Viertes Buch. ^
Essig / damit,hm die Scharfe und Underblichkeit ein we- des Essen sind/ und in der K ^
mg vergehe/ zueine^Sal,en gemacht/ Undan statt einer brauchet werden «Lrstllä? 5an
Bunck- b«) d-'m So»!-,, Mbmuche. werd»! km. Er chm 7 °d? a»"n m B?n«
wird im Gatten an em feuchtes Ort / wo er nicht viel bin- 5ürs andere / kan ^ bereiten:
dert/eingeleget / und hat keiner sonderlichen Wartung sind / aus einem ae>^ halbmmb gekocht
vonnöthen. Seine Vermehrung geschiehet bloß von dem dachen - lind endlich dritt^Ä- ^ ^ Burtec
d»Wmz°l/ da da '°^.b gchNwL nd -1u
nemiich solche dermassen in Stuck em verschnittenM »u,,, c^l ^ ^/>g/ Oelund
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Rothlauf^a P ihn^ Stunden damit geholssen^ nicht abgehen w?^ e?schon in1)le^ 4 ^ ^ dieses find auch denen Wurzel Gewachsen set: angesehen hierdurch das^t?ai-s><?tk„ni lch^f^
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^ Das XX. Kapitel.
BoN dco^onera, Pclsiiiinck/ Seieri/ Lulbo csitgno, oder Venerl.
Salat und Rapunzeln.
genschafft. deßgic-chenauch deSPast.uacks. ^ 2. Nuzbar. ^^6 ein ^alat Mit Oel
kett und Gebrauch des Erlen / dessen Aussäu- g/ Eigen» ^ ^->n3 ab>ondtrlich m WiNter-Zeit genoffen wird!
schasst und Wartunq. §.z. Gebrauch und Nulzda keir des -^a>1 kocht ihn auch warm gleich wie den V^t-rl.'
Ncpcrl>Sa^.t6/ dessen Beichrechung/Ai-ssäung und War- Sae-Zeit ist gar früh/und Zwar in 5eb' U2--in
wng. h. 4. D-r Raouuzun Nu;darke.r / Auö,a..ng und sich eröffnet Er ^ ^^
Wattung; Item/was bey dem Saamen jubevdaazten. /, . ^lsoltett einwohl-gedungtes Uttd
§. l. er Mit sechs oder etlichen mehr
^.Nter denen Wurzel - Gewächsen ist auch thut/so versetzet man ihn Reyhe-w^
8L0l?oneraanzutreffen/welches eine gu- ^ / ^^^"ach und nach die Grüblein wohl mit Er,
ro und gesunde/ zur Speiß und Arzeney sl ^asHcrtzfchoß / so wird die Wurßel davon
dienliche Wurzel ist. Zur Speiße dienet Nidrigeiis^iiiuß^er wohl begossen / und
sie / wann man das ausscrjie sauber ab- ^ ^ ^ Säen und Versetzen aber
schabet/ hernach im Wasser überbrühet/ Zm spaten Herbst
und dann warm über Fleisch und Hüner kochet/wird auch 5 " ausgegraben / und entwe-
kattmir Oel und EM zum Salatgenossen / und zur Arze- ^ ' ^ "" Heller verwahret/ auch
neymil Zucker eingemacht. Ihre ^ae-Zeit ist im Früh- ^ ^ /. M'' ^ ^ dauret er wohl den Winter
ting, und geschiehet Reyhen-weis m em wohlgedungtes ' ^ ^r mit Brettern und Mist
Erdreich: Will man aber im Frühling die,elbige genies- ^Kalte nicht gar zu siarck
sen/somußsiemAnfangdesHerbsts/undzwar jederzeit gen möge.
im abnehmenden Mond gesaet werden. Die Wurzel blei- ^ ' Ä^t^perie-Salat/ oder
bet den ganzen Winter in der Erden/dauret etliche Jahr/ > ^ "utzlichesKuchen-Kraut/ des-
und wird/ ob sie schon Saamen traget / immer gröl,er; sie / andere / entweder warm über
wachset nicht seit aus und in die Zacken und viel Gesa,er; ^ jch mit Osl und Essig/ genossen
wann er sandigten / roglen und tiefen Grund hat / hat ^^5" Dmgen m der Apothecken dienlich
Viesesfalls allerdings Peterleins Art. Pasimack ist wieeuÄa ^ ^^sseebenmaßig eine gute Speise in die Kuchen / indem
es über allerley KG zugerichtet wird / und dasselbi- volm weissen Marcks / rubicht/
ge Wohlgeschmack! zu essen macht. Muß eine von allen ^ ^ lieblichen Geschmacks wie Casta-
Steinen woblgereinigte/ zugleich auch mit alt verfaulten ^ Der Stengel schießt am
Mist gedüngte/ Erde haben. Die <sae Zeit ist im Früh- ^ ^ ^ bringet
ling / der Saamen muß etwas dick / weil er vielen Zusal- b^une Saame
len unterworffen/ gesaet/ auch;utrockener Sommers- ummclub>il,ch/ hat emenangenehmen
5?eitfleWg begossen werden. Jedoch bleibet er über Win- f ^ ^^lnack. Äieses Gewächs wachset gern
ter! o^ 7^5!^ diesen von sich selbst/'wA?
zel gleichet sich denen Rüben / ohne daß sie an Farbe weiß/ ^ ^ 'U bekommen / wird es auch in die Gar-
am Geftl)mack aber süßlich: sich befindet. ten gesaet/ und zwar gemeiniglich umIohannis/ ist aber
Leleri wird auch Uliter die Kuchen-Speisen gerech- ^ ^ ^ nicht