Druckschrift 
2 (1896) Die Choristopetalen. 1
Entstehung
Seite
65
URN (Seite)
  
Einzelbild herunterladen
 

65

wurde. Sie wird gegenwärtig über die ganze Erde in wärmeren Gebieten cultivirt und ist vielfach bereitsverwildert.

Punica Granatum liefert die als Wurmmittel benutzte Cortex Granati, welche von Stämmen undWurzeln gewonnen wird. Als Cortex Granati fructus findet die getrocknete äussere Partie des Pericarpsder als Obst geschätzten Frucht, des Granatapfels, in der Medicin Verwendung.

Erklärung der Abbildungen.

Tafel 70 a.

Fig. A. Ein blühender Zweig nach einem cultivirten Exemplar.

Fig. B. Die Bliithe im Längsschnitte, nach Entfernung derBlumenblätter, 2mal vergrössert: ct. der Frucht-knoten; b. das untere Stockwerk der Fächer; c. dasobere Stockwerk; d. der Griffelgrund; e. der untereangeschwollene Theil desAxenbechers; /. der Griffel;g. der Kelch; h. die Staubgefässe.

Fig. C. u. D. Querschnitt durch das obere und untere Stock-werk der Fächer, 2mal vergrössert.

Fig. JE. Das Staubgefäss von innen, aussen und von derSeite, lOmal vergrössert.

Fig. F. Pollenkörner trocken und im Wasser, 200mal ver-grössert.

Fig. 6. Die Narbe.

Tafel 70 b.

Fig. A. Die Frucht, natürliche Grösse.

Fig. B. u. C. Dieselbe, Längs- und Querschnitt; «.untereScheidewand; b. Höhlung einer unteren Kammer;c. Samenleiste; d. obere Scheidewand.

Fig. D. Samen, natürliche Grösse.

Fig. E. Querschnitt durch den Samen, 80fach vergrössert:a. äussere saftige Schale, b. innere steinharte Schale.

Fig. F. Der Same im Längsschnitt, 3mal vergrössert:c. Würzelchen; d. Keimblätter.

Fig. 6. Derselbe im Querschnitte, 5mal vergrössert.

Berg u. Schmidt, Officinelle Gewächse. IL

9