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KreutterBuch des Hochberuempten Pedanij Dioscoridis Anazarbei : gründliche und gewisse Beschreibung aller Materien und Gezeugs der Artzney ; in sechs Buecheren verfast
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'pciMiij Diosto.'idls. II

volnwachseU sind/ darnach auch/ wenn sleabnemen / Denn der allein ein kraue,;cc / das erst angefangen hae zuwachstn / der wirde es niche kennen / wann es voln^wachst» /vnnd widerumb / der allem eins volnwachsen gesehen hat/ das wirde c/a uch nicht keiincn/ so es jeye ersl angefangen hat zuwachsen / Denn daran!' geschich ees/ dasdurch die vercttderungcder blettcr/ durch die lenge der stengel /durchderblü---,ueu vnd sarnen grosse/vnd dergleichen andere eigentliche ze^ chen / etliche die sol:ck?evcrenderung der Zxreuttcr nitgesehen haben/jrrei»offt gröblich. Der Vtsächeu hal-ben sind auch jrer etliche welche die kreuter beschrieben haben/ betrogen wo:dcn/ Oe;isiehaben feischlich gehalten/das etliche kreutter als nemlich das gras/ GnechishAgroscis/ zu L.atin Gramcn.DasLünffingcr kraut/ Pentaphyllon Gne.hlschzn '!.atem D.uinczuefolium.'Vnd der Huflattich/ Griechisch Vechion / ;ü Ü.atein Tujsilagogcnent /keyne blüniennach same»: tragen/Derhalben wer sl h offc die treuerer vnddie stcdte da siewachsen/anzuschaweit begeben wird/der wirdt jrer ctnelivol!'on;<ncirverstände vberkonimen/ Das söl n/an auch wissen/ das? vnder den Txreutteren allcvndie weissett nies wouzcln hellebo:us albus/vnnd dieChristwury/^elleborus nigc- ge^»lcnt/ viel jar düchtig/ vnd bei jren krefften sich halten mögen / die anderen aber na chd:eien jaren/ sindt vndüchtig vnd krassclos. Das ist auch zuwiesen/ das die Z^ -cu c-ter welch sZaudlecht wachsen/als nemlich daskraue/welchs aufs'Teutsch lVe!s^>cr'bauende! gencnt mag werden /.Griechisch vn zü Latein Geoccl>as/Dcr Lhamander--lin/ Lhamedris/ Das Ixrauc polium / die Seaubwury?lbroeanun,/Meer als Gecrphium/WermutAbsinchium/Ispe Isopum/ vnd dergleichen andere kreuecer mehr/wenn sie voUersamen finde/ sollen sieabgeb:ochenvnd ingesamlet werden / D,e blü-men aber sollen mgelesenwerden / vo: ehe sie selber abfallen / Die fruchte sollen abge-brochen werden/ weint sie zeitig sind/ Der same wenn er ansengt zutrucknen / ehe denner abfeilet/ Der weis? milch saffc vndder saffr / welcher durch Verwundung der 2xreu--ter vnnd fkauden erns ?fllch ausfleufk/ sollen empfaNJcnwvcdcn / wenn die Vreuceer'oder ftauden/da man sie von nemen soi/volnwachsen sindt. Diewuryelen vnnd dersafst/den man aus den wuryelnzubehalten haben sol / vnnd die rinden der w^ryc!»/sollen aufgegraben werden/wenn die bleceer abfallen/t7?an söl auch die wi»ryeiil vo:hin wol seubcren/ehe denn man fiezucrück'ncn hinlege/vnnd m erucfnen wslr-echcn-den gemachen oder kamern sollen sie gctrücknee werden/ Dann wen sie mit erden oderskaub behängen sinde/ sollen sie mit wasser abgewaschen werden. Die blümen vnndalles was esnen guten geruch von sich glbe/ sollen in L.mdencn Rasten/ die nie seuchcdümpffig sind/ behalten werden/ Der same mag inn papier bcq nemlich gefast behal-ten werden. lVasvnder den Aryneicn feucht/dünne vnnd fl^sigist/ so! in stlb-ren/gläsenen vnd Homeren Aeschirre bewaree werden. Auch sind die gebackenen sreynerc»<harte trüge darzü dienlich vnd bequeme. Vnd die holyenebächsen/vnnd

sonderlich die da aus Vuchsbaum gemache werden. Meichevnd feuchte äugen Arynci / vnnd alle die mie cjslg/welchen szeche/vnd Cederpech beredewerden/sollen in bü-pfferengrfasbewaret werden /das Schmaly vnd tNarck in zü^nenpüchsen.

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