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1 (1876)
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803
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Cevevisia.

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Opiumalkaloide. 2. Er ist amorph. a) Er ist nicht bitter, Kali-lauge färbt ihn purpurroth: Rest des Aloetins. b) Er ist bitter, Kali-lauge färbt gelb, durch Auflösen in Benzin lässt er sich umkrystallisiren: Restdes Daphnins. c) Er ist in Aether unlöslich, a. Schwefelsäure färbtrothbraun. Tannin fällt: Rest des Quassiins. ß. Mit verdünnter Schwefel-säure erhitzt Geruch des Menyanthols mit Trübung der Flüssigkeit und Aus-scheidung der öligen Tropfen: Grösserer Theil des Menyanthins.y. Schwefelsäure färbt; blutroth, dann braunroth, Salzsäure löst grünlich, nachErwärmung wird die Flüssigkeit braun trübe und scheidet ölige Tröpfchen aus:Rest des Cnicins. d) Er ist in Aether löslich, ct. Schwefelsäure löstbraun, später violett-blau, ebenso Froeiide's Reagens: Rest des Absinthiins.ß. Schwefelsäure löst hoch rot h, Froehde's Reagens schön kirschroth, Gerb-saure fällt gelbweiss: Rest desColcynthins. /. Schwefelsäure färbt braun,Salzsäure löst grünlich, nach Erwärmung wird die Flüssigkeit braun trübe undscheidet ölige Tropfen aus: Grösserer Theil des Erytlirocentaurins?

IS. Ausschütteln aus ammoniakalischer Lösung. I. Rückstand derBenzinausschüttelung. Er ist krystalliniscli. 1. Er wirktpupillenerweiternd, a) Platinchlorid fällt die -wässrige Lösung nicht. Schwe-felsäurelösung zeigt beim Erwärmen eigenthümlichen Geruch: Atropin. b) Pla-tinchlorid in der gerade nöthigen Menge angewendet, fällt: Hyoscyamin.2. Er wirkt nicht pupillenerweiternd. Die Schwefelsäurelösung wird mit Cer-oxyd blau: Strychnin.

II. Rückstand der Chloroformausschüttelung. 1. Schwefel-säure löst in der Kälte farblos, a) Die Lösung färbt sich auch beim Erwär-men -wenig. Sie wird, nachdem sie wieder erkaltet ist, mit Salpetersäure blau-violett. Eisenchlorid bläuet den Stoff, Fkoeiide's Reagens löst ihn sogleichviolett: Morphin, b) Die Lösung wird in der Wärme blauviolett: Papa-verin. 2. Schwefelsäure löst graubraun und die Lösung wird beim Kochenblutroth: Narcein.

III. Rückstand der Amylalkoholausschüttelung. (Diese Aus-schüttelung muss nur dann vorgenommen werden, wenn die Anwesenheit desSalicins vermuthet wird.) Schwefelsäure löst sogleich rein roth. Erwärmenmit Schwefelsäure und Kaliumbichromat entwickelt Geruch nach salicyligerSäure: Salicin.

Wittstein giebt folgende Anweisung der Untersuchung:

1 Liter des verdächtigen Biers verdunstet man in massiger Wärme biszur Syrupconsistenz, giesst in einen tarirten Glascylinder, giebt das FünffacheWeingeist von 93 95 Procent hinzu, und lässt unter öfterem Umrührenmittelst eines Glasstabes 24 Stunden stehen. Hierdurch wird fast alles fürden vorliegenden Zweck Werthlose (Gummi, Dextrin, Sulfate, Phosphate, Chlo-ride) abgeschieden, und ein verhältnissmässig nur sehr kleiner Antheil, worinsich aber alles möglicherweise zu Beanstandende vereinigt befindet, in Lösungübergeführt. Man giesst nun die weingeistige Flüssigkeit ab, unterwirft denteigigen Rückstand noch einmal derselben Behandlung mit neuem Weingeist,vermischt beide Auszüge, filtrirt nöthigenfalls und verdampft daraus den Wein-geist in massiger Wärme.

«) Von dem dabei verbliebenen syrupartigen Verdunstungsrückstande ver-dünnt man einen kleinen Theil mit der dreifachen Menge Wasser und legt indiese Flüssigkeit einen Streifen weisses Wollenzeug. Nach einer Stunde nimmt

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