Viertes Buch. 66?
^dergleichen machet/ l. r. §. z. K7. ff. 6. i. desgleich^ '
AlltNetuUtlÄkt!. Garten-Better oder Felder ohne qem ck'-"tM" " ^ te Wasser-Furchen nicht können besäet oder gebaue? wer-^ci ^.ap. 9. ^ s. ff. lj. c.) in diesen und andern beratet-M ein jeder in seinem Garten / und solchergestalt chen Fallen ist einem unve, wehret / Graben / Furchen/MA aus seinem Grund und BodeNnach Belieben säen oder etwas anders dergleichen zu machen / obgleich dem^ö^dörssen/ ist ein ausgemachte Sache / v. I. 21. L. Nachbar einiger Überlast und Schade entstünde; cicl. II.man6. sogar/daß derjenige/ welcher einem solches verbie- V.L./.ä. I-ib. z9.rir.z.rk.z.8e4.«?L«zepoji.cieZ p.k(.« then will/deswegen Spione injuriarum belanget werden c»p. 17. Gleichergestalt wird auch Jemanden die Freyekan/v.l. injurisi-um aÄio. I Z. §.ult ff.6einjur. ^66. macht in seinem Garten zusaen oder zu pflantzen :c. be-Lcxpoll. «je 8. l>.«.. csp. 18. n. I. Wofern nur solches nommen/ wann hierdurch des Nachbarn Gerechtigkeit/dem Nachbarn nicht zum Überlast/Nachtheil oder Scha- die demselben vielleicht in einem solchen Garten zukommt/den gereichet / immassen dißfalls sothane Freyheit wohl gekrancket wird; als zum Beyspiel/ wann jemand dasin etwas eingeschrencket werden kan. Welchem Zufolge Wasser durch seines Nachbarn Garten / in seinen ->ar-dann keiner so leicht befugt ist/ von neuen Graben/ Für- tenzu leiten berechtiget wäre/in diesem Fall kan der Nach-chen/ Berge/Bühel oder dergleichen;» machen? dadurch bar in hlck-m seinen Garten / auch Saens oder M in-der gewöhnliche Lauff des Wassers verändert/ und sol- tzens wegen keinen Graben / Gruben oder etwas anderschergestalt die Früchte / Saamen oder anders über, dergleichen machen/dadurch das Wasser verderbet / undschwemmet/verstreuet und schadhasst werden könten/ die Vl?afserleicungs Gerechtigkeit / gekrancket wird/l. i.§. i.ö! 4. !k. 6esqu. Le sq. pjuv.arc.i. z.§. s. vers.il! v .I. i. §. l.sbeo pursc. ^7. tf. äe »qu gucir. zn6.luo.tk. li lerv. vinrj. Reform, der Stadt VOorms lud. LoLpoll. cZeZ.p.^.csp. 18.N. 2. Woraus dann abzu-s.psrr .4 »eir .22.§. Es mag aber ein jeder !c. Wann nehmen / daß die Eingangs--gemeldte freye macht aufaber dasWasservonNatur schadet/v. !.i. §. 1. !n t. 8e§. unterschiedliche Weis limiuret und eingeschrencket wer-!O.K.6e acju.öc»czu.pIuv.src. (welchesgeschiehet/wann den könne. 6>b aber jemand auch auf einen fremb^von einem erhabenen Grund und Boden / in einem kahl- den Grund und Boden säen/ und Hernachmahls derhängigen/ daß Wasser abschlösset / in Erwegung/ die nie- »on solchem Saamen hervor gebrachten Früchtedere Gärten und Felder allezeit die Beschwernuß haben/ sich anmaflcn könne ? solches haben wir be^ demdaß das von oben herabfliessende Wasser zu denselben X. und XI. Cap. des dritten Vuchs / nebst andernhmunlerfthiesset/ t. r §-14- ^ s- 22. Sl 2?. if. äe squ. Le 5»m Gaamc« behongen Stößen mit mehrcrn ab/squ.piuv. arc. Ferner/wann jemand seinen Garten gehandelt.
oder Felder m nothwendigen Bau zu erhalte / etwas " ' ' :.
DaöX.Zapitel»
Bon dem Umsetzen/ Pflantzen und Begiessen.
§.2. Bey diesem Umsetzen nun hat ein kluger Gärt-ner theils auf die Art und VOeise/ theils auch auf dieZeit zu sehen: Die Are und Weise des Umsetzens be-treffend geschieht dasselbige gemeiniglich mit einem S>'tz-holtz/ mit welchem in dem Beetlein eineGrubegemacht/dieselbe mit der Pflantzen besetzet/ und nachaehends mitbeyden Handen zugedrücket wird; Das Einsetzen derPflantzen selbst aber geschiehet gemeiniglich etwas tieffer/als ste vorhero gestanden / und werden die Wurtzeln vondenen überflüssigenZasern mit einem sebarssen Messer ge-reiniget. Und gleichwie es nicht nützlich ist / die Samenzu vermischen: Also kan es auch nicht voi traglich seyn /wann man allerhand Krauter an einen Orr pssantzet undversetzet/ so / daßWurtzel/ Kräuter und Fruchte durch-einander wachsen : Daher einem jeden Gärtner zu ra-then / daß er jedwedem seinen sonderbahren Platz undStelle einräume. Weiln es aber ohnmöglich ist/ daß dieWurtzeln alsobald die neue Erden anfassen / und dadurchihre Pflantzen belebend machen/ weswegen auch diese vonAnfang gantz matt und ohnmachtig aussehen; Als willhauptsachlich vonnothen seyn/ daß sie vom Anfang etlicheTag her mit einem Deckel von Stroh-und Hafner-Er-den von denen heissen Sonnen-Strahlen beschattet/ undmit fieissigerBesprengung/ damit sich die Wurtzel destoeher mit dem Grund vereinige/ erquicket/ darneben auchbey der kühlen Nacht-Lusst offen gelassen werden / bßsiesich wieder aufzurichten / und zum Wachsthum zugreissenanfangen.
§. z. Die Zeit des Umhtzens '.mdPffantzens betref-fend / so kan zwar dasselbige fast alle Monath durch / nachPppp Art
Jnnhalt.
h.«. Welche Pflantzen des Umsetzens bedürffen/ die müssen nichtallzuhart aus ihrer alten Stelle grrucket/ und in einesremb-de Herberge versetzet werden/sondern man muß ihnen in we-nig Ieir lassen / biß sieerstarcket sind- H .2. Die Art desVersetzeiis, und was darbey zu beobachten: h. z. Welchesdie beste Jett zum versetzen seye. §..4. Vom Begiessen / des-sen Art und Weise/ Item von der Zeit desselben.
§-1.
Mdem es aber etliche Gewachsegibt/wel-che des Umsetzens bedörffen / und hiervongebessert weroen; Als wird etwas weni-ges auch von demselben zu melden seyn.Ich habe mit Fleiß gesagt / etliche Ge-wächs / um diejenigen hiervon auözu-schliessen/welche nichtdavon gebessert werden/ denen esderhalbenbesser ist/ wann sie an ihren alten Platzen ver-bleiben. Diejenigen aber/ so von dem Umsetzen gebessertwerden/sind folgende: Nemlich Zwibel/Artischocken/Salat/ Sekri/ Cicori/ rothe Rüben/Kohlkrauter/unddergleichen; Bey welchen / und allen andern dieses zumercken/daß die Pflantzen nicht gar zu zart aus ihrer al-ten Stelle gszucket/ und in eine srembde Herberg versetztwerden müssen/ besonders man muß ihn darum desto bes-ser Zeit lassen/ damit sie ein wenig erstarcken/der Lufft unddes Landes gewöhnen/ und die Verwechslung mit destoweniger Empfindlichkeit gedulten mögen / und dieses ge-het um so viel desto glücklicher von statten'wann dieBeet-lein/ darein sie kommen/mit guter Erd/ und guugfamenDung versehen sind.