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1 (1876)
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Draco Dulcamara.

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wird es besonders zur Darstellung des Goldfirnisses und rother Lackeverbraucht.

Goldlack, Vernix aurea, dient zum Anstrich von blanken zinnernen,bleiernen oder messingenen Geräthschaften, um ihnen die Goldfarbe zu geben.Man hat verschiedene Vorschriften, es dürfte aber eine weingeistige Schellack-lösung mit Garancine tingirt den besten Goldlack liefern (S. unter Rubia).

I. Gewöhnlicher Goldlack: 100,0 Körnerlack; 10,0 Bernstein-kolofon; 5,0 Gutti; 1,0 Saffran; 15,0 rothes gepulvertes Sandelho 1 z;25,0 Ostindisches Drachenblut; 50,0 Glas werden zu einem grobenPulver gemacht und mit circa 700,0 eines 95 97procentigen Weingeistesunter öfterem Umschütteln anfangs macerirt, dann einen Tag digerirt. DurchAbsetzenlassen und Decanthiren wird der Lack gereinigt und geklärt.

II. Oeliger Goldlack: 100,0 Sandarak; 50,0 Körnerlack; 20,0Drachenblut; 10,0 Gutti; 5,0 Curcuma; 15,0 Venedischer Ter-penthin; circa 700,0 Terpenthinöl etc.

III. Bester Lack: 100,0 Körnerlack; 40,0 Mastix; 40,0 San-darak; 15,0 Drachenblut; 10,0 Gutti; 5,0 trockner Orlean; 30,0Venedischer Terpenthin; 10,0 rothes Sandelholz; circa 600,0 abso-luter Weingeist, etc.

(1) Aqua haemostatica Tisseeand.

Resinae Draconis pulverataeTerebinthinae Venetae ana 100,0Aquae fervidae 1000,0.JDigeve per lioras duodecim etpost refri-geratlonem filtra.

(2) Pulvis (lentifricius ruber.

ly Resinae Draconis 5,0Ossium Sepium 15,0Tartari depurati 2,0Olei Menthae piperitae Guttas 20.M. fiat pulvis.

Dulcamara.

Solamim Dulcamara L inn ., Alfranken, eine bei uns überall häufigestrauchartige Solanee.

Stipites Dulcamarae, Ihilcamara, Bittersiiss, Bittersiissstengel, Hiiidischkrant-stengfl, die von den Blättern gesonderten, getrockneten Stengel und Aeste.Die Dulcamara bildet hin- und hergebogene, oft gedrehte, 4 bis 8 Millim.dicke, fast fünfkantige, mit zerstreuten Blattnarben gezeichnete, mehr oderweniger mit Warzen besetzte, der Länge nach gestreifte oder gefurchte, sehrhäufig röhrig-hohle Stengel oder auch Aeste, mit einer grünlieh- oder bräunlich-gelben, von der anfangs grünen, zuletzt weisslichen dünen Rinde leicht ab-trennbaren Korkschieht; mit einem anfangs grünnen, später gelblichen , sehrporösen, oft mit concentrischen Ringen begabten Holze. Die Rinde ist vonbitterem, das Holz von süssem Geschmack. Der Querschnitt zeigt eine 1 / 9des Durchmessers dicke, innen strahlige, durch einen Kambiumring von demHolze getrennte Rinde. Bei einiger Vergrösserung ergiebt sich in der Rinde

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