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1 (1876)
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966
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966 Cui

Der Ueberzug wurde auch mit einerroth- und gelbgefärbten Zuekermischungausgeführt. Dosis 51015 Stück.

Wird der Masse aus Kubebenextractnoch 5,0 Alumina sulfurica zugesetzt, soerhält man die Pralines-Darias 'sehenPastillen.

Cucumis.

Cucumis satious Linn ., gemeine Gurke, eine einjährige, in Asien einhei-mische, bei uns überall in sehr vielen Varietäten angebautes Rankengewächsaus der Familie der Cucurbitaceen und der Abtheilung der Cucumerinen.

I. Fructus Cucumeri S, Gurke, die frische Frucht. Sie wird in der Zeitvon Juli bis September vor ihrer völligen Reife eingesammelt und findet überalleine diätetische und ökonomische Verwendung. Der frische Gurkensaft fürsich oder mit Milch gemischt gilt als ein Mittel bei Lungen- und Brustleidenund aucli in gewissen Zubereitungen als ein Cosmeticum, besonders zur Erhal-tung einer frischen und reinen Gesichtshaut. Bei den Franzosen ist die Gur-kenpomade ein sehr wichtiger Gegenstand, die Französische Pharmakopoe hatsogar folgende Vorschrift dazu gegeben :

Ungnentum Cucumeris, Pomade de concombres, ('iicumber-coldcream, Gurken-pomade. 1000,0 Schweinefett und 600,0 Talg vom jungen Rinde (vomKalbe) werden geschmolzen, unter Umrühren zuerst mit einer Lösung von 2,0Tolubalsam in 10,0 Weingeist, dann mit 10 Th. Rosenwasser versetztund erhitzt, bis die Fettmasse eine klare Flüssigkeit bildet. Nach dem Klar-abgiessen in einen verzinnten Kessel werden 400,0 Gurkensaft dazu gegebenund 24 Stunden unter beständigem Umrühren digerirt. Nachdem das Wässrigeaus der Mischung weggegossen ist, giebt man wiederum 400,0 Gurkensaftdazu, digerirt etc. Dies wird nochmals mit 400,0 Gurkensaft wiederholt.Dann soll die Fettmasse im Dampfbade erhitzt und abgeschäumt und zumErkalten bei Seite gestellt werden. Endlich soll die Fettmasse halb geschmolzenund mit einem hölzernen Spatel so bearbeitet und durchrührt werden, dassdaraus eine spumöse Masse von dem doppelten Volum der ursprünglichen Fett-masse hervorgeht. Diese Vorschrift, welche dem Deutschen Pharmaceuten alsReminiscenz aus alter Hexenküche erscheint, lässt sich wohl einfach dahinabkürzen, dass man 1200,0 zerschnittene Gurken mit 40,0 Weingeist miseht,davon in der Wärme des Wasserbades 45,0 50,0 abdestillirt und diesenSpiritus Cucumeris mit einer durch Schmelzung bewirkten und halber-kalteten Mischung aus 400,0 Adeps balsamicus (S. 161) und 200,0 Talgvom jungen Rinde mischt und tüchtig bis zum Erkalten agitirt.

II. Semina Cucumeris, Gurkensamen, die an der Luft getrockneten Samender reifen Frucht. Sie sind öl- und schleimreich.

(1) Semina (iiiatuor frig-ida (majora). Seminum Citrulli

Semences troides. Seminum Cucumeris Lagenariae ana.

ly Seminum Cucumeris . P ar t es -

Seminum Melonis Semina tota misce.