Viertes Buch. 821
ich. Unser Frauen -Zimmer bedienet sich der Pappel- RkKt6 - NNNM'cklMM.
neml!ch"dw Ä legen es in einen Topss/ ^ Qip. 19. §. z. verb> Maltz Dörren / Pferd'
welchen sie oben zu machen/lassen solches eine gantze Wo- Scvaasi und^üheStäll/ und Mnbauser.
che stehen/hernach setzen sie es zum Feuer/biß die Butter WADn Erbauung derMaty--D<5rren undScal-
zerfliesset/ seihen es durch ein leinernes Tü6)lein / und so HWle / wie auch der Getrakd --.Räsien / ist bey demoffr sie das Haupt gewaschen / und die Haare getrucknet/ andern Such Lap. ^ r. z^. deßgleichen auch
schmieren sie die,e Salbe aus/davon die Haare sowolcm bey dem dritten ^Snch. Lsx. zo. Se z6.§.^. gchgMt
Faröeschöner/als am Maas langer werden- worden.
Das XX. Zapitel.
Von dem Ottern- oder Erlenbaum.
^nnhalt. Stund an entzwey. Daher man die jenigen vor diesem
"" , mächtig ausgelachr/die ihnen Bögen zu den Armbrüsten
§. I. Der Erlenbaum will Wasser haben.' Wachset ohne Muhe aus diesem Holtz machen lassen ; deßwegen dieses alte
auf. Dessen Blatter schaden de>? üsschkN' Wil d von .it >len Anrickwort unter die Leute gekommen'oder WurtzUngen fort qepfla-'tzet. Was darbw zu beo- ^-pri^worr amer v,e
dachten. Wird kurtz beschrieben. §. 2. Aeste lassen sich g) rothes ^«ar / G ErleN>B0geN
Ns Thust du Gm-nmd hast nicht b-i.sgen/
und unter den Gcbauen. Wirdnicht zumStein Ob W.tz. So lob man dich nur unverzogen,
siein daraus werden/wird dahin gestellt. §. z. N ^en/den Ausserdem aber ist es ein Holtz/ quoci ?»drlcse inutils
wi-daß dl>.° de- Erde, zu dm G-.Leim-^utden der Flöhe. bauen nicht mel tauget. Allem was an diesem abgehet /^ 5 wird durch ein anders reichlich wieder ersetzet: dann weil' dieses Holtz einer lüfftigen und feurigen Art in seinerEv d-n Nomern hat dieser Baum den reris ist / und nicht viel grobes indisches Wesen in sich^ Namen ^lnus von »lere, Nahren/ als hat/so ist es nach?ajlaciii Aussag llecsllana m--.rena.lialeich?am ein Nährbaum / der sich leicht- kumicluz IvLUZ . sci sccipiencjÄ iuncismeacz pslanciusl-ch nähret. Dann keiner braucht weni- ett .doch höchst-nöthig/wann unter der Erden/in sumpfflg-aer Aufsicht / und wo er nur Wasser hat / ten und morastigen Qertern / mit Psalm das Fnnda-darffman sich nichts um ihn bekümmern/ ment muß gelchlaqen werden. Dann Virruviuz versi-nnsser dem aber kommt er nicht fort; sintemal er dem chert aus eigener Erfahrung. Huxnonporel! cxcr» rer.Äusser so eraeben ist /daß er auch verdirbt/wo er nicht mir ram paulium clurare cempm,ea in kumore ubrura per-len Wmtzew dnnnen stehen kan. Daher Virgilius msnecaci chuturnicarem . k- luli .ncr ,MM2N!2 kruÄu.smaet'noa n.si »quosis proveniac. -. rzepon6era;uc l<ave.m!r.ubiommaoperaScpubIlc^S-
crpaluäid'u; n^lcarur. Wiewül doch hierbey privat wnctamenrisezu^eneris pslc>s tiakenr.Daß
sckeI7Schaden bringen sollend Insgemein wird die- und fast unverderblich seye,"ja/wo es aufrechts gestÄet)nickt a-'sa"t / sondern man pflantztt es Mwe- und ein Rost daraus gemacht wird / grausame und er-der wn den ^w^igen / welche man von denen grossen Er- schreckliche Lasten ohne Sincken und einigen Schaden er-/n a-mmnmm /oder von den Zusätzen/ die man samt ih- trage. Wie dann;u l<avenna alle?nvar. und öffent-/-!?Nu^'ln / und e'w?svon der Erden/weiters an den liehe Gebaue zum Fundament und Grund solche Erlens«wÄPW «-Äm km. Nun >ü zu >„-> -kc„, »ak Pfäle hab.» M„. W->ch-S ->uch «on V«->ig lnSge>der E lenbaum haben will/ daß von seinen Zusätzen / die mein ge^gtw.rd. Dah^r nun mag es geschehen seyn /^-.^aevssantzet werden sollen / alle Zweig und Stecken daß etliche Gelegenheit ge'iommen vorzugeosn / es werde^ip ^r eine^ Dnasrs hoch von der Wurzel an übersich im Wasser endlich gar zu Vtein: weil es nicht faulet undn werden müssen / damit es fast ewig/ als die Harteste Steine/ dauret und bestehet,der szand die neueAeste desto besser wachsen können. Doch will ich hiermit was von den Lcmbus ex z!no. vonSMenmmmn sie auch hierbey dieses/daß neml.chd.e den hultzernenWetz«teinen gesagt mrd / mchtgantzlichÄ,,!! vvn dielen versetzten jungen Baumlem halb im verworffen haben / als welches ich ( daß nemlich / wannNasser oder sumvfiaten Grund stehen müsse/die ma>i dan man Erlen-Holtz in derForm eines Wetzsteins zu^eschnit-obenw wit guter Erde wieder bedecken und ver- ten m Wasser leget / wormnen Hopffen zum brauen abwabreMn-damit sie um so viel eher des fremdenOrts gesotten worden/und hernach im Sand/worein man esn^bn'nmöaien. Es hat aber dieser Baum eine rothe graben muß / drey Jahr liegen lastt / nach bestimmterR nde/'dicke BMer/ und Überaus viel Batzlein oder Zeit ein^echterWetzstein draus werden solle ) si> lang in^tzlein/ wormit man bey uns den kleinen Kindern ein seinem Werth und Unwerth beruhen lasse / biß ich mitPs^-^eranüammverschaffenv^ nächsten / wie mir dann nurnochr. Jahr von derZe-tzukleines g z ^ erwarten übrig ist / die Warheit aus der unbetruglichen
/'lockericbtund wi^useyn : Wie dann die Zweige Erfahrung werde erlernet haben. ^ ^ .aar le ckt'bri-cbig sind / und sich nicht wie anders Holtz §. z. Dieses Holtz dienet auch zu TranAMen/
8,-aen lassen/ das an den Wassern wächset / als die Wei- Schelchen und Fischer-Kähnen oder k.einen Schifle,n ;
d n und dergleichen: sondern sie buchen und springen von dieweil es im Wasser mcht leichtlich zu verderben gewoh-