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4 (1726) Theatrum Horizontostaticum Sive Libellationis, Oder Schau-Platz von Wasser- oder Horizontal-Waagen : lehret nicht nur was eine Horizontal-Linie, und wie vielerley Arthen solche sei, sondern auch mancherley Wasser-Waagen zu machen, auch davon zu urtheilen, welches die besten und sichersten? ; ferner, wie solche füglich und bequem zu gebrauchen, oder damit zu wägen ; alles mit saubern Figuren in acht Kupffer-Platten
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332
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V. Von Wasser-Waagen. ^ad.!

§- 4l.

Wie die Höhe eines Berges, da kein anderer höherer Berg dazwischen, durch

die Waage abzuwägen.

7>/Stt/s/s<siydieHöhedeeBerge6 /?, der Orth/so mit diesen soll verglichen werden,F, dessen Horizontal Linie S e zu erfahren, um wie viel s höher als 6 5 lieger, so fangeteure Messung von s an, stellet eure Stellage mit dem Instrument/ wie es /, zu sehen/ dahm, schla-get untui in die Elde einen kleinen Pfahl meist der Erde glelch, wiebey / setzet aufsolchen emenMaaßst b / F, schraubet die Hülste ^ mit der Waage aufoder ab/bis die Mltte der Di-

opter accurat einen Zoll abschneidet auf / F, welches darzu dienet/ daß ihr nicht in Brüche verfallet; dasMaaß, welches hier 4 Fuß seyn soll/notiret unter den Tittel Zu hoch; hierauf lasset die Ziel Stange c

mit der Scheibe so wett hinaustragen/als ihr die Linie noch deutlich el rennen könnet/ oder eo ftchwegen Höyeo^er Tieffe will thun lassen wird hier bey 6 seyn,sobald als die Ziel Scheibe durchdieDi-opter recht gefasset ist, so lassetmit dem Maaßstab die Höhe bis zur Erde nehmen, alwo auch zuvochero emPfahl, wie gebräuchlich, kan eingeschlagen seyn, daß der Maaßstab aufgesetzet wird, und lasset solches nori-ren,darauffv!ftretnocheir.mahl obVieSchelbenochrlchligstehet; hierauftragcteuer Jnstrnmentin -v»und messet von oben den in die Erde geschlagenen Pfahl, oder von der Platte an, wie wir oben gerathen, die zueurerDlopter,undfolche6wäre>oFuß;danundteqantzeHöhe 6 /? io Fuß war, so bleibet vor die Hö-he der Linie aus der Ziel-Scheibe bis zur Diopter 5 Fuß, dieses 5 notirct unter einen andern Tittel: Zu ticsf;weiter wird die Ztel-Schetbe in ^ getragen, und w lange auftund abgezogen, bis es wieder horizontal ;und ebener Maaßen also verfahren/vnd wird, da man die Waage zu O gesetzet, gefunden, daß die LinieaufderSche »be4Fuß höher stehet/und da aus dieLiniebey Z', findetsichvon ^ bis ?' auch4 Fnß. so auch unter den Tittel Zu tieffgrsetzet, eben wie vorhergehende5 uns 4, thut also 5-4-4- zusammen.-?,htcrvonsuhoch ,so4ist /abgezogen/ble!betL)Fljß /Unoumsovtelist ^ höherals

Ein ander Exempel //Zn- s

DazHügel sind, zu wissen wieviel höherals lieget,'so setzet erstlich die Waa-

ge vist. et noch bey ^ stehet die Waage 4 Fuß zu hoch, wird die Waage in O gebracht,stehet solche z Fuß tieffer als die Linie, also setzet unten Zu ricss;; in Stand ^ stehet dte Waag tieffer iFuß m ^ nun Z oderzFus;,in Z aberstehetdteWaageeinenFußübei-die LinlederSchube,.wird unter den Tittel Zu hoch gesetzet; beyden Grand // aber tst wieder die Distantz ^ ^ 5 FußTreffe und bey e m c 4 Fuß, ihr setzet solches also:

Höhe. Tieffe.

4. O z.

e. i. ^ 1.

. z.

s. Fuß.// 5.

6^^

-6. Fuß.

ziehet die 5 von 16. bleib en.n/und so viel Fuß lieget 5 niedriger als A_oder O.

Und hiermit werde auch vor diesesmahl diesen Theil und das ganhe l^earrum Sraricum^niverszle schliss-en, und was ich auch hier aussetzen müssen, soll in?kearro Qeomerrico ersetzet werden; und folget also Nichtsmehr als das

ENDE-

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