Cucurbita.
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I>. S. Species (in der Abkochung oderin Emulsion als Demulcens, besondersbei Krankheiten der Harnwege). Sindnicht mehr im Gebrauch.
J*
(2) Tinctura Cncuiiieris seminumcomposita.
Seminum Cucumeris recentium con-tusorum 100,0
Spiritus Ammoni caustici 4,0Spiritus odorati 5,0Spiritus Vini diluti 600,0.
Macera per hebdomadem, exprime etfiltra (Cosmeticum).
D. S. Gurkenessenz. Einen Lötfei vollunter das Wasser, womit man Gesichtund Hände wäscht, zu mischen.
Cucurbita.
Cucurbita Pepo Linn ., gemeiner Kürbis, und andere ähnliche bei unscultivirte Cucurbitaceen, besonders eine in Westindien einheimische Varietät,Cucurbita occidentalis, Giraumont-Ktirbis.
Semina Cucurbitae, Semina Peponis, Kiirbissamen, Kiirbiskomr, Oiraumont-Saiueii, die frischen oder nur an der Luft getrockneten Samen der Frucht. Siesind platt länglichrund, 1,8—2,0 Ctm. lang, circa 1 Ctm. breit und 0,3 Ctm.dick, an dem einen Ende stark verschmälert mit schief abgestutztem Nabel.Beide Flächen sind von einem leistenförmigen Rande eingefasst. Die Samensind weiss oder gelblich weiss, etwas glänzend, nach dem Ablösen der Ober-haut matt, mit pergamentartiger Schale. Der Geschmack der Samenlappenist süsslicli-ölig.
Die Kürbiskörner galten schon seit vielen Decennien in Mexico, West-und Ostindien als Wurmmittel, besonders Bandwurmmittel, der Gegenstand wurdejedoch erst durch die Empfehlung Tarnau's und Anderer in Europa bekannter,die wurmwidrige Wirkung der Kürbiskörner dann durch Prof. Zükn in Jenabestätigt. Die Gabe für Menschen auf den Tag über sind 100 — 200 Stück,für Kinder halb soviel der von ihrer Schale befreiten Samen, zu einer Mar-melade oder Pasta gemacht. 5 —10 Stunden nach dem Einnehmen werden1 — 2 Löffel Ricinusöl verabreicht. Die Kur kämmt ohne alle Vorbereitungin Anwendung.
(1) Eniulsio taenifuga Debout.
sv Seminum Cucurbitae 40,0.Ab integumentis liberata cumSacchari albi 30,0Extracti Filicis maris 5,0Aquae destillatae 150,0in emulsionem redigantur.
D. S. Auf viermal den Tag Uber zunehmen (den andern Tag früh 2 LöffelRicinusöl). Die Emulsion darf nichtcolirt werden.
(2) Eniulsio taenifuga Desnos.
jy Seminum Cucurbitae decorticatorum
50,0
Aquae destillatae 5,0.
In massam puriformem tenerrimam con-tundendo redacta misce cumAquae destillatae 200,0Syrupi Aurantii corticis 50,0.
D. S. Des Morgens auf zweimal zunehmen (und einige Stunden später zweiEsslöffel [—45,0] Ricinusöl).
(3) Pasta Seiniiuim Cucurbitae.
Conserva taenifuga.
K' Seminum Cucurbitae 40,0 (vel Nr.200).