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KreutterBuch des Hochberuempten Pedanij Dioscoridis Anazarbei : gründliche und gewisse Beschreibung aller Materien und Gezeugs der Artzney ; in sechs Buecheren verfast
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Bomde dessechstmBuchS.

Das sechste Buch ves pevanij M-

oscondlsAnaZarbel/von dem TödklichcngiM/vnd seinen

nachuolgenden zeychett/wic mann sich vnbesthädigtdausn behüten vnnd bewaren/Vnd so jemandt davon beschädigt wo:dm lst / wie man dem helffen sol/Von der rvätendm Hund biß/ze^chen derselbigen/rndhülffdarwidder/Vondenvo^genden zeichen der gifftigen thier stich vnd biß/vnd wie diese!-bigen zuheilen sind / Aus? der Griechischen vnd L.a-teinisthen sp:achen/gründlich jcycerstmals verceutscht.

TteBomde.

den vougen Nüchern/mein allerge/lebsterAree/ haben wir beschnebM dk«^köstlichen wolriechende Gcwäry/die köstlichen Gel vnd Salben/ die Bäume^vnd jre Früchte/vnd den Gaffe/ Gummi oder ??ar«z / so darauf fleußt. Der-gleichen auch die Thier/das ^onig/tNilch/Schmalkzvnd'Vnschlit/ die RomfrüchevndRochkrentter. JtemdieRreutter/alle'sNinderAryencigeweuchUch/jrewury«lenvnd Safft/Auch allerley U?ein/iLry/vnd N'leraU. ^ZndiftmVÄch aber / welch»das letstewirt sein/dists wercks/rvöUenrvir erzelen vnnd beschreiben/ die trafst vnndrvirckunae des gisfrs/wclchs vns beschädigen kan/vnd der Arycneien die vns darwi-der behülfflich mögen sein. Damit wir aber viel wo:t zumachen/ vnd die lange red«vermeiden/wällenwir solches hiemit anfangen/ Nach dem solche besch:eibunge inlzwef theyl getheilt wirr/als nemlich das e^n/ welche sich für zusthen vnd zu hüten lernet/daMit im ansang keyn giffc nit verbo:gen/ vnd vnwissentlich ingenomen werde/oder wen es heymlich v nd vnuersthens ingegeben woiden ist/das es vnkrefftig sei/ vkknie schaden mäg. Das ander/ welchs eyn weist lernet zu helffen/dencn/die davon be-schädigt werden. Zum ersten wällen wir aber schmben die weist sich zuhücen vnd vo:zusehe/welchs der alten etliche vermeyne haben/überaus schwerlich zustin/ derhalbZdaseelich des gemutv sind/jenmndt gl stc z ik geben/also heimlich vndlistiich wissennach zustellen/daß sie auch den aller ersarncsten vnd sArsichtigstenbctricge»? können»Den die gifft/welche bitter sind / vermischen sie mit süfsen dingen / vndbenemenjnendamit seine bitterkeyt. Die stincrend sind/vermischm siemic wolriechenden stucken/vnd benemen denen damit jren gstanck/odervermischen sievnder den gezeug oderAtymeien/die in sunderhoft den blesthafftenvnd krancken zuhelffcn / ingegeben werd?/alsda ist der wermut/dao kraut Tragoriganum/Satore^/^sop/TH'xmian/Dost/GtabrvurlZ/Violwury/Vlbergc^Z/odcr so etwas den purgierenden AnZeneien gemeßist.iDdcr sie vermischen die in den getränc?en/als in den harten starcken tVein/in denbiöen so man isset/in suAn Meii?/N1cth/Most/vnd dergleichen/Auch in saffe/in ü.u»stn oder Gerstengemüß/ oder sunst in anderm gemäß/ deren man gervonlich ist zu eststn/Dcrhalben in solcher vermätvgwen »nan sich vo»giffrfechtet/ so! m5aUekunst-reichezübcreydte speist nieidett vnd fliehen/dergleichen auch alle heffiigegsschmec?/vnd sich enthalcen/dere,: die da süß stin/gesalyen oder sawer / Vnd wen man durstig

s

vnd begird gcstttigt ist/fo werden die andern srembden geschmäck nit leichtlich immagenvmbfangen noch gekocht. Die kranckcn vnd b:esthafftm bewaret man leicht-lich daß sie die getränck meiden / welche vnder eym schein die bösen vergiffter anbie,ten/also daß die bicsthaffcen niL-.ats viel von solchmbesthädiae mSaenwerden.Vnd

das ist