/biß sie in den Zaun lausten/ der keirien Ausgang hat. Dar-auf wird das Loch im Zaun vermacht / ein Setlmit einerSchlaife an einen Stock hinein gesteckt/ da treiben sie dasPferd so lang / biß das Seil um dessen Hals gefallen^Da säumen sie stck dann nicht die Schlaifen an- und zuVvy yy Z zuziehen