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Francisci Philippi Florini ... Oeconomus prudens et legalis oder allgemeiner, klug- und rechts-verständiger Haus-Vatter : bestehend in 9 Büchern
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682 Des klugen und Rechts - verständigen Haus - VatterS

njcht eher zu gemessen / dann in folgenden Frühling: muß mitein wenig daran gebliebenen/jedoch aber denenzärte-mittaten undBegiessen des Sommers wohl gewartet sten Blatlein/mitOelund Essig genossen/auch von vie-werden. Viel pflegen den Saamen vorhero einzuweichen; len warm gekocht. Wachset fast wie Peperle-Salat vieldamit er desto eher treibe. Dieses Kraut siehet fast aus von sich selbst/ auf schattichten und feuchten Aengern undwie Körbel; so bald es eines Fingers lang aus der Erden Wiesen. So es aber in den Garten einmal gesaet wird/kommet / muß die Wurzel ausgegraben werden / die von so besamet es sich hernach selbst. Was man im Sommerder Färb auswendig etwas dunckel / inwendig aber weiß gemessen will / wird im Frühlinawas man aber ehe ge-sich befindet. So bald das Kraut davon/ in den Saamen dencket zu haben / im Herbst gesaet- Wann sich die Blat,schiesset/wird die Wurtzel hart und ungeschlacht/ist also/ teraufder Erden niedrig herum legen/so ist esZeitdiefel-wie in andern Wurtzel - Gewachsen/undienlich zu genief- bigen auszugraben und zu verspeisen; lasset man es abersen. Wann der Saame bis um die Fasten hin / da er im langer anstehen? so wird dieWurzel hart und ungeschlachtEnde des^unii gesaet worden/ zu einem kleinen Rüblein zur Speise. Der Saame davon ist so klein/daß erfastworden / so sticht mans samt dem Kraut aus / säubert die für den kleinesten zu rechnen / ist von Färb schwarz / undRüblein von ihrer Schwarze / brühet es entweder mit muß / so bald er sich in denen Hülßlein zeiget / in acht ge-dem Kraut an /oder nimmt sie roh/und issetesmithöch- nommen werden / daß mannemlich dieWurzel ausgra»ster Annehmlichkeit in Qel und gewürtztem Essig. bet / und diesellnge aufhanget / damit der Saame aufge-§. 4. Rapunzeln / Französisch keponce perlt sind fangen werden könne: Dann so dieses nicht geschiehet/auch eine nutzliche Salat-Speise/ und wird die Wurzel zerreisset er sich/und kommet gerne um.

Das XXI. Kapitel.

Von Zwiebeln/KnoblauZ/ Erd-3epfeln/ Tartusseln.

^sNNhalt. Winter über / Und nachdem der Frost vorbey / verpflaNs

... ^ ^ . l«- .^4.^5,..-^'..«« ..«5 m-n. Zel man sie in eine gute Erde Reihen-weis/ziemlich tief/

mdst A^ kl-z-?gm.» >u mdkints ha^enSchuh«br-il« WaMim

erkennen - Wie vielerley Gattungen und Arten es gebe/ und die Stengel halbzettlg / und der Saame begM-

von derselben Eigenschafft: Wie man von denselben <?aa- Net schwarz ZU werden / so schneidet man den mittelsten

men bekommen mSge. h. 2^ Des Knoblauchs Nutzbarkeit, Stengel ab / lassei denselben an der Sonne trocken wer-

KN! D» K - A-> N°s.tt: "ASüS dm, st-w »b-r..w°« dar.m.« / daß Sa->m-

Einlegunq und Wartung . Oeßglelchen auch der Tartuffeln fallen möge. Nürnberger und Bamberger/ welche

Nutzbarkett/Saung und Wartung. Meister sind die Zwiebeln zu bauen / daß auch von dannen

sehr viel Zwiebel - SaaMen in Mofcau verführet wird/5 ^ gehen so damit Um: Man säet den frischen Samen mein^Nter denen bisher erzehlten Wurtzel-Ge- reines Feld nicht gar dick. Im Frühling bey abnehmen-wachsen / ist auch denen Zwiebeln ein Platz den Mond. Im ersten Jahr lasset man sie wachsen / biseinzuräumen / gestalten dieselbige so wohl die Schlotten gelblicht werden. Fallen sie nicht selber um;in der Kuchen / als Apothecken dienlich/ so bieget Man die Schlotten nieder / und lasset sie so ver-und müssen sie eine gute / mürbe/ fette welcken ; nach etlichen Tagen werden sie ausgegraben/und wohlgedungte Erden haben/ auch bey etwas weniges an die Sonnen geleget / und zu künsstigenabnehmenden Mond und zwar im Mertz oder April gantz Steck-Zwiebeln (man kan auch viel / wie sie noch so kleindünne gesäet werden; wann nun der Saame ein wenig sind / in der Küche anwenden ) ausgehoben. Das andereerstarcket / ist ihm das Versetzen überaus nützlich/ wofern Jahr stecket man gedachte Steck-Zwiebeln ziemlich weitnur dieses in acht genommen wird/daß er ziemlich feucht/ voneinander in gleichen Grund/und nachwm aus dem-und wenigst einer guten Hand breit voneinander/in eine selben rechte Koch-Swiebeln worden/wird mit demselben/nicht geringere/ sondern eben so gute Erde gebracht wer- wie oben gemeldet/gleicher Gestalt verfahren/die Schlot-de/ dann dieses um ein merckliches der Zwiebeln Vergrös-- ten / damit sie desto ehe schwelcken / niedergebogen / sieserung befördert. Solte das Kraut gar zu starck aufschies- ausgegraben / etwan ein oder zween Tag an die Sonnensen / so muß man es entweder weg thun / oder unter sich geleget / und hernach an trocknen Orten / da ihnen immit Füssen tretten / damit der Sasst davon sich desto eher Winter die Gesrost nicht schaden 5an / aufbehalten,in die Wurtzel ziehe. Sie werden gar ungleich zeitig / wes- So aber jemand Saamen verlanget zu bauen / mußwegen sie zu unterschiedenen Zeiten müssen ausgenommen er nicht die Steck-Zwiebel in Saamen schiessen lassen/und eingesammlet werden; Die Zeitigung erkennet man dann der Saame/ wann sie gleich in die Köpf schiessen/daran/wann die Blätter anfangen welck zu werden/und nicht recht vollkommen wird/sondern zwiejährigeZwie-die Zwiebel sich aus der Erden zeiget / da man dann die beln wieder einlegen / und wann er spüret / daß er beginneausgenommene von ihren Zaßern und Wurtzelnsaubern/ schwarz zu werden / selbigen abschneiden und einsammle»/und hernach an die Luft hangen kan / bis das Kraut und auch wohl für denen Mausen/ als welche diesem Saamendie Blatter ganz abdörren / und die Zwiebel wohl aus- nachstreben / verwahren. Wer aber nicht selber Saa-trocknen. Man halt dafür / wann diefes im Vollmond men bauen will / und doch frischen Saamen (weilen dergeschiehet / daß es denen Zwiebeln angenehmer und dien- alteZwiebel Saamen nicht gern aufgehet) begehret/ derlicher feye. Sie werden eingetheilet in längltcht und kan selbigen nicht besser probiren / als wann er" davon et-runde: rothgelb und rveisse / dür? und grüne; Wor- was in ein warm Wasser wirffet / keimet er / so ist er gut/bey zu mercken / daß die langlichten starcker und scharffer keimet er nickt / so ist er alt und untüglich.als die runden; die rothgelben schärffer als die weissen/ §. 2. Mit denen Zwiebeln kommet auchund die dürren herber als die grünen sind. Zu dem Saa- lauÄ> überein / welcher mit gekochten und gebratenenmen sondert man die grössestenZwiebeln aus/ darunter Speisen/sonderlich bey denen Schöps<Keulen/auch wohldiezweyjahrigen die besten seyn sollen / verwahret sie den von etlichen rohe für das poöagrs im Neumond gegessen

wird/