Foeniculum.
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(4) Species galactopoeae ( Berg).
Species lac provocantes. Milchthee.Ammenthee.
R: Fructus Foeniculi 50,0Fructus Anisi 10,0Herbae MelissaeKadicis Polypodii ana 20,0.
Minutim concisa et contusa misceantur.
D. S. Im Aufguss innerhalb dreierTage zu verbrauchen.
(5) Spiritus Foeniculi.
Olei Foeniculi Guttas 15Spiritus Yini diluti 100,0.Misce.
(6) Syrupus Foeniculi.
I.
i$c Tincturae Foeniculi fructus 15,0
Syrupi Sacchari 85,0.
Misce.
II.
r Fructus Foeniculi 10,0.
Contusis affunde
Aquae fervidae 65,0.
Post horas duas cola. Colaturae 50,0digerendo cumSacchari albi 90,0in syrupum redigantur.
(7) Syrupus Foeniculi compositus.
Syrupus quinque radicum PharmacopoeaeFranco - Gallicae. Syrupus diureticus.
H? Eadicis Apii graveolentisEadicis AsparagiKadicis FoeniculiRadicis PetroseliniBhizomatis Rusci aculeati ana 10,0Aquae fervidae 300,0Sacchari albi 200,0.
L. a. in syrupum redigantur.
Arcanum. Sootliing-Syrup for children teething von Mrs. Winslow (Curtis&Perkins in New-York). 8 Th. weisser Syrup gemischt mit 1 Th. einer Tinctur,bereitet durch Extraction von 10 Th. frisch zerstossenem Fenchelsamen und 1 Th.Fenchelöl mit 60 Th. 90proc. Spiritus. 60 Grm. = 1 ,5 Mark. ( Hager , Analyt.)
Formica.
Formica rufa Linn . Waldameise, ein in Nadelwäldern und darin inColonien (Ameisenhaufen) lebendes Insectum hymenopterum aus der Familieder Formicae.
Formicae, Ameisen, die frisch gesammelten, lebenden Waldameisen. DieWaldameise lebt in Gesellschaft und macht sich in Wäldern grosse, kegel-förmige Haufen aus Fichtennadeln, Erde etc. Ein Ameisenhaufen bestehthauptsächlich aus geschlechtslosen und einigen wenigen männlichen und weib-lichen Ameisen. Die Geschlechtslosen sind circa 5 Millim. lang, ungeflügelt,verrichten die Arbeit und sorgen für die Erhaltung der Brut. Die Männchenhaben Flügel, die Weibchen sind, völlig ausgebildet, gleichfalls geflügelt, undgrösser als die Geschlechtslosen. Die Männchen sterben bald nach der Be-gattung. Die Weibchen überwintern und legen in unterirdischen Gängen vomFrühjahr bis in die Mitte des Sommers Eier von der Grösse eines Hirsekorns.Ein Weibchen legt gegen 7000 Eier. Nach einigen Tagen kriechen aus denEiern Würmer, welche von den Geschlechtslosen gefüttert werden und sichnach 10 bis 14 Tagen in ein zartes zähes Häutchen einspinnen und Puppenbilden. Diese werden im gewöhnlichen Leben mit Ameiseneier bezeichnet.