7yT Des klugen uns Rechts - verständigen Haus - VatterS
chen sich bedienen will /) im Stier und Wassermann ge- Albern/Espen/Tamariöken/ Weide»/ ?c. gern einen wa!«schehen. Wann man nun hierzu die Grube zubereiten sengten Grund haben wollen / und daß sie zwar durchwill/die doch zum wenigsten ein/oder anderthalbEllen tieff die Samen können fortgebracht werden'/ allein daß siesoll seyn / so ist rathsam / daß maik den ausgegrabenen nie leichter und besser gerathen/ als wo man schöne und ge-Sand nicht allen untereinanderwerffe / sondern es ist bes- rade Acste/die ohngefehr etliche 8. Schuh lang sind / von
ser/man lege die beste Erden/die zum tragen die tauglichste den gewachsenen Bäumen abhauet / und selbige in dasscheinet/besonders/und dieanderesandichte und leimichte vorher mir einem grossen Löffel aufgegrabene Loch / so 2.
Erden auch zur Seiten allein / damit man nachmahls sel- Schuh tieffsoll seyn/gantz und gar stecket/und hernach mit
bige desto besser wieder anwenden könne : Dann Erden wohl verwahret.
so kan man die beste m>ö femeste Erden allein um die Wur- §. F. Endlich wird der jenige / der einen neuen Waldtzeln legen/und hingegen die schlechte oben daraufschütten; auf solche Weise anlegen will/ nicht übel thun/ wo er unterwelche guteOrdnung deneVäumen um ein merckliches im dieEichen Eschen/Buchen/Föhren/Tannen/Fiechten/Lin-wachsen hclsser. wird. Sonsten hat die Erfahrung diese den/:c. und dergleichen wilde Baume/ Birn/Aepffel/Kir-2. Reguln an dse Hand gegeben: daß Eichenholtz gerne in schen / Pflaumen und Pftrsm Bäume menget / dieweil soeinen lettichten oder leinnchten Grund wachse/der mit dem wohl die Vogel als das Wild hiermit hingelocket und ge-groben Sand vermischet roordemDie Buchen aber wach- wohnet werden. Doch was das Wild betrifft / wird manftn am geradesten im klaren Letten oder Leimen / da oben seineVergnügung im andern Theil dieses Wercks finden,auf die Erde schwärtzlicht ist. Im übrigen aber ist wo zu
mercken/daß die beyde Gattungen der Baume/wo sie im 5 INMtl'MMaMMertzen , oder auch sonsten zu gelegener Zeit einer halben
Ellen hoch geschnaitelt werden/ desto höherund hurtiger zu ^6 Lap. 4. k. §. 4.wachsen pflegen. Hierzu hilfst auch / wo man sie im Ver- ^setzen nicht zu lang läst / sondern was sie über 8. oder 9. MRFEil m diesen beyden Stellen von dem Eichen /Schuh haben/genau oben abhauet/doch daß man nur sol- MsM und den daran wachsenden Eicheln gedacht wird/ches von der Mitternachtigen Seiten her thue: damit die als entstehet die Frag: Ob selbige dem ForstHitzeder Sonnen dem behauenen Stamm nicht Scha-- ode» dem «L^genthums^enn zustehen? Bey welcherden bringen könne.Sonsten kan dieses auch zur Nachricht Frag vor allenDingen zu sehen ist/ob zwischen beyden keinedienen / daß man denen Trag-Eichen und Buchen einen londerbahre Vertrage dißsalls aufgerichtet worden /grossen geraumen Platz einräumen müsse wo nicht so wer- Dann so dieses ware/müste man sich nach denselben billichden sie alle/ genau neben ihnen stehenden/Baume am reguliren. Wann aber keine sonderbahre Vertrage vorsWachs undÄufnahm um ein merckliches hindern.Dahero banden / müste man sich nach der Gewonheit eines jedendann auch öffters deßwegen die Trag - Eichen an dieWie- Orthes richten/als nach welcher jezuweilen die Eicheln densen und auf die Aenger gesetzetwerden. Forst-jezuweilen aber den Eygenrhumcherm zugeeignet§. 6. Die Tannen und Fichten / soll man wo sie 2.0, werden. Von welcher Gewonheit/ die in vielen Orthenderaufdas höchste?. Jahr im Feld gestanden/ohne Ver- Teutschlands anzutreffen / zu sehen 2.0.68-n. i.sezug versetzen; dieweil sie / wo sie noch jung und klein sind/ 2. k klock. 6e >Lrsr. 1^. 2. csp. 2. n. 48. Wann aberdesto eher bekommen und hervor kommen. Sie wachsen auch aus der Gewonbeit nichts gewisses zunehmen / müstean einem lettichten feuchten Boden lieber / dann änderst- man dißsalls billich den gemeinen geschriebenen Kayserli-wo. Die Zeit dieses Versetzens wird ausden Mertzen von chen Rechten in Kseriren / und diese Früchte dem Grundden meinsten gestellet/wo man sie etwann genau zusammen und Eygenthumshenn / als einen Theil des Grund undgesetzet hat/und man verspüret/ daß sie gar zu dick werden/ Bodens scrriduiren und zueignen/ srg. 1.9. /. 1 ff. s6 ex>so ist"der beste Rath / man schneide die unförmlichsten ab/ Kibcn6 Lc l un.ff. 6e glzu6. leg. Lonlenz.kiockcir.eai?.lasse die andern/so etwas schöner sind/stehen; doch so / daß 2. n. 48. k ?ecr. lricler. Xlin6an. I^id. 2.6e manctar. c -,p.nicht mehr Stammlein überbleiben/als neben einander in 4 r. § 2. l>iec non. B5>'erl. Forste Ordn. --rc. Undeiner rechten vernünfftigen Entfernung aufschiessen kön- obgleich einige von denen Rechtslehrern insonderheit abernen. Dann wer dieses nicht thun wolte/sondern sie so dick ^»>1. cir. Obs. 68.N. 1. Sc 4. V^ebner.Obs. prÄÄ.voc.untereinander aufwachsen liesse / der würde letzlich sehen/ Forst^Recht. ver8. ffuÄuz S/lve. Lesol6. in rket. pr.daß eines das andere todten understicken / und keineset- voc. Forst, ver«. das wild Obs. k Lrrel. 6s ^ciri»6i<A.was besonders werden würde-Was obenher in dem 2.§.n. inkcr. l.ik.2. csp. 34. Oks. 4. darvor halten / dasso-11. von dem Stützen und Verschneiden der jungen Bau- thaneFrucht demJagd-und Forst-Herm um deßwillen zuwen erinnert worden das gehet bey Tannen und Fischten s6ju6iciren/ weilen / wann solche dem Mrldprer entzogennimmermehr an. Dahero muß man sie darvor verwah- würden / selbiges aus Mangel der Nahrung endlich garren; wo es ohnversehens geschehen solte/so würden sie nach sterben/und also die Wildfuhr gantzvervset werden müste/außgelcmffenem Hartz / das sie als ihren Safft in sich ha- da zumahlen in den Rechten versehen/daß wann jemandenben/entweder verderben oder doch um ein guteSStück am eine gewisse Gerechtigkeit eingeräumet / demselben auchWachsthum gehindert werden.So kan man anch mit den alles das jenige zugleich mit erlaubt worden seye / ohnejuMn Tannen und Fiechten verfahren / die von sich selbst welches sothane Gerechtigkeit nicht exerciret werden kan/in den Wäldern aufgewachsen sind / wo man die zu verse- 1. i./.i.ff. ü ulu lr. per.l. z.§.z.ff.6e8.?. K..KI. 2. ff.ken willens ist. Und so kan man auch mit den Föhren um- cie )uris6i6t. So mag doch diesen eingelencken um deß-gehen. Nurmdcmsind sie unterschieden/daß sie aufgro- willen nicht Beyfall gegeben werden/ theils weil das Ia-ben sandichtem dürren Boden am liebsten stehen/und hur- gen auch aufdem allerunfruchtbahrsten Grund und Bo^tiger und schneller auchwachsen. Man kan auch die vor den / wo gar keine Mästung anzutreffen / beschehen kan/sich im Wald aufgegangene junge Föhren auf solche Art theils weilen das Lateinische Wort 6!sns alle ss-ucht inversetzen. sich begreiffet/ 6.1. un.§. 1. ff. 6? k>sn6. Ie^, wohl folglich§.7.WaS die übrigeBäume betrifft/so kan man mit sol- der EygenthumSber: durch die Jag und Forstgerechtig-chen /nach den allgemeinen Reguln/so ich vor an die Hand keitaller Nutzbarkeit/ so er aus seinen Waldungen zu ge-gegeben/umgehen. Nur ist zumerckm/ daß Erlen/Felber/ messen/beraubtt würde. Vi6.Xjincian.ci.cap. 41. §.2.
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