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Francisci Philippi Florini ... Oeconomus prudens et legalis oder allgemeiner, klug- und rechts-verständiger Haus-Vatter : bestehend in 9 Büchern
Entstehung
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667
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Viertes Buch. ^ ^6-7

auch das EigenrhumeinesGewächses überkommen/wann de Pflantze mit gutem Glauben s-.n-m -.j

er selbiges in seinen Garten versetzet/ wofern nur solches bet / hiervon befreyet/ da6 e>- Ä-

ebenfalls mitgutem Glauben beschießet / dann / wann er thanerPflantzen oder Gewächs m

w,ss«u.ichMst-mbdS-wäch«ms.iumGur.-us-tz.,, W«ch°ur»°rb°°u

so macht er selbiges zwar natürlicher Wels jeyn eigen / c /. ^. rir. cie l(. o. rk 4). n' 7 ^loc-mer c I n

allein es kan der vorige Herr dasselblge wieder zurucksor- 66. in kn. Vi6. nocsr. scj § ? ^ ^

dern/alswanncs noch nicht gewurtzelt hätte / v.l. .§. nocar.a-lL.-c).^ ?ib -

z. /xV. l..,. L. evcl. l^ocam. »6 §. z 2. n. 66. /. 6e gg. 0 s»co. kc °

K.0. Übrigens aber wird derjenige/ welcher einefremb-

Daö XI. Capitel.

Bon Iüten/ Stutzen und BesHneiden; Itcin vom Saamm

abnehmen.

dui innen »atet. So sollen auch die Beetlein weder zu

5 .1. Das IStcn ist weqen des Unkrauts hächst. nothwendig; eng/noch zu breit gemacht werden: Sonst wird man stcli

Von dessen Art und We>6 hier gehandelt wird. Jk.m ftlbsten verhindern/ dakman mit

vo..derZell/zuwclchcriolcheArbeitfürjunehme.i.§.z.Das vapman Mit oen HqndeN Nicht dar,

Stutzen und Beschneiden geschiehet theils zur Beförderung »" l uii.

der Fruchtbarkeit; theils zur Zierde; Pcederseits ist die be- voraus ferner auch dieses fließet / daß diese

queme Zeit IN Acht zu nehmen. 5. 4. Wie die Abnehmunq Arbeit / weder be» gar zu heissen / noch aar m kalten / we-

desSaamenszu verrichten/ und zu welcher Zeit. H. ;.Die der ben aar >» n.iss.>,i/ »,»,-!' ... n >ve-

U-s.ch...-uS-u° .6^

§. I. .. »ondes-Licht in)t zu nehmen: allermassen dieses viel-

^ ^ l. ^ ^ ^ lm abnehmenden als wachsenden Mond verricklet

viel das BeMssen vorbedeuteter mast werde.» muß; wo man anders nicht haben mll / da^

sen Zur Gedeylichke- der Gewächse be»- Unkraut nur desto mehr zunehmen / und läuffia-rwack

ttug--N°«,-I>,iuuckMms«bm dasI.- sm.M, W-ei^h.i^SomWZ^'S

tt / Sttchm m>d Bcschnndm «mm«. ^ l->b!>«' im «chk ^ um> b-fördc/r!>« umm G-wuch!

'«MSÜ5S «-!. Dann «Mi das Uukrum sich u>s- Nutzmund Kmffttgu -Ulchn mu d>-gu m um ?dm>

Miue»chaussl^r/a « -asgut- G-wuchs- Schutt«, uuvOl-duchd-s Uukmu« -u Är Fit a«

einsindet/welches dann/»viev^ wilden Biene den emhei- bequem und sicher stehen. Weil man auch bi'/me.Än b^/

mi,ch-und fleitilgen das Honig/dem gut-artigen Gewach- ungesunde und giffcige Krauter in denen Gär'ten antiM

den^affremzichet: Weil d.e guten Gewächse unter als soll man sie gleich nach den, Winrer-so bald man-ve

dem Obdach des Unkrauts eme ,o verdrußl.che Besch.r- Erde komen k m/erstlich untergraben/und hernach/wöser

mung haben/ dah ihnen ^ufft und ^onne/und mit beyden man sie besäen will / zum and ernmal u.iiarab'n/^^^

a!>°NahruNl,..m°gmM!>»ll-«i.b.nb.u°mm«,n>»^ nich.sduwuichnq, uidiu d Zd

A,s mutz «u ümsiM Gurlu.r dusguutz-Juk Sm^a- mm,,a«Mmfd'm»,ch

hin bemuher seyn / wie er dasselbige/durch fle.ssiges Jäten doch muß man seine Bemühung in Aus. ottuna die?r

dei-mat>en ausrotte/ dam.t es das gute Gewächs nicht Feinde des guten Gewächses auch ,n denen GänaenÄ

mit verdrängen möge. Und zwar soll er es alleze-r mit sparen. Am besten gehet dieses an diesen ^rte,^n?t!

der Wurtzel / biß aus die kleinste Merlein herauslesen: ten / wann man mir scharffen Freden ^arüb!'r henst/ und

Duummmch, m-»r uuchwuch.-u k°,,^ Gl-ichw,- d«!

manud-r ,m uus,atmcb«n°l->chidus »ö,k lass«,/ a!s M.u, kus >>«.,»/ ».« Mu>,«I an dcr ^ . ' ^

Mutevcrttlq«,kan!Mowudmd,.semSckckhuupc- schmi-t,uufdi-Mi/>Drtew«ffm/uud i^Duüuuua,

ftchlich erforderr/daßdieiemge/welche nntdem aus/aten verfaulen lassen. zu^ungung/

umgeben wollen / das Kram von dem ^ §.z. Zu dem Jäten gehöret auch das stützen und

umtt',chciden-wissen : Damit sie nicht dem Hausvatter Beichneiden/ welches theils zur Beförderun-7der

mehr Schaden als Nutzen mittels ihrer Arbeit verursa- barkeit/ theils aber auch zur Ze^e ge^^^^

chen. Wie dann m diesem Gedränge gar offt die »ungen man denen Menschen die Haare vom Haupt zu d^m Ende

Machen zugleich mit ausger.jjen/umgesiojftn oder ver- beschneidet / daß sie keinen unförmlichen Strobelkovf/

lctzetwerden. Jmmassen emem Gärtner selbst offcers ausdem dasHaar fe.n w.ld ausgeschobert li^er/ b kom

wiedttschret/ daßd.ePflantzen durch das ausjaten des men/und dadurch Nicht nurveri.nstaltet/sondernauck/

UnkramsMigelt / oder rogel gemacht werden/ furnem- bey verhaltener Austufftung/ungesund werden Ts

l.ch wann das Unkraut fest und t.eff und in der Erde sie- wird an den Rosen / Rauten «Veralt

cket/ als wird er solche Pflantzen alsobalden wieder sansst da.nit sie nicht allein dicker wachsen / sondern a> ch d sto

und sachte einzudrucken / zugleich aber auch die aufge- ehezeitigen/und einen desto lieblichern Geschin wk bekom^

worffene Erdenmder Hand / oder mit einen» Hauelein men mögen. Dieses aber vfleqet man a de^ ^a -fen

wieder zuzuebnen/ mzwWen aber auch auf das Erdreich Geländern und am Buchs-Ba^

achtzugebenwissen/ daß es weder zu hart und trocken- Wort erwas deutlicher - S^en und B-schm

noch auch apnnaß eye; Gestalten er aus dem ersten die gemeiniglich für eins / und geschiehet an denen A

Wurtzel mchtwohl herausbringen / m dem andern aber sehen / Krautern und Stauden Gewächse" - Beschnat«

viel gute Erden/ ,a wohl auch zugleich die Pflantzen leicht- ten aber wird von denen Bäumen aesagt. Im vorh 'rae,

lieh mit herausziehen / und sich also mehr Schaden als henden z. Capitel dieses vierten ^uchs 2. pzrZLrgpko.

?t Utzen fchafsen wil d. Darum mujsm die Pflantzen und haben wir die Heck Schere / Buchs und Hecken m be^

Gewächse vorher wohl erstarcket seyn / ehe der Gärtner schneiden beschrieben/welche hier gebraucht werden muß

Pppp 2 Wiswol