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4 (1726) Theatrum Horizontostaticum Sive Libellationis, Oder Schau-Platz von Wasser- oder Horizontal-Waagen : lehret nicht nur was eine Horizontal-Linie, und wie vielerley Arthen solche sei, sondern auch mancherley Wasser-Waagen zu machen, auch davon zu urtheilen, welches die besten und sichersten? ; ferner, wie solche füglich und bequem zu gebrauchen, oder damit zu wägen ; alles mit saubern Figuren in acht Kupffer-Platten
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z 24 IV. Von Heng-Waagen. ad. VZ.

Widerspiel, muß man so lange eine von den Kugeln k. und 8 entweder gegen oder von ? wegschrauben, auchdie Waage in der Gegend des Ocular- Glases entweder Höher oder niedriger mit derSchrauben bey V richten,bis der verlangte Effect erfolgen möge. Es bleibt diese Waage/ wenn sie einmahl wohl rectificirer ist/gar langbeständig, nur muß man darbey wohl in Acht nehmen/ daß die zwey Kugeln bey 8 und k nicht yerschraubetwerden, sondern lhrevorige Stelle behalten. ......

Weil diese Figur so wohl in den als anderer Qrthen unrecht gezeichnet ist,sohabe deß-

wegen die andere Figur verfertiget; denn r-ortcn ist L??ein Rohr/ es müssen .'der drey Stücke, auch L und? im Rahmen feste seyn, aber nur ? (Zaufder Achse k beweglich, a ^ c ^ sind die beyden Schrauben mit denenEinschnitten/ ? / die beyden horizontalen Fäoen.

F. 2S.

Noch eine andere Waage des Hn. ttsrtscekerg.

Es ist solche mit vorhergehender meist einerley, nur daß an statt zwey Stücken Rohr zum Ocular,undObjcctiv-Glaß/ hier erstlich Ng, Il l » V. ein gantzss Rohr ^ L ist, in welchem in drrMmen ein anderes kleines^v im^'entro aufgehangen ist, und solte dieses klemeRoh^ l) nut seiner Achse sogleich mir der Achiedesgrossen Rohres eintreffen, wie ich bereits in der anden. Figur ae^ iesen. An beyden Enden dieses kleinenRohres sind auch horizontale FSden b ya und ^ durchgezogen. In oas grosse Rohr ^ L werden zwey anderekurtze mit demOcutar-undObjectiv Glaß eingesto^n, und sind aljo. ingerlchret, daß man solche verwechselnund die Waage dadurch probiren und justiren kan. Der Arm 5 Q mit seitiem Toer Balcken l^I l und Gewtch-ten,dienet, daß die Röhre v L sich allemahl horizontal stellet.

Der gröste Fehler so odirer hierbey zu m rcken, ist: Daß man weder die Faden « S im Rohr I) Lnoch auch das Rohr selbst höher oder niedriger stellen kan, ohne welches die Waage nicht kan justiret, vielwe-niger gebrauchet werden. - ^ ^ ^

Wer die Beschreibung weitläufftiger verlanget, kan solchem der Fortsetzung der Mechanischen Werck-schulepaZ. 21. nachschlagen.

§. 2 t.

Hn. Rcmerö Hena-Waage.

DieFiaurstehetallhrer^aduIaVt.^iguraV.

« Dieses Instrument wird von Blech/ beyn cche in der F« gur eines Winckelmaases verfertiget, welches" aus zweyen langen viereckichten Theilen, ode Bmdsen meinem geraoen Winckel/ (wie die V. Figur bey« (I zeiget/) zusammen gesetzet wird, der eine Ti^ i! ^ L gehöret zu einen Perspecnv, das ungefehr 1^. bis" 15Z U lang ist/ der andere aber L v, der zwar nicht so l.wg als dervorige, hingen aber desto breitet/ zumah-" lengegenLzu ist,zu einem Perpendlcul,damitsolcdesdarlnnen en en Gang l) :be, diese beede Stücke sind« in der Figur an der Seiten offen, um die innerne Structur sehen zu können: die Büchse^L hat so wohl bey" ^ alsL eine rundeOeffnung,in deren erste ein kleinekRohr mit einemOcular Elaß,dcs sicb beySchärffung" des Tubi hin und wieder schieben lässet, und in die andere das Ovj>ctlv-Glaß kommet. In dem Foco des" Ocular-Glases bl y? «st ein kleines vierccki' tcs Srück von Meßmg lN der Fl^ur einer kleinen Rahm auf

welchen !>ieFäde-l Geutz weis ausgespannet werden, von denen vereine horizontal stehet.Jn der Geaend" bey vv sind zwey andere kleine Stück. mitEintieffungen, der Figur nach wie eines dergleichen in N zu" finden/aufbeeden Seiten der Büchsen vest angemachet/ in welchen der obere Theil von dem Perpen-" dicnl.ooerdie so qenandte Spindel^Lappen l-l l^.die uttten-zu gantz schncidjgt sind/damit die Bewegung«< desto besser von statten gehe, sich schwingen, I X ist eine eiserne Stange an weicher unten das Perpendicnlzu finden ist. An erst bemeldten IX ist in«ein langes eisern 6 Stä »glein/ nebst einem andern Stück QQ," ^da6,wie^ltteineGabeIvorstellet/)vestanaemacht/lodaßkemesohnedemandern beweglichist/es soll" aber das Stänglein l l^ so lang seyn/ daß der in Q vest ausgespannte und horizontal gestellte Seiden, Fa-« den I^l so genau bey dem andern in ?, aU" wohl mögliä) ist/ zu stehen komme, also daß man alle beyde so deut-«° lich ansehen möge, als wenn es nur ein Faden wäre. In der Gegend bey k. bar die Büchse zwey Schrauben-" Löcher, die aufzwey andere in dem Perpendicul solcher gestalten accurat aehLN/ wann man nemlich solches" em wenig in die Höhe hebet/da man es dann mit der Schrauben an die Büchsen vest machen kan, so wird" das Instrument aufder Reise keinen Schaden leiten. „

Diese Waage ist curieus und so empfindlich als et vas seyn kan; alleine, woher weiß ich daß der Fadenaccurat stehet wie er stehen so!, und ob sich nicht das Instrument verrücket ? maßen man keine Probe nehmenkan, als die man erstlich durch das Abwägen aus der Mitten oder wieder Zm ück wägen finde. Wie schwehr,gefährlich und verdrießlich aber solches ist, mögen diejenigen berichten, welche damit operiret.

§. 22»

Hn. L. C. Sturms Hng-Waage.

Wie er'solche m seinem Tractat/ von Nivel-' ren, in der ne undten Figur vorgestellet/ hier ist sie

k^gura V.tabula Vl. zusehen.

Ein jeder siehet daß solche mit meiner grossen Waage ziemlich überein kömmet, und ist nur der Unter-scheid,daß er keine Spchen, sondern die Polyen s 6 brauchet.F ?rner/daß er zwcyPerspecrivegeführet ich abernur eins/weil ich aufkeme Weise eine Probe nehmen kan, ob sie inl ^meg Kori-omali übereintreffen.Und end-lich, daß er unten ewenviereckiaten Fuß mir vier arvsser- Stell Schrauben machet; über die 4 Bogen sagetey soll man einen Überzug von Wachs-Tuch stürtz- N/ dieWaage vorm Winde zu versichern.

Ach tönte seine eigene Beschreibung hier anführen/ weil aber nichts besonderes darinnen vorfället, wel-ches mchr bereits schon erinnert und weitläufftkger wäre erklahret worden, als will solches wegenMangel desRaumö übergehen. DaS